Reisebericht Region Bodensee 2018

29.03.2018

  • Stellplatz Ansbach

Nach dem Arbeitstag fuhren wir los, wir wussten nur noch nicht so richtig, wo es überhaupt hingehen sollte. Bevor wir uns festlegten, schauten wir noch einmal auf den Wetterbericht und schätzten schlechtes Wetter gegen richtig schlechtes Wetter ab und entschieden und so für den Bodensee. Erstaunlicherweise fuhren wir trotz Oster-Verkehr auf der Autobahn nicht in einen Stau und mussten aber mit ansehen, wie andere Wohnmobilisten auf der Gegenfahrbahn teilweise in scheinbar endlosen Staus steckten. Wir kamen bis Ansbach und stellten uns dort auf den kostenfreien Stellplatz in der Hospitalstraße 42. Als wir das beleuchtete Ansbach durchfuhren, waren wir positiv überrascht. Wir haben gar nicht geahnt, dass dort so viel Sehenswürdigkeiten darauf warten erkundet zu werden. Wir erhaschten den letzten freien Platz auf dem Stellplatz. Es gibt im Übrigen auch Stromsäulen, die dann allerdings einen Obolus kosten. Er bietet Platz für 8 bis 10 Wohnmobile, je nach Größe. Kurz nachdem wir angekommen sind, gingen wir dann auch schon schlafen.

 

Wir sind 458,6 km gefahren.

Stellplatz in Ansbach

 

30.03.2018

  • Scheidegger Wasserfälle

  • Meersburg

Heute startete der Tag noch mit Sonne, aber sehr kalt. Wir liefen mit den Hunden ein kurzes Stück, bevor wir schon wieder losfuhren, ein paar Kilometer mussten wir ja schließlich noch fahren. Der Stellplatz in Ansbach liegt ca. 2 km von der Innenstadt entfernt und man kann durch ein schönes Parkgebiet laufen, um dorthin zu kommen. Also eigentlich eine sehr gute Lage für eine Stadterkundung. Wir fuhren in Richtung Allgäu zum Allgäu Skywalk bei Scheidegg. Als wir dann die Alpen im Hintergrund erblickten, kam auch das Urlaubsfeeling auf. Bei Scheidegg lag dann sogar noch Schnee, aber Gott sei Dank nur auf den Wiesen und nicht auf der Straße :-) Für den Parkplatz beim Skywalk zahlt man 4 EUR Tagesgebühr, weniger ist nicht möglich, inkludiert ist ein 2 EUR-Gutschein, wenn man etwas im Shop kauft oder im Restaurant isst. Wir hatten uns zwar im Internet erkundigt, ob Hunde mitkommen dürfen, aber nicht den kompletten Text durchgelesen und so dachten wir, dass es mit unseren Vierbeinern kein Problem geben würde. Wir zahlten den Eintritt in Höhe von 9,80 EUR pro Person und wollten direkt zum Baumwipfelpfad gehen, als wir sahen, dass Hunde auf diesem nicht erlaubt sind und unterhalb des Pfades kleine Holzbuden bereitstanden, um den Hund darin einzuschließen. In den Boxen war es nass und außen klopften auch Kinder gegen die Türen. Ein Hund jaulte teilweise und uns zerriss es das Herz. Wir hätten es niemals fertiggebracht, unsere beiden Fellnasen dort wegzusperren. Es kam für uns aber auch nicht in Frage unten zu warten, damit der andere die Aussicht genießen kann. Nachdem wir eine Weile ratlos herumstanden und überlegten, was wir machen sollten, denn wir wollten die 20 EUR Eintritt ja auch nicht in den Sand setzen. Wir entschlossen uns dann, zu fragen, ob wir das Geld wiederhaben können. Denn auch draußen stand nichts über Hunde und bevor man bezahlt, sollte man schon darüber aufgeklärt werden, dass man mit Hund „gehandicapt“ ist. Wir gingen hinaus und fragten an der Kasse nach der Erstattung und erklärten die Problematik kurz. Nach einer kurzen Diskussion bekamen wir dann aber das Geld wieder, was wir sehr fair fanden. Aber generell sollte man schon am Eingang besser aufgeklärt werden, denn wer seinen Hund wirklich liebt, würde ihn nicht in diese nasse, stinkende Holzbuchte sperren. Vom Skywalk fuhren wir dann zurück durch Scheidegg zu den Scheidegger Wasserfällen. Der Parkplatz dort ist kostenfrei und der Zutritt zu den Wasserfällen kostet 2 EUR pro Person, was wir noch in Ordnung fanden. Das Gelände war aufgrund der Schneeschmelze sehr matschig, weshalb man sehr vorsichtig gehen musste, aber es hat sich wirklich gelohnt. Die Wasserfälle sind beeindruckender als gedacht und haben eine doch relativ beeindruckende Fallhöhe, von den verschiedenen Gesteinsarten einmal abgesehen. Es gibt verschiedene Aussichtspunkte und Wanderwege zu den unterschiedlichen Wasserfällen. Die Hunde erfreuten sich daran, die ganzen Stufen hoch und runter zu laufen, wir hatten ganz schön Mühe hinterherzukommen ;-) Ein sehr schöner Ausflug, der nicht mal so sehr ins Portmonee geht. Im Anschluss fuhren wir dann wirklich in Richtung Bodensee und waren schockiert, wie viel in den Städten los war.

