Oberpfälzer Wald & Fichtelgebirge 2022

14.04.2022

  • Anreise

 

Nach einem kurzen Arbeitstag räumten wir unser Womo ein und starteten gegen 15:00 Uhr in den Urlaub. Ziemlich spontan wählten wir mal wieder unser Ziel, es sollte nicht zu weit weg sein und das Wetter soll natürlich mitspielen. Zunächst hatten wir Sachsen im Kopf, doch da sollte es heute und Freitag noch regnen, weshalb wir uns für Franken bzw. den Oberpfälzer Wald entschieden. Wir fuhren in Richtung Selb und nutzten in einem kleinen Ort für diese Nacht einen regulären Parkplatz. Eigentlich machen wir das in Deutschland nicht so gern, aber wir befürchteten, auf einem regulären Stellplatz keinen freien Platz mehr zu ergattern und auf dem Parkplatz störten wir niemanden.

Wir mussten heute auch feststellen, dass dies unser erster Deutschland-Urlaub mit dem Weinsberg ist und wir selbst nicht mehr seit Juni 2020 in Deutschland unterwegs gewesen sind (Corona hat es möglich gemacht). Es ist so schön, dass man derzeit ohne Einschränkungen und große Planung unterwegs sein kann.

Gefahren sind wir 329,6 km.

15.04.2022

  • Tirschenreuther Teichpfanne, Himmelsleiter

  • Burgruine Flossenbürg

  • Burgruine Schellenberg, Planer Höhe

 

Der Tag startete leider noch sehr grau und nasskalt. Eigentlich wollten wir uns heute zuerst die Burg Thierstein anschauen. In Thierstein fanden wir nur mit Mühe einen Parkplatz in der „Innenstadt“, unweit des offiziellen Stellplatzes, der im Übrigen sehr schön gelegen ist. Wir spazierten dann hoch zur Burg, um festzustellen, dass die Burganlage leider aktuell wegen Bauarbeiten geschlossen ist. Mehr als schade, denn die Anlage sah schon ziemlich interessant aus. Also gingen wir zurück und fuhren zu unserem nächsten Ziel. Wenigstens kam jetzt endlich die Sonne heraus 😊

Wir fuhren nach Tirschenreuth und parkten beim Gewerbegebiet in der Kornbühlstraße. Trotz Ostern war noch ein letzter Platz für unser Womo frei, der Wanderparkplatz ist aber leider nicht allzu groß und somit sicherlich für große Womos generell eher kompliziert. Von dort liefen wir durch einen Teil der Tirschenreuther Teichpfanne u.a. zur Himmelsleiter. Von dort oben hat man einen wunderbaren Ausblick auf die Teiche, wenn die Bäume Blätter tragen bzw. alles etwas grüner ist, ist die Aussicht sicherlich noch viel schöner. Wir liefen nun das kurze Stück weiter zur Heusterzbrücke und überquerten diese ausschließlich für ein paar Fotos. Ansonsten gingen wir noch den kurzen Rundweg (4 – Alternative), wo wir absolut unsere Ruhe hatten und die Natur genießen konnten. Auf dem Hauptweg waren doch relativ viele Fahrradfahrer unterwegs. Im Anschluss gingen wir wieder zurück zum Womo und unser Schrittzähler zeigte ca. 7 km an. Das war doch schon einmal ein guter Anfang. 😊

