Reisebericht Dänemark und Norwegen 2018 - Teil 3

02.09.2018

  • Polarkreiszentrum

  • Nord-Norge-Portal

  • Gullberget Camping, Åsen

 

Die Nacht war wirklich kalt und bevor wir aufgestanden sind, mussten wir zunächst die Dieselheizung anmachen. Nachdem sich dann die Temperatur im Wohnmobil langsam in den Wohlfühlbereich erhöhte, standen wir auch auf und machten uns fertig, um noch einmal nach unserem Stein von 2016 zu suchen. Leider ohne Erfolg. Wir beschrifteten einen neuen und hofften, dass der das nächste Mal, wenn wir am Polarkreiszentrum sind, noch dasteht. Dafür fanden wir unseren Stein von 2015, den wir sehr gut weiter hinten versteckt hatten – quasi unser ganz persönlicher Stein. Wir vervollständigten dort unsere Jahreszahlen. Wir markierten uns auch endlich die GPS-Daten, damit wir diesen immer wieder finden können :-) Wenn ihr möchtet, könnt ihr diesen gerne suchen. Er steht verdeckt zwischen zwei Steinen unter den Koordinaten 66°33'03.0" N 15°20'15.2"E. Wenn ihr ihn gefunden habt, könnt ihr uns gerne ein Foto davon schicken :-) Wir gingen noch einmal in das Polarkreiszentrum um zu schauen, ob sich darin irgendwas verändert hat. Aber nein, alles beim Alten…

am Polarkreiszentrum

am Polarkreiszentrum

am Polarkreiszentrum

am Polarkreiszentrum

Gegen 11 Uhr sind wir dann aufgebrochen. Leider war fast entlang der kompletten E6 bis Mo i Rana eine Baustelle. Dieser Abschnitt der E6 wird komplett neu gebaut und war daher teilweise leider auch nicht sehr ansehnlich. Wir hielten zwischendrin nur mal für eine Pippi- und eine Essenspause, ansonsten fuhren wir bis zum Nord-Norge-Portal durch. Neben den neuen sanitären Anlagen, gibt es jetzt auch einen kleinen Lehrpfad, an dem sich auch eine Slack-Line befindet. Wir probierten diese natürlich aus – doch ziemlich erfolglos.

Nord-Norge-Portal

Im Anschluss fuhren wir einfach in Richtung Stjordal und wollten uns dort in der Nähe dann einen Campingplatz suchen. An der E6 wurden wir dann fündig in Åsen. Der Gullberget Campingplatz ist nicht zu groß und liegt trotz der daneben befindlichen Hauptstraße ziemlich im Grünen. Auf der Fahrt dorthin haben wir sogar noch 9 Elche gesehen. Alle grasten zwar auf weit entfernten Wiesen, doch immerhin. Komischerweise war es immer eine Elchkuh mit zwei Jungtieren. Also entweder sind sie uns gefolgt oder die Elche Norwegens sind sehr produktiv :-) Gegenüber vom Campingplatz befindet sich das Hammervatnet Naturreservat. Um dieses bzw. die dort befindlichen Vögel genauer zu beobachten gibt es direkt einen kleinen Hochstand.

Campingplatzbewertung:

Familienfreundlichkeit: 4 (ein kleiner Spielplatz und eine große Wiese stehen zum Spielen zur Verfügung)
Hundefreundlichkeit: 5 (Hunde sind erlaubt, kosten nichts extra und man kann ganz gut Gassi gehen)
Entsorgungsmöglichkeiten: 5 (die Einrichtung ist zwar nicht mehr die Neuste, doch alles funktioniert top, der Bodenablass für das Grauwasser ist sehr gut zu erreichen)
Waschräume: 4 (für das Duschen muss man sich Coins kaufen, 10 Kronen für 5 Minuten, die sanitären Anlagen sind nicht sonderlich neu, aber sehr sauber)
Lage: 3 (direkt an der E6 gelegen eignet er sich gut als Zwischenübernachtung)
Größe: 4 (neben den Stellplätzen gibt es auch 30 Hütten, also alles noch sehr übersichtlich)
Parzellengröße: 5 (die Parzellen sind mit Schutt ausgestreut und ausreichend groß)
Personal: 5 (sehr freundlich, hat alles perfekt erklärt)
Preis: mit 285 NOK mit Strom – nicht sehr günstig, aber tatsächlich okay

Gefahren sind wir 498,4 km.