Scheidegger Wasserfälle

Scheidegger Wasserfälle

Scheidegger Wasserfälle

Das erste Mal halten wollten wir in Meersburg, doch die Parkplatzsituation hat uns etwas überfordert, es sind Wohnmobilparkplätze ausgeschildert, doch auf den ersten Blick waren diese voll belegt, also versuchten wir auf einem Pkw-Parkplatz unterzukommen, aber entweder waren diese nur für eine Durchfahrtshöhe von unter 2 m oder für 2,8 t, also hätten wir uns nirgends „untermogeln“ können. Etwas angesäuert, weil es wieder so kompliziert sein muss, fuhren wir zunächst zu den Pfahlhäusern in Unteruhldingen, doch hier mussten wir feststellen, dass diese bereits 17 Uhr schließen und es war genau 16:45 Uhr. Wir machten nur kurz Rast und versuchten noch einmal unser Glück in Meersburg und sahen erst dann, dass hinter dem einen Stellplatz noch ein weiterer, viel größerer ist. Einziges Manko ist, dass es hier keinen Strom gibt. Da man nur ein Tagesticket für 8 EUR lösen kann, beschlossen wir dennoch, auch gleich die Nacht über hier zu bleiben und suchten uns einen schönen Parkplatz, bevor wir unsere Hunde schnappten und in die Stadt liefen. Es sind ca. 1,3 km bis zum Neuen Schloss, also genau in die Mitte der Altstadt. Es ist alles sehr gut ausgeschildert und so liefen wir zunächst zum Aussichtspunkt auf die Burg. Es war zwar schon relativ bewölkt, aber man hatte dennoch noch einen ganz guten Blick auf die schneebedeckten Berge im Hintergrund. Im Anschluss liefen wir dann in die Stadt und waren begeistert. Eine wunderschöne Altstadt, mit zahlreichen schön dekorierten Fachwerkhäusern. Wir waren froh, dass wir hier doch noch gehalten haben, denn es wäre wirklich schade gewesen, dies alles nicht zu sehen.

Meersburg

Meersburg

Meersburg

Mit einem Mal wurde es richtig windig und es fing etwas an zu nieseln, also traten wir den Rückweg an und hofften, noch trocken wieder beim Wohnmobil anzukommen. Dies gelang uns auch, doch kurze Zeit, nachdem wir die Tür hinter uns geschlossen hatten, fing es dann richtig an zu regnen. Wir können nur hoffen, dass es sich nicht „einregnet“ und es sich morgen ab und an mal auflockert. Wir machten uns noch Spaghetti mit Champignon-Sahne-Sauce, legten eine DVD ein und ließen den Abend noch in Ruhe ausklingen.

 

Gefahren sind wir 314,6 km.

Stellplatz Meersburg

Stellplatz Meersburg

 