​Tirschenreuther Teichpfanne

Tirschenreuther Teichpfanne

​Tirschenreuther Teichpfanne

Tirschenreuther Teichpfanne

​Tirschenreuther Teichpfanne

Tirschenreuther Teichpfanne

​Tirschenreuther Teichpfanne

Tirschenreuther Teichpfanne

​Tirschenreuther Teichpfanne

Tirschenreuther Teichpfanne

​Tirschenreuther Teichpfanne

Tirschenreuther Teichpfanne

​Tirschenreuther Teichpfanne

Tirschenreuther Teichpfanne

​Tirschenreuther Teichpfanne

Tirschenreuther Teichpfanne

Im Womo machten wir dann kurz Rast und suchten unser nächstes Ziel. Eigentlich sollte es die Burgruine Liebenstein werden, doch es soll wohl so gut wie keine Parkmöglichkeiten geben und wenn dann wohl nicht für größere Autos, also probierten wir dies gar nicht erst. Den Stress wollten wir uns ersparen 😉 Also fuhren wir weiter nach Flossenbürg, um uns dort die Burgruine anzuschauen. Da wir auch hier gelesen haben, dass die Parkplätze rar sind, haben wir direkt an der KZ-Gedenkstätte geparkt. Der Parkplatz ist ausreichend groß und bis zur Burgruine ist es dennoch nicht weit. Die Gedenkstätte selbst haben wir uns nicht angeschaut. Das wäre für uns, gerade zu Zeiten des Krieges in der Ukraine, einfach zu traurig gewesen. Also liefen wir direkt zur Burgruine, die sehr schön ist, doch leider wurde auch hier ein großer Teil der Ruine gerade abgesperrt, weil daran gebaut wird. Aber wir machten das Beste daraus, schauten uns in Ruhe die kleinen Areale an, die freigegeben waren und genossen einfach nur die Aussicht von dort oben.

​Flossenbürg

Flossenbürg

​Flossenbürg

Flossenbürg

​Flossenbürg

Flossenbürg

​Flossenbürg

Flossenbürg

​Flossenbürg

Flossenbürg

​Flossenbürg

Flossenbürg

Da wir gerade so in Wanderlaune waren, suchten wir noch ein Ziel für heute heraus und entschieden uns für die Burgruine Schellenberg, die man u.a. vom Wanderparkplatz „Planer Höhe“ nach 1,6 km erreicht. Die Wanderung kann man natürlich super mit weiteren Zielen in dieser Region verbinden, doch uns reichte dies dann für heute. Bis zur Burg ist die Wanderung nicht sonderlich anstrengend, es geht im Wald leicht bergauf, aber nichts Problematisches. Bei der Burg angekommen muss man etwas Gleichgewicht mitbringen, der Weg hinauf ist nicht gerade eben. Wir haben gelesen, dass man klettern muss, das sehen wir aber weniger so. Klettern würde bedeuten, dass man alle Viere benutzten müsste, doch es gibt ausreichend Möglichkeiten sich festzuhalten 😊 Von oben hat man einen schönen Rundumblick, der bei uns leider etwas diesig gewesen ist, aber dennoch sehr schön. Man kann z.B. bis in den Bayerischen Wald zum Großen Arber schauen. Da wir die kleine Ruine komplett für uns alleine hatten, genossen wir einfach oben die Aussicht und fanden es irgendwie mystisch.

​Burgruine Schellenberg

Burgruine Schellenberg

​Burgruine Schellenberg

Burgruine Schellenberg

​Burgruine Schellenberg

Burgruine Schellenberg

​Burgruine Schellenberg

Burgruine Schellenberg

​Burgruine Schellenberg

Burgruine Schellenberg

​Burgruine Schellenberg

Burgruine Schellenberg

​Burgruine Schellenberg

Burgruine Schellenberg

​Burgruine Schellenberg

Burgruine Schellenberg

Wir sind ganz ehrlich, wir nutzten den Wanderparkplatz dann auch gleich für die Nacht, da wir einfach nicht noch weiterfahren wollten und wir hier auch niemanden störten. Außerdem befindet sich am Wanderparkplatz ein kleiner Spielplatz mit einem Trampolin (wer hat dieses wohl direkt testen müssen 😊).

Alles in allem war es ein wunderbarer Auftakt in diesem Kurzurlaub…

Gefahren sind wir 84 km.