Gullberget Campingplatz

Hammervatnet Naturreservat

 

03.09.2018

  • Steinvikholmen

  • Rastplatz Dragas Smeltehytte

  • Røros

  • übernachtet in Alvdal

 

Der Campingplatz war tatsächlich ziemlich in Ordnung, leider waren die Duschen relativ klein. Über Nacht hat man den Verkehr auf der E6 kaum mitbekommen, aber Früh wurde es dann doch ziemlich laut. Wir sind gegen 10 Uhr vom Campingplatz aufgebrochen und unser erster Halt war die nicht weit entfernte Festung Steinvikholmen. Auf dem dortigen kleinen Parkplatz darf man für 100 NOK im Übrigen auch übernachten. Leider war die Anlage wieder nicht geöffnet, aber allein die Umgebung ist schon sehr malerisch. Wir liefen einmal auf der Insel herum und machten im Anschluss ein paar Fotos. Gerade die im Wasser liegenden Bötchen wirkten so idyllisch.

auf dem Weg zur Steinvikholmen

Steinvikholmen

Steinvikholmen

Steinvikholmen

Im Anschluss brachen wir auf zu unserem Hauptziel heute – Røros. Zwischendrin machten wir einmal eine Frühstückspause und etwas später, als wir endlich von der E6 runter waren, fuhren wir noch am Rastplatz bei der Dragas Smeltehytte bei Ålen heraus. Der dortige Wasserfall ist zwar nicht sehr groß, aber dennoch sind die hindurchfließenden Wassermassen ziemlich eindrucksvoll.

Dragas Smeltehytte

Dragas Smeltehytte

Dragas Smeltehytte

Dragas Smeltehytte

Die Landschaft entlang der weiteren Strecke nach Røros wurde wieder wunderschön. In Røros angekommen, parkten wir dann in der Osloveien in der Nähe des Bahnhofs. Eine Stunde parken kostet 17 NOK. Ab 18 Uhr ist das Parken allerdings kostenfrei, so mussten wir nur noch für 2 volle Stunden bezahlen :-) Der Wetterbericht hat für heute nicht gelogen, das Wetter war absolut klasse. Wir konnten sogar nur im T-Shirt herumlaufen ;-) Wir brachen mit unseren Fellnasen für eine Stadterkundung auf. Die alten Häuser in Røros sind einfach wunderbar. Wir lieben es durch die Gassen zu schlendern und immer wieder neue Details zu entdecken. Leider war das Smeltehytte-Museum auch bereits geschlossen, aber wir schlenderten dennoch ein bisschen dort herum. Die Bergbaustadt steht im Übrigen auch auf der Liste des UNESCO Weltkulturerbes.

Røros

Røros

Røros

Røros

Røros

Røros

Wir wollten gar nicht so richtig weg aus dieser schönen Stadt, doch wir mussten auch noch einkaufen und wollten noch ein paar Kilometer weiter südlich fahren. Die Landschaft ist wunderschön doch teilweise noch schöner sind die alten Höfe, die wir passierten. Einer schöner als der andere, mit wunderbar alten Farmhäusern und allesamt wunderschön dekoriert. Bei Tolga gab es noch eine Ausfahrt zu einer alten Brücke. Dort hielten wir noch kurz, um uns die Brücke anzuschauen und in Alvdal blieben wir dann auf dem Parkplatz des Aukrustsenteret stehen, denn die weitere Strecke entlang der E3 war über Nacht gesperrt und so wären wir gar nicht weitergekommen oder hätten einen großen Umweg in Kauf nehmen müssen. Aber der Parkplatz war super, denn er war sauber und beleuchtet. Also eigentlich perfekt :-) Was dieses Aukrustseneteret ist, wissen wir allerdings nicht, sieht etwas futuristisch aus bzw. wie nach einem Fantasiegebilde aus einem Trickfilm. Schade, dass ein weiterer Tag wieder so schnell vorbei war.