31.03.2018

  • Pfahlbauten Unteruhldingen

  • Schloss und Kloster Salem

  • Gletschermühle Goldbach

  • Stellplatz Radolfzell am Bodensee

Wie der Wetterbericht es prophezeit hatte, regnete es fast die ganze Nacht und am nächsten Morgen wurde es dann allmählich weniger. Als wir dann nach dem Aufstehen mit den Hunden gingen, nieselte es ganz fein, was durchaus erträglich war. Unser erstes Ziel für heute ist das Pfahlbautenmuseum in Unteruhldingen. Der Parkplatz befindet sich direkt an der Hauptstraße, es gibt extra Parkplätze für Wohnmobile, man könnte auch über Nacht stehen. Für drei Stunden parken zahlten wir 4 EUR. Es führt eine Unterführung in die Stadt und von dort sind es dann noch ca. 600 Meter bis zum Museum. Wir waren kurz nach neun Jahr an der Kasse und bisher war zu unserem Glück noch sehr wenig los und so waren wir eine sehr kleine Gruppe, die zunächst durch das Archaeorama geführt wurde, welches die Tauchgänge und die Geschichte der Pfahlbauten etwas lebendiger werden lässt. Im Anschluss wird man in Räume geführt, die ohne Führung nicht zugängig wären und man erfährt viele Details über die Geschichte der Pfahlbauer. Sehr ansehnlich und interessant gemacht. Der Eintritt von 10 EUR pro Person ist wirklich gerechtfertigt. Im Anschluss an die Führung kann man das Gelände noch selbst erkunden, was wir auch taten ;-) Es gibt noch einige interessante Infotafeln und anschauliche Darstellungen. Alles in allem ein sehr gelungenes Museum zu einer sehr alten Kultur. In einem extra Abschnitt werden auch Fundobjekte ausgestellt und gut beschrieben. Wir können es sehr empfehlen.

Pfahlbauten Unteruhldingen

Pfahlbauten Unteruhldingen

Pfahlbauten Unteruhldingen

Wir suchten im Ort noch einen Bäcker, bevor wir wieder zurück zum Wohnmobil gingen und frühstückten dort erst einmal gemütlich. Im Anschluss fuhren wir weiter nach Salem zum dortigen Schloss und Kloster. Einen Wohnmobilparkplatz war dort nicht ausgeschildert, doch ein weiterer Wohnmobilist parkte eher am Rand auf den normalen Parkplätzen und so stellten wir uns daneben. Die Parkplatzsituation ist bei mehr Betrieb dann sicherlich deutlich schlechter. Zunächst gingen wir eine Runde mit den Hunden auf dem Außengelände, da es doch relativ frisch und regnerisch war, wollten wir sie nicht mit hineinnehmen. Der Eintritt für das Schlossgelände kostet 9 EUR, mit kleiner Führung 11 EUR. Wir bereuten es später, dass wir uns nur für die kleine Variante entschlossen haben, denn es war alles interessanter, als es von außen den Anschein machte. Das Gelände muss so wunderschön sein, wenn die ganzen Blumen blühen, jetzt war es doch alles leider noch relativ kahl. Der Münster sah von außen ebenso unscheinbar aus und war innen mit reichlich Prunk aus Marmor und Wandmalereien versehen. Wir waren richtig perplex. Genauso schön waren die alten Stallungen, die Pferde lebten damals luxuriöser als wir ;-) Auch das Feuerwehrmuseum war sehr sehenswert sowie das gesamte Gelände insgesamt. Uns fehlte dann leider nur die Führung, um auch die Innenräume sehen zu können. Vielleicht holen wir das mal nach. Wir merkten mal wieder nicht, wie schnell die Zeit verging, als uns ein Regenschauer dann quasi „hinauseskortierte“.

Schloss und Kloster Salem

Schloss und Kloster Salem

Schloss und Kloster Salem

Von Salem fuhren wir dann in das nicht weit entfernte Goldbach zur „Gletschermühle“. Der kurze Wanderweg zu dem Krater aus der Eiszeit beginnt in den Weinbergen von Goldbach auf der Straße „Goldbach“. Parkplätze stehen im Übrigen kaum zur Verfügung, eher kleine Stellflächen für Autos. Da nicht viel los war, passten wir aber noch hin und gingen dann die kleine Runde mit den Hunden durch die Weinberge, was sicherlich im Sommer noch viel schöner ist, da dann dort die Weinreben auch Blätter oder gar Trauben tragen. Von daher würde sich dies auf alle Fälle lohnen, denn die Gletschermühle selbst hat uns jetzt nicht so vom Hocker gehauen, was aber auch daran lag, dass Leute, die dort in der Mitte ein Lagerfeuer errichteten, ihren Unrat haben liegen lassen. Der Ausblick auf den Bodensee ist aber sehr schön.