16.04.2022

  • Waldnaabtal

  • Burgruine Waldeck

 

Heute startete unser Tag erneut ziemlich kalt und wolkenverhangen. Wir standen auf dem Wanderparkplatz sehr ruhig und schliefen ziemlich gut. Nach einer kleinen Runde mit den Hunden starteten wir auch schon und fuhren in Richtung Falkenberg, um vom dortigen Wanderparkplatz den Rundweg durchs Waldnaabtal zu wandern. Wir liefen in Richtung Blockhütte und der Wanderweg führt durchgängig an dem Tirschenreuther Waldnaab vorbei. Es ist eine unglaublich schöne Wanderung, die bei vollem Blattwerk sicherlich noch eindrucksvoller ist, da dann ganz andere Lichtverhältnisse im Tal herrschen. Es war ruhig, man hörte teilweise nur das Fließen des Wassers und ab und an kam man an ein paar Felsformationen vorbei. Wirklich sehr sehenswert. Ab der Blockhütte liefen wir in Richtung Falkenberg und ab dort begegneten wir kaum noch einer Menschenseele. Unglaublich, dass es trotz der Feiertage so ruhig war. Nach ein paar Metern kamen wir am Mühlnickelweiher an und setzten uns dort einfach eine Weile hin und genossen den blauen Himmel und die wärmende Sonne. Über die Hammermühle kamen wir dann wieder zum Parkplatz. Da die Ortsdurchfahrt nach Falkenberg gesperrt war, liefen wir vom Parkplatz noch ein Stück in Richtung Falkenberg, um noch ein Foto der Burg hinzubekommen. Durch die „Stadt“ wollten wir dann mit den Hunden nicht mehr direkt, das mögen wir einfach mit den beiden Zwergen nicht so. Unser Schrittzähler zählte 9 km, laut Wanderkarte sollte der Rundweg ca. 7 km lang sein. Wahrscheinlich liegt die Wahrheit dazwischen 😊

​Waldnaabtal

Waldnaabtal

​Waldnaabtal

Waldnaabtal

​Waldnaabtal

Waldnaabtal

​Waldnaabtal

Waldnaabtal

Mühlnickelweiher

Mühlnickelweiher

​Waldnaabtal

Waldnaabtal

​Waldnaabtal

Waldnaabtal

​Waldnaabtal

Waldnaabtal

​Waldnaabtal

Waldnaabtal

Mühlnickelweiher

Mühlnickelweiher

Mühlnickelweiher

Mühlnickelweiher

​Burg Falkenberg

Burg Falkenberg

Nach einer kurzen Rast fuhren wir nach Erbendorf. Wir kauften dort noch ein und wollten eigentlich die Ver- und Entsorgung bei der Stadthalle nutzen. Doch nachdem wir einen 1 EUR eingeworfen hatten, kam dennoch kein Wasser, auch die Entleerung der Toilettenkassette wäre nicht richtig möglich gewesen, denn auch dieser Wasseranschluss funktionierte nicht. Super ärgerlich, da auch nichts dran stand. Der Euro war futsch und wir mussten uns noch um eine andere Entsorgungsmöglichkeit kümmern.

Wir fuhren nun weiter zum kleinen Örtchen Waldeck, um uns die Burgruine anzuschauen. Etwas unterhalb der Burgruine Waldeck, am alten Friedhof, ist ein größerer Parkplatz entstanden, auf dem man auch bequem mit dem Womo parken kann. Bis hinauf zur Burg sind es dann nur noch wenige Meter. Von dort oben hat man einen unglaublichen Ausblick auf die Umgebung, ein sehr schönes Ausflugsziel für einen kurzen oder langen Aufenthalt 😊