Gefahren sind wir 298,3 km.

alte Brücke bei Tolga

Aukustsenteret

 

04.09.2018

  • Rastplatz Store Elgen

  • Blaubeerpflücken im Wald

  • Max in Drammen :-)

  • Svelvikstranda Camping, Tjøme

 

Leider startete auch dieser Tag mit einer großen Regenwolke über uns. Nachdem wir mit unseren Vierbeinern eine Runde gedreht sind, fuhren wir auch schon los, zunächst nach Atna zum Rastplatz Store Elgen. Verfehlen kann man diesen nicht, denn genau an der Straße steht ein riesiger Elch aus Metall. Wir machten einige Fotos, bewunderten das Bauwerk und stellten fest, dass dies der einzige Elch ist, den wir in diesem Urlaub fotografieren konnte, obwohl wir 19 echte Elche gesehen haben. Naja, immerhin ist uns einer vor die Linse gelaufen ;-)

Store Elgen

Store Elgen

Von diesem Rastplatz aus fuhren wir dann in Richtung Drammen. Leider haben wir uns für die kürzere Route über Oslo entschieden und nicht die über Lillehammer. Im Nachhinein haben wir dies bereut, denn sie war landschaftlich leider wenig reizvoll und auch noch gespickt mit unzähligen Mautstationen. Wir hielten noch an einem Rastplatz bei Elverum, um uns die Beine zu vertreten und wir gingen mit Gonzo und Baili in den Wald. Daraus wurde weniger ein Spaziergang, sondern eher ein Festessen, denn überall im Wald gab es Blaubeeren. Nicht nur wir aßen uns daran satt, auch Baili naschte die Früchte von den Sträuchern. Wir mussten ihn einfach eine Weile dabei beobachten, wie er Beere um Beere mit seinen Zähnchen abpflückte.

Baili beim Blaubeerenpflücken

der Blaubeerwald :-)

Baili beim Blaubeerenpflücken

wilde Blaubeeren

Im Anschluss folgte dann eine langweilige Fahrt durch die Vorgebiete Oslos und eine leicht stressige Fahrt durch Oslo selbst, bis wir in Drammen angekommen sind. Dorthin wollten wir eigentlich nur aufgrund des dort befindlichen Max Hamburger. Wir ließen uns das beste Fast-Food das es gibt, für nicht gerade wenig Geld, sehr schmecken und hätten uns am liebsten in den Lyx-Shake baden gelegt :-) Voll gefuttert, zufrieden und kaum noch in der Lage uns zu bewegen, fuhren wir dann weiter in Richtung Tønsberg. Hier wollten wir zum Verdens Ende fahren, doch leider war es doch schon ziemlich spät und das Wetter hat sich nun auch wieder verschlechtert, sodass wir uns einfach einen Campingplatz suchten und beschlossen, dies auf morgen zu verschieben. Wir bogen ein beim Svelvikstranda Camping. Wenn nicht bei Google ein Eintrag hierzu gewesen wäre, hätten wir gar nicht gewusst, dass dies ein offizieller Campingplatz ist, denn von außen macht dies nicht wirklich den Eindruck. Aber egal, wir brauchten einen Platz und dies war einer. Die Dame an der nicht erkenntlichen Rezeption lief uns kurz hinterher, war aber sehr freundlich. Sie hat uns kurz abkassiert und dann alles super erklärt. Jedoch wirkte das gesamte Gelände leider teilweise wie eine Baustelle, vielleicht wurden hier auch gerade einige Neuerungen durchgeführt. Aber es war wirklich ruhig. Am Platz gibt es einen kleinen Strand und die Schärenküste ist wirklich sehr schön. Die Plätze unten am Wasser haben leider etwas Schieflage, aber da man dort näher am kleinen Strand ist, haben wir dies in Kauf genommen. Wir genossen zum Ausklang des Abends noch den teilweise sichtbaren Sonnenuntergang.

Campingplatzbewertung:

Familienfreundlichkeit: 4 (kleiner Spielplatz und Strand)
Hundefreundlichkeit: 4 (Hunde sind erlaubt, kosten nichts extra)
Entsorgungsmöglichkeiten: 4 (Anlage für die Toilettenentsorgung ist sauber und zweckmäßig, überall steht Frischwasser zur Verfügung, Grauwasser haben wir aber nicht gefunden)
Waschräume: 4 (Duschen kostet für 5 Min. 5 Kronen. Die Räumlichkeiten sind sauber aber nicht die neuesten)
Lage: 4 (nicht weit entfernt von Tønsberg und Verdens Ende, schön an der Schärenküste gelegen).
Größe: 4 (viele Dauercamper, weshalb zur Hauptsaison sicherlich für Touring-Gäste nicht so viel Platz ist, aber zur Nebensaison war jetzt viel frei)
Parzellengröße: 5 (die Parzellen sind sehr groß, jedoch nicht abgetrennt)
Personal: 5 (sehr freundlich, hat alles super erklärt)
Preis: 250 NOK mit Strom – eigentlich noch ganz in Ordnung

Gefahren sind wir 449,2 km.