Weg zur Gletschermühle 

Nachdem wir etwas später wieder im Wohnmobil waren, begann die Suche nach einem Stellplatz- bzw. Campingplatz. Der erste Platz den wir ansteuerten, der bestand aufgrund des Regens mehr oder weniger aus Schlamm und dafür waren uns dann die 32,50 EUR doch zu viel, also zogen wir weiter nach Singen und hofften, auf dem kostenfreien Stellplatz dort noch einen Platz zu erhaschen, an dem auch Strom anliegt. Leider hatten wir auch hier keinen Erfolg, viel zu wenig Stromsäulen für alle dort parkenden Wohnmobile und da wir dringend ein paar Geräte laden musste, war Strom diesmal unerlässlich. So fuhren wir schlussendlich weiter nach Radolfzell am Bodensee und parkten dort in der Zeppelinstraße, viel günstiger war es auch nicht, denn als wir sahen, dass der Platz nicht wie im Stellplatzführer beschrieben 8 EUR kostete, sondern 17 EUR schreckten wir schon kurz zurück, aber wir hatten nun auch wirklich keine Lust mehr zu fahren und investierten einfach in unsere „Ruhe“. Wir schlossen den Strom an (1 EUR für 2.000 kwh) und machten uns im Anschluss etwas zu Essen, bevor wir mal wieder den Abend bei einem Film ausklingen ließen. Jetzt Abend kam zwischen den Regenschauern sogar mal die Sonne heraus :-)

 

Gefahren sind wir 88,9 km.

 

01.04.2018

  • Festungsruine Hohentwiel

  • Burg Wildenstein - Oberes Donautal

  • Schloss von Sigmaringen

  • Federsee – Bad Buchau

Natürlich stand früh zunächst die kleine Runde mit den Hunden auf dem Programm. Stephan kümmerte sich in der Zeit um die Entsorgung J Vom Stellplatz fuhren wir dann direkt nach Singen zur Festungsruine Hohentwiel. Die Ruine ist relativ schlecht ausgeschildert, am besten man gibt die Straße „Hohentwiel 2a“ ins Navi ein, dann kommt man direkt beim Parkplatz raus. Dort befindet sich auch ein Restaurant und die Kasse. Der Eintritt kostet 4,50 pro Person, was durchaus in Ordnung ist. Um 9 Uhr öffnet die Burg und da wir schön zeitig da waren, waren wir auch die ersten und einzigen, die hinaufgegangen sind. Gonzo konnten wir so schön frei laufen lassen, ohne dass wir darauf achten mussten, ob jemand mit Hunden entgegenkommt J Der Weg nach oben ist nur anfangs ein bisschen steiler, aber dann geht es. Vom Parkplatz bis zur Burg waren es ca. 800 Meter. Das Burggelände ist sehr schön und auch die Aussicht ist bei besserem Wetter nicht zu verachten. Von den Alpen konnten wir zwar nichts sehen, aber bei guter Sicht, sieht man auch die schneebedeckten Berge. Man hat doch eine Weile zu tun, wenn man jeden Winkel sehen möchte, schade ist, dass es doch teilweise ein bisschen verwildert war, was aber auch daran liegen kann, dass die Saison erst begonnen hat und ja noch nichts grünt und blüht. Nach ca. 2 Stunden gingen wir dann wieder zurück und frühstückten in Ruhe auf dem Parkplatz, der sich inzwischen mit Leben füllte. Wir waren im Übrigen wirklich bis zum Schluss die einzigen oben, erst auf dem Rückweg kamen uns dann ein paar Leute entgegen.

Blick von Hohentwiel

Festungsruine Hohentwiel

Festungsruine Hohentwiel

Von Singen fuhren wir weiter nach Sigmaringen und verließen die Strecke, als wir die Ausschilderung für die Burg Wildenstein sahen. Es gibt zwei Parkmöglichkeiten, etwas weiter unten an einem Walderlebnispfad oder weiter oben, dann näher an der Burg. Hier wurde relativ neu ein Informationspavillon zu den in den Wäldern lebenden Luchsen aufgebaut, mit aktuellen Bildern von Luchs-Sichtungen etc. Sehr interessant. Die Burg ist eigentlich eine Jugendherberge, aber sicherlich ansonsten auch zu besichtigen, nur wird diese derzeit renoviert und ist so von oben bis unten verkleidet. Aber zumindest die Sicht auf das Obere Donautal ist sehr schön und es gibt viele Wanderwege. Aufgrund der Wetterunbeständigkeit und weil wir ja eigentlich noch zum Schloss von Sigmaringen wollten, verfolgten wir diese nicht weiter und stiegen wieder ins Wohnmobil.