​Burgruine Waldeck

Burgruine Waldeck

​Burgruine Waldeck

Burgruine Waldeck

​Burgruine Waldeck

Burgruine Waldeck

​Burgruine Waldeck

Burgruine Waldeck

​Burgruine Waldeck

Burgruine Waldeck

​Burgruine Waldeck

Burgruine Waldeck

​Burgruine Waldeck

Burgruine Waldeck

​Burgruine Waldeck

Burgruine Waldeck

​Burgruine Waldeck

Burgruine Waldeck

​Burgruine Waldeck

Burgruine Waldeck

Wir fuhren nun weiter nach Kemnath und steuerten den dortigen kostenfreien Stellplatz Am Eisweiher an. Leider war kein Platz mehr frei, sonst hätten wir auch die Nacht dort verbracht. So nutzten wir nur die Ver- und Entsorgung, Wasser bekommt man für 1 EUR, es fließt allerdings nur sehr langsam.

Da wir morgen auf den Rauhen Kulm wollen, suchten wir eine Parkmöglichkeit in der Nähe, doch so richtig fündig wurden wir über Google nicht, also suchten wir mit Park4Night und fanden einen kostenfreien Stellplatz in Eschenbach in der Oberpfalz (Sommerleitenweg). Ein guter Startpunkt, um zum Großen Rußweiher zu laufen/fahren, um den laut Wanderführer ein schöner Rundweg führt 😊 Strom kann man ebenfalls zapfen und die Ver- und Entsorgung befindet sich nur wenige Meter entfernt.

Wir ließen dann einfach den heutigen Tag ausklingen und schauen mal, was der morgige Tag noch bringt.

Gefahren sind wir 92,9 km.

​Stellplatz Eschenbach

Stellplatz Eschenbach

​Stellplatz Eschenbach

Stellplatz Eschenbach

17.04.2022

  • Rauher Kulm

  • Rudolfstein / Drei Brüder bei Weißenstadt

  • Burg Epprechtstein

 

Der Stellplatz war teilweise doch etwas lauter, da oberhalb eine Straße langführt, aber dafür, dass er kostenfrei ist, kann man sich wirklich nicht beschweren. Wir haben dennoch tief und fest geschlafen, die Autos blendet man nach einer kurzen Weile einfach aus und so viel Verkehr ist abends auch nicht mehr. Unser erstes Ziel heute war der Aussichtsturm auf dem Rauhen Kulm in Neustadt am Kulm. Wenn man der Ausschilderung zum Rauhen Kulm folgt, gelangt man zu einem Info-Zentrum mit zahlreichen Parkplätzen, jetzt am Morgen war noch sehr wenig los, weshalb wir mit Womo problemlos parken konnten, allerdings ändert sich dies, sobald mehr los ist, denn dann könnte es etwas knapp werden. Ansonsten führen mehrere Wege um den Berg herum bzw. nach oben. Wir wählten den direkten Aufstieg und kamen nach wenigen Metern bei den Basaltfelsen an. Beim Rauhen Kulm handelt es sich im Übrigen um einen Vulkan, der allerdings nie ausgebrochen ist. Sobald man die Basaltfelsen erreicht hat, ist es nicht mehr weit bis hinauf zum Turm, dann muss man nur noch die Stufen des Turmes überwinden😊Wir genossen dann einfach nur den fabelhaften Rundumblick auf die wunderschöne Landschaft. Einfach nur toll und wieder einmal alles kostenfrei.