Svelvikstranda Camping

Fähre Kilboghamn nach Jektvik

Svelvikstranda Camping

Svelvikstranda Camping

 

05.09.2018

  • Verdens Ende

  • Stavern

  • Kragerø

 

Heute war ein wirklich schöner Tag. Gegen 8:45 Uhr verließen wir bereits den Campingplatz und fuhren direkt zum Verdens Ende. Das Parken für den ganzen Tag kostet dort 41 NOK, die wir auch investierten, damit wir nicht ständig auf die Uhr gucken müssen, denn man hätte natürlich auch für einzelne Stunden zahlen können. Zunächst gingen wir natürlich zu dem alten Leuchtturm „Vippefyr“, dieser ist zwar nur ein Nachbau von 1932, aber fotogen ist er dennoch J Der kleine Hafen und die Schärenküste waren einfach so schön. Eine kleine Brücke führt auf einige Schärenfelsen, die wir zunächst erkundeten und schließlich setzten wir uns für kurze Zeit hin und genossen einfach nur den Ausblick.

Verdens Ende

Verdens Ende

Verdens Ende

Verdens Ende

Verdens Ende

Verdens Ende

Wir gingen im Anschluss zurück zum Wohnmobil, frühstückten dort noch und fuhren dann weiter nach Stavern. Wir parkten direkt beim Hafen, vor einem Restaurant. Von dort konnten wir alles ziemlich gut erreichen, es gibt aber noch weitere gut ausgeschilderte Parkplätze in diesem Ort. Wir liefen zunächst am Hafen entlang, um die Festungsinsel besser sehen zu können. Später gingen wir zur Fredriksvern (Werft) und der Minnehallen. Das gesamte Gelände mit den alten Gebäuden war schon sehr interessant. Es gibt dort sogar noch einen kleinen Sandstrand. Zwei Norwegerinnen sprachen uns sogar bzgl. unserer Hunde an und fragten, ob unsere Fellnasen nicht mit ihren beiden Hunden spielen möchten. Wir unterhielten uns noch kurz und setzten dann langsam unseren Weg fort. So richtig wollten wir Stavern gar nicht verlassen. Die Aussicht, egal in welche Richtung man schaute, war einfach wunderschön. Einfach ein richtig toller Ort. Im Übrigen hatten wir auch super Wetter. Wir kamen sogar richtig ins Schwitzen, denn solche Temperaturen waren wir schon gar nicht mehr gewöhnt.

Stavern

Festungsinsel Stavern

Stavern

Stavern

Minnehallen Stavern

Stavern

Unser letztes Ziel für heute war dann Kragerø. Wir fuhren zunächst wieder auf die E18 und beobachteten, wie die Umgebung sich nach Kragerø wieder leicht veränderte. Zudem wurde es auf der Straße auch allmählich etwas ruhiger. Auf den Parkplätzen in der Stadt kann man leider nicht länger als 10 Stunden stehen, doch etwas außerhalb in der Ytre Strandvei ist dies möglich (kurz bevor man wieder in den Tunnel fährt kommt die Ausfahrt). Ein Tagesticket kostet 150 NOK, die wir auch zahlten. Kurz nachdem wir angekommen waren, liefen wir auch schon wieder los, um die Innenstadt und die kleine Insel Gunnarsholmen zu erkunden. Die Stadt ist wirklich sehr schön. Die wunderschönen Holzhäuser und die vielen Boote ergeben eine sehr fotogene Mischung. Gunnarsholmen ist dann über eine Brücke zu erreichen. Auf der Insel gibt es nicht nur einen kleinen Strand, sondern auch einen nicht sonderlich tiefen Pool. Aber um die Füße abzukühlen oder seine Kinder mal hineinspringen zu lassen ist dieser super. Zudem hat man dort auch noch einmal einen guten Blick auf die Hafengegend.

Kragerø

auf Gunnarsholmen - Kragerø

Kragerø

auf Gunnarsholmen - Kragerø

Als wir wieder beim Wohnmobil waren, war es schon fast dunkel. Wir packten noch kurz den Topf aus und zauberten uns Couscous mit Gemüse, bevor wir dann auch unseren letzten Abend in Norwegen mit einem schönen Film abschlossen. Morgen fahren wir dann schon wieder mit der Fähre nach Dänemark. So schade, dass unsere Zeit in Norwegen schon wieder vorbei ist. Wenn alles klappt und das Wetter sich weiter so hält, wollen wir morgen noch einmal zum Steinmann Aussichtspunkt. Allerdings haben wir heute noch nicht herausgefunden, wie wir dort hinaufkommen.