Oberes Donautal

Oberes Donautal

In Sigmaringen angekommen, wollten wir zunächst auf dem ausgeschilderten Wohnmobilstellplatz parken, doch wir fanden dann in der Nähe vom Schloss bzw. Bahnhof einen kostenfreien Parkplatz. Die Hunde ließen wir diesmal im Auto, denn ins Schloss dürfen die beiden ohnehin nicht. Da es mal wieder regnete, beschlossen wir einfach direkt ins Schloss zu gehen. Wir zahlten 11,50 EUR pro Person für die Führung (ohne kommt man nicht ins Schloss) und die Besichtigung der Waffenkammer. Wir warteten lediglich 15 Minuten bis zur nächsten Führung, ob es hier auch längere Wartezeiten geben könnte, wissen wir leider nicht. Wir waren eine Gruppe aus ca. 20 bis 25 Personen. Im Schloss darf man leider nicht fotografieren, obwohl wir uns sehr beherrschen mussten, dieses Verbot einzuhalten. Denn die Räumlichkeiten waren wirklich sehr beeindruckend und imposant. Unglaublich schön! Auch die Führung war sehr interessant und gut gemacht. Man ist ca. 1 Stunden unterwegs, bevor man dann noch in die Waffenkammer kann. Hier sieht man dann die größte private historische Waffensiedlung in Deutschland. Wir fanden wirklich, dass man für das Geld etwas geboten bekommt und das Schloss ist wunderschön.

Schloss Sigmaringen

Schloss Sigmaringen

Schloss Sigmaringen

Im Anschluss hofften wir, dass es auch aufgehört hätte zu regnen, doch genau, als wir wieder hinaustraten, fing es sogar an zu graupeln. So gingen wir dann zunächst in die Stadt und aßen ein Stück Kuchen im „Café Schön“. Als es dann wirklich so aussah, als würde sich das Wetter bessern, liefen wir eine Runde um das Schloss. Zunächst liefen wir entlang der Donau zum kleinen Wasserwerk und dort führt eine Brücke rüber zum Aussichtspunkt. Zum Schluss liefen wir noch einmal zum Eingang vom Schloss, denn nun kam sogar die Sonne noch einmal heraus.

Cafe Schön in Sigmaringen

Schloss Sigmaringen

Schloss Sigmaringen

Es war inzwischen fast 18 Uhr und so machten wir uns nun auf die Suche nach einem Stellplatz. Da wir nicht in Sigmaringen bleiben wollten, fuhren wir ein Stück weiter nach Bad Buchau, dort gibt es mehrere Stellplätze, von man zum super zum Federsee laufen kann. Da der eine Platz bereits voll war, fuhren wir zu dem Stellplatz in der Seegasse 1 und haben dort den letzten Platz bekommen. Anscheinend kann man sich einen Platz auch über die Touristeninformation reservieren lassen. Die Stellplätze sind komplett gepflastert, was bei Regen sehr praktisch ist. Eine Nacht kostet 9,50 EUR. Man kann bei Bedarf auch Strom nehmen, außerdem steht eine Entsorgungsstation zur Verfügung. Beim Sonnenuntergang - ja endlich Sonne :-) - gingen wir noch eine kleine Runde mit den Hunden im Naturschutzgebiet nebenan und morgen steht dann noch die kleine Wanderung zum Federsee auf dem Plan, bevor wir wieder nach Hause fahren müssen. Trotz des Wetters war es ein sehr schöner Tag.

 

Gefahren sind wir 142,6 km.

Stellplatz Bad Buchau

Stellplatz Bad Buchau

Naturschutzgebiet Federsee

 

02.04.2018

  • Federsee

Das Wetter an diesem Morgen war einfach herrlich. Nachts war es zwar noch relativ kalt, sodass alles mit einem feinen Reif überzogen war, aber das machte die Landschaft auch gerade so schön. Es war erstaunlich, wie viel am wirklich frühen Morgen bereits los war auf dem Federseesteg. Viele von den Leuten beobachten auch mit ihren riesigen Ferngläsern die Vögel, andere genossen einfach nur die Natur – so wie wir :-) Wer ab und an genau ins Wasser schaut, sieht auch dort noch die Stümpfe von ehemaligen Pfahlbauten. Ansonsten ist der See umgeben von sehr viel Schilf sowie von Feucht- und Streuwiesen. Ein sehr schönes Naturschutzgebiet, bei dem wir auch gerne länger geblieben wären. Also von uns gibt es hierfür eine klare Weiterempfehlung :-)

Kurze Zeit später waren wir dann auch schon wieder auf der Autobahn auf dem Weg nach Hause. Wieder einmal verging die Zeit allgemein viel zu schnell und unser erster Wohnmobilurlaub in 2018 somit zu Ende. Aber der nächste sollte ja bald kommen.

 

Gefahren sind wir 686 km.

Federseesteg

Federseesteg

Federseesteg

Insgesamt gefahren sind wir: 1.690,7 km

Geplant wurde der Urlaub lediglich mit Google :-)

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