Parkplatz Rauher Kulm

Parkplatz Rauher Kulm

​Rauher Kulm

Rauher Kulm

​Rauher Kulm

Rauher Kulm

​Rauher Kulm

Rauher Kulm

Parkplatz Rauher Kulm

Parkplatz Rauher Kulm

​Rauher Kulm

Rauher Kulm

​Rauher Kulm

Rauher Kulm

​Rauher Kulm

Rauher Kulm

Nach dem kurzen Aufstieg frühstückten wir im Wohnmobil und fuhren dann weiter nach Weißenstadt, dort suchten wir nach dem Wanderparkplatz, um zum Rudolfstein zu wandern. Die Anfahrt ist für Womos nicht ganz so einfach, da man entweder auf einer kleinen Schotterpiste fahren muss oder auf einer schmalen Straße mit schlecht verschnittenen Bäumen, aber, wenn man hier einmal die optimale Version für sich gefunden hat, parkt man dort ganz gut, es könnte allerdings bei mehr Andrang auch sehr eng werden, da man als Womo leider längs einparken muss. (Koordinaten Parkplatz 50.0896100 N, 11.8838241 O). Vom Parkplatz aus sind es 2,3 km bis zum Rudolfstein. Der Weg führt stetig nach oben, ist aber nie wirklich schwierig. Zum Schluss wird es etwas steiniger. Eine Treppe führt auf den Rudolfstein und von dort oben hat man dann nochmals einen schönen Blick auf den Schneeberg oder den Weißenstädter See. Vom Rudolfstein ist es dann nicht mehr weit bis zu den nächsten Felsen, den „Drei Brüdern“. Wenn man schon einmal den Weg bis hierin geschafft hat, sollte man sich diese auf alle Fälle auch noch anschauen 😊 Natürlich gibt es noch zahlreiche weitere Möglichkeiten, die Wanderstrecke auszubauen.

​Wanderung Rudolfstein

Wanderung Rudolfstein

​Aussicht Rudolfstein

Aussicht Rudolfstein

​Rudolfstein

Rudolfstein

​Rudolfstein

Rudolfstein

​Drei Brüder Felsen

Drei Brüder Felsen

​Drei Brüder Felsen

Drei Brüder Felsen

​Wanderung Rudolfstein

Wanderung Rudolfstein

​Aussicht Rudolfstein

Aussicht Rudolfstein

​Aussicht Rudolfstein

Aussicht Rudolfstein

​Wanderung Rudolfstein

Wanderung Rudolfstein

​Drei Brüder Felsen

Drei Brüder Felsen

​Drei Brüder Felsen

Drei Brüder Felsen

Wir entschieden uns allerdings für den Rückweg, da wir noch zur Burgruine Epprechtstein bei Kirchenlamitz wollten. Es gibt dort zwei größere Wanderparkplätze, mit Womo sollte man eigentlich problemlos fündig werden. Wir blieben gleich beim unteren, da wir dort so bequem einparken konnten. Auch dort gibt es wieder verschiedene Wandermöglichkeiten und Rundwege, wir wählten wieder den direkten Weg zur Burgruine, der laut Ausschilderung ca. 1,6 km lang ist. Allerdings ist die Ausschilderung nicht so ganz nachvollziehbar, weshalb es durchaus auch ein paar Meter mehr werden können 😊Von der Burg ist leider nicht mehr so viel übrig, aber der kurze Aufstieg lohnt sich dennoch, schon allein für die Aussicht. Wir blieben noch ein paar Minuten dort oben und schauten uns einfach nur immer wieder zu allen Seiten um, sobald wir wieder zurück in Brandenburg sind, gibt es nur Flachland und leider wenig Weitblick. Daher sind für uns diese Momente so kostbar…

​Burgruine Epprechtstein

Burgruine Epprechtstein

​Burgruine Epprechtstein

Burgruine Epprechtstein

​Burgruine Epprechtstein

Burgruine Epprechtstein

​Burgruine Epprechtstein

Burgruine Epprechtstein

​Burgruine Epprechtstein

Burgruine Epprechtstein

​Burgruine Epprechtstein

Burgruine Epprechtstein

​Burgruine Epprechtstein

Burgruine Epprechtstein

​Burgruine Epprechtstein

Burgruine Epprechtstein

Unseren beiden Fellnasen merkten wir heute an, wie kaputt sie waren und auch unsere Füße spürten wir dann nach diesen drei ereignisreichen Tagen etwas. Also kehrten wir zum Wohnmobil zurück und suchten bei Park4Night einen Stellplatz für diese Nacht. Und wir verstehen selbst nicht so richtig, wie das geht, aber fanden erneut einen wunderbaren kostenfreien Stellplatz an der Förmitztalsperre, auf dem man bis zu drei Tagen stehen darf. Der Wohnmobilparkplatz ist ab Hallerstein auch zusammen mit dem regulären Parkplatz ausgeschildert gewesen. Die „Parzellen“ werden durch Hecken abgetrennt, so hat man wirklich absolut seine Ruhe und bis zum Wasser sind es nur 2 Min. Ein fabelhafter Platz, wenn man autark unterwegs ist.