Gefahren sind wir 164,3 km.

 

 

06.09.2018

  • Fähre von Kristiansand nach Hirtshals

  • Kjul Camping und Kjul Strand bei Hirtshals

 

Unsere letzten paar Stunden in Norwegen begannen leider erneut verregnet, weshalb wir dann auch nicht zum Aussichtspunkt von Kragerø gegangen bzw. gefahren sind. Wir gingen lediglich eine kurze Runde mit den Hunden und machten uns dann bereits auf den Weg zum Fährhafen von Kristiansand. Die Fahrstrecke war leider auch nicht so sehenswert, ob es nun am Wetter lag oder an der E18 selbst, war uns dann auch egal. Wir waren lediglich traurig, dass wir Norwegen heute wieder verlassen mussten. In Kristiansand ist der Fährhafen dann sehr gut ausgeschildert und auch dort ist alles selbsterklärend. Wir fuhren zum Check-in und mussten dann nur noch kurz warten, bis auch bereits die Fähre ankam und wir hinauffahren konnten.

Fährhafen Kristiansand

Fähre Kristiansand nach Hirtshals

Es lief alles noch deutlich schneller ab, als bei der Hintour und so fuhren wir überpünktlich los. Wir hatten diesmal auch weniger Seegang, weshalb wir unseren Blick nicht strikt dem Horizont zuwenden mussten. Die 2 ½ Stunden Fährfahrt konnten wir somit diesmal im Innenraum verbringen. Erst als wir dann kurz vor dem Ankommen in Hirtshals erneut hinausgingen, stellten wir fest, dass die Sonne schien und es tatsächlich für die Windverhältnisse während der Fahrt ziemlich warm war. So viel besser als bei unserer ersten Überfahrt ;-) Hunde dürfen ganz offiziell mit auf das Außendeck, man darf sie allerdings tatsächlich nicht mit in den Innenraum nehmen. Dies wurde uns beim Check-In noch einmal genauer erklärt. Im Übrigen fährt die Schnellfähre 33,72 Knoten. Dies entspricht 62,45 km/h. Als wir dann schließlich in Dänemark angekommen sind, fuhren wir direkt zum Kjul Campingplatz bei Hirtshals. Die Rezeption war noch geöffnet und der Herr an der Rezeption erklärte uns, wo wir alles finden. Unseren Personalausweis mussten wir als Pfand dort lassen, denn wir bekamen zwei Chipkarten, die für die Schranke und die sanitären Anlagen sind. Das Duschen wird auch über diese Karte abgerechnet. Die Abrechnung erfolgt im 45-Sekunden-Takt. Der Campingplatz ist ansonsten nicht weit vom Strand entfernt und so schnappten wir unsere Fellnasen und nutzten das schöne Wetter, um noch ein bisschen am Strand mit ihnen zu spielen. Bis zum Strand sind es ca. 500 Meter, der Weg führt teilweise durch schönes Dünengelände und vorbei an Sanddornpflanzen.

Sanddorn

am Strand von Hirtshals

am Strand von Hirtshals

Blümchen am Strand

am Strand von Hirtshals

am Strand von Hirtshals

Einziges Manko des Platzes ist, dass dieser abends nicht beleuchtet wird und wir dann fast im Blindflug sowohl zum Abwaschen gingen und mit den Hunden noch eine Runde gehen mussten. Wir sind gespannt, was die nächsten beiden Tage Dänemark noch für uns bereithält.

Campingplatzbewertung:

Familienfreundlichkeit: 5 (kleiner Spielplatz, Fußballfeld, Volleyballfeld und Strand)
Hundefreundlichkeit: 4 (Hunde sind erlaubt, Kosten pro Hund 10 DKK extra, super Gelände um eine Runde mit den Vierbeinern zu gehen)
Entsorgungsmöglichkeiten: 4 (Anlage für die Toilettenentsorgung ist sauber und zweckmäßig, überall steht Frischwasser zur Verfügung, Bodenauslass für Grauwasser war leider verstopft)
Waschräume: 4 (sauber, könnten allerdings eine Sanierung vertragen, zudem sind die Duschkabinen ziemlich klein und es gibt keine richtigen Möglichkeiten, um seine Kleidung aufzuhängen. Zudem waren in der Damendusche super viele Mücken, sodass ich eher mit diesen gekämpft habe, als zu duschen. Wir bezahlten für das Duschen zusammen 10 DKK. Berechnet wird anscheinend pro verbrauchter 45 Sekunden)
Lage: 5 (nicht weit entfernt von Hirtshals und Strand kann nach einem kurzen Spaziergang erreicht werden).
Größe: 5 (relativ großer Campingplatz, man hat aber aufgrund der Anordnung dennoch das Gefühl, dass dieser klein und familiär ist)
Parzellengröße: 5 (die Parzellen sind sehr groß und jeweils durch eine Hecke voneinander getrennt)
Personal: 5 (sehr freundlich, hat alles perfekt erklärt, sprach auch Deutsch)
Preis: 245 DKK inkl. Hunde/Strom und Duschen

Gefahren sind wir 148,6 km.

 

 

07.09.2018

  • Kjul Strand

  • Aarhus

 

Nachts konnten wir noch einen schönen sternenklaren Himmel bestaunen und sahen sogar die Milchstraße über unseren Köpfen. Das ging allerdings auch nur, weil der Campingplatz so gut wie gar nicht beleuchtet ist. Aber so hat das tatsächlich auch etwas Positives :-) Am Morgen sind wir dann noch einmal mit unseren Chis zum Strand gelaufen und so konnten wir eine wunderbare Runde mit den beiden drehen, bevor wir dann weiter in Richtung Süden fuhren. Zunächst steuerten wir Hobro an und wollten eigentlich die Wikingerburg Fyrkat anschauen. Doch es fing leider sehr stark an zu regnen und so standen wir noch kurz auf dem dortigen Parkplatz und hofften, dass der Regen wieder enden würde, denn wir wollten nicht das Eintrittsgeld bezahlen und dann komplett durchnässt alles angucken müssen. Leider hat sich unsere Geduld nicht ausgezahlt und so fuhren wir nach Aarhus weiter. Die Autobahn in Dänemark ist genauso spektakulär wie die in Deutschland :-/ Leider regnete es auch noch, als wir nach einer Stunde in Aarhus, der zweitgrößten Stadt Dänemarks, angekommen sind. Wir fuhren zunächst zum Stellplatz am Marselisborg Lystlbådehavn. Der Stellplatz kostet 150 DKK die Nacht und man kann erst hinauf, wenn man sich vorher am Automaten eine Karte für die Schranke geholt hat. Achtung, der Automat befindet sich nicht direkt bei der Schranke, sondern bei den Häusern nebenan. Bei der Schranke hängt ein Bild des Geländes, wo der Bezahlautomat eingezeichnet ist. Zusätzlich zu den 150 DKK zahlt man noch 30 DKK zum Verbrauchen (z.B. für Strom) und 50 DKK Pfand für die Karte. Bevor man zahlt, sollte man allerdings schauen, ob noch ein Platz frei ist, denn wir haben gelesen, dass es schon vorgekommen ist, dass der Platz komplett belegt war, der Automat jedoch dennoch Karten verkauft hat. Wir warteten nun weiter im WoMo darauf, dass es endlich aufhört zu regnen. Zunächst gingen wir dann noch eine Runde mit unseren Schnuffis am Hafen entlang, bevor wir die beiden auf das Bett verfrachteten und selbst in die Stadt gingen.

Wir wollten eigentlich in das Wikingermuseum in der Sankt Clemens Torv. Leider war das Museum kleiner als wir dachten und es hätte sogar 30 DKK Eintritt gekostet pro Person, die an einem Automaten bezahlt werden müssen. Da allerdings kein Papier mehr in dem Automaten war, gingen wir dann „illegal“ durch die kleine Ausstellung. Zu sehen sind Funde der Ausgrabung als auf dem Gelände gebaut wurde. Wenn auch relativ klein gehalten, lohnt sich der kurze Abstecher.

Lofoten

Lofoten

Wir liefen dann einfach blind weiter in die Stadt, denn ein konkretes Ziel hatten wir heute noch nicht. Erst morgen möchten wir uns das Freilichtmuseum Den Gamle Byn und das Marselisborg Slot anschauen. Wir kamen bei dem Theater vorbei. Hier solltet ihr einen Blick auf nach oben werfen, denn dort beobachtet ein fies grinsender Geselle das Geschehen ;-)

Theater Aarhus

Theater Aarhus

Domkirche Aarhus

Domkirche Aarhus

Etwas später kamen wir beim Kaufhaus Salling an. In dem Kleidergeschäft gibt es auf dem Dach nämlich ein Restaurant mit der Aussichtsplattform Salling Rooftop, die im Übrigen kostenfrei ist. Von dort sieht man auch sehr gut die Rainbow Bridge des Kunstmuseums.

in Aarhus

Salling Rooftop

Salling Rooftop

Salling Rooftop

ARoS Aarhus Kunstmuseum

Salling Rooftop

Wir gingen dann wieder weiter, waren kurz noch Getränke kaufen und hatten vor, noch zu dem Streetfood-Festival zu gehen, welches in der Nähe unseres Stellplatzes stattfand. Zunächst liefen wir noch zum Dokk 1 (einer sehr modernen Bibliothek) bzw. dem Bassin 1. Der Vorplatz der Bassins wurde schön gestaltet, mit einem tollen Springbrunnen, der die Herzen großer und kleiner Kinder höherschlagen lässt, denn das Wasser wechselt immer wieder, sodass man manchmal direkt in den Wasserstrahlen stehen kann und dann versuchen muss, wieder hinauszukommen ohne nass zu werden. Auch im Hintergrund wurde weiter gebaut, wie fast überall in der Stadt. Es fand auch gerade so etwas wie eine Segelregatta statt. Wir beobachteten das Geschehen eine Weile und liefen dann noch direkt zur Bibliothek, weil wir von Weiten dachten, dass dort eine schöne Bärenstatue steht. Als wir dann davorstanden, stellten wir allerdings fest, dass es sich dabei um einen sehr schönen Spielplatz handelt. Der Bär war eine Rutsche ;-)

Bassin 1

Bassin 1

Dokk1

Bassin 1

Bassin 1

Dokk1

Auf dem Rückweg zum Stellplatz am Marselisborg Lystlbådehavn fing es wieder stärker an zu regnen, sodass wir uns immer mal wieder unterstellen mussten. Aus dem Food Festival wurde dann auch nichts, da schon der Eintritt so teuer war, dass wir hätten davon super essen gehen können. Also gingen wir zurück zu unserem Wohnmobil und schauten, was wir aus unseren Vorräten noch so zaubern können :-) Bisher ist Aarhus zwar nicht die schönste Großstadt, die wir jemals besucht haben, aber es gibt durchaus ein paar schöne Ecken. Vom Stellplatz läuft man bis ins Zentrum von Aarhus im Übrigen ca. 20 bis 30 Minuten – je nach Schritttempo ;-) Was für einen Stellplatz in einer Großstadt gar nicht so schlecht ist. Zudem liegt Marselisborg ziemlich in der Nähe. Kurz nachdem wir wieder im Wohnmobil waren, fing es auch wieder an noch stärker zu regnen. Wir können nur hoffen, dass wir morgen wieder besseres Wetter haben, wenn wir uns die Hauptattraktion in Aarhus – Den Gamle Byn – anschauen.

Gefahren sind wir 198,0 km.

Stellplatz am Marselisborg Lystlbådehavn

Marselisborg Lystlbådehavn

Stellplatz am Marselisborg Lystlbådehavn

Marselisborg Lystlbådehavn

 

07.09.2018

  • Aarhus: Den Gamle By

  • Stellplatz in Flensburg

 

Wow, was für ein Tag und das, obwohl wir gar nicht alles geschafft haben, was wir uns vorgenommen hatten. Schon beim Aufstehen hat es leicht geregnet und so mussten wir kurz warten, bis wir überhaupt eine kurze Runde mit den Hunden gehen konnten. Genau als wir dann wieder im Wohnmobil waren, fing es richtig an zu schütten. Unser Plan zum Marseslisborg Schloss zu gehen hatte sich somit leider erledigt. Wir saßen noch eine Weile den Regen aus und fuhren dann gegen 10 Uhr einfach zum Freilichtmuseum Den Gamle By. Direkt in der Straße, in der sich auch der Eingang befindet gibt es einen Parkplatz, allerdings ist dieser für Wohnmobile eher ungeeignet und war auch komplett belegt. Hinter dem Freilichtmuseum gibt es allerdings einen