Gefahren sind wir 73,8 km.

Frömnitztalsperre

Frömnitztalsperre

Frömnitztalsperre

Frömnitztalsperre

17.04.2022

  • Fernwehpark Oberkotzau

  • See in Großräschen

 

Der Stellplatz war sehr ruhig und für uns einfach perfekt. Für die Morgenrunde mit den Hunden gingen wir hinunter zum See und genossen die darin glitzernde Sonne. Schon deswegen ist es unglaublich, dass der Stellplatz kostenfrei ist.

Auf dem Weg zu unserem ersten Stellplatz in diesem Urlaub sind wir am Fernwehpark in Oberkotzau vorbeikommen und wir beschlossen spontan, diesen heute während unserer Rückfahrt noch anzusteuern. Hierbei handelt es sich um einen Schilderwald aus aller Welt und den verrücktesten Ortsnamen aus Deutschland. In direkter Nähe befindet sich auch ein schöner Stellplatz. Wir schauten uns die ganzen Ortsschilder in aller Ruhe an und der Park hält, was er verspricht: er löste Fernweh aus :-) und die lustigen Ortsschilder aus Deutschland entlockten uns das eine oder andere laute Lachen.

​Fernwehpark Oberkotzau

Fernwehpark Oberkotzau

​Fernwehpark Oberkotzau

Fernwehpark Oberkotzau

​Fernwehpark Oberkotzau

Fernwehpark Oberkotzau

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Fernwehpark Oberkotzau

​Fernwehpark Oberkotzau

Fernwehpark Oberkotzau

​Fernwehpark Oberkotzau

Fernwehpark Oberkotzau

​Fernwehpark Oberkotzau

Fernwehpark Oberkotzau

​Fernwehpark Oberkotzau

Fernwehpark Oberkotzau

Da wir nun schon kurz vor der Sächsische Grenze gewesen sind, beschlossen wir zunächst uns in Sachsen noch ein Wasserschloss anzuschauen, doch dort angekommen verwarfen wir unseren Plan, denn es war uns einfach zu voll. Im Schlosshof standen Hüpfburgen, im ganzen Ort parkten die Besucher, da auf dem eigentlichen Parkplatz kein Plätzchen mehr frei gewesen ist und nach all der Ruhe, die wir die letzten Tage genießen konnten, war uns das einfach zu viel.

Nachdem wir dann das Risiko nicht eingehen wollten, dass an Ostermontag auch die weiteren Sehenswürdigkeiten in Sachsen so überlaufen sind, fuhren wir einfach in Brandenburg bei unserer Autobahnabfahrt, die wir ohnehin hätten nehmen müssen, in Großräschen an den aus dem Tagebau entstandenen See. Dort genossen wir einfach noch ein paar Sonnenstunden auf der Seebrücke und am Strand, was auch einen schönen Abschluss unserer Reise bildete.

Allgemein waren wir sehr erstaunt, dass in den Tagen doch so wenig los war. Wir hätten über die Osterfeiertage mit deutlich mehr Reisenden gerechnet, aber vielleicht war dies andernorts auch so und wir hatten im Oberpfälzer Wald/Fichtelgebirge einfach nur Glück :-)

Gefahren sind wir 325,3 km.

​Großräschener See

Großräschener See

​Großräschener See

Großräschener See

​Großräschener See

Großräschener See

​Großräschener See

Großräschener See

​Großräschener See

Großräschener See

​Großräschener See

Großräschener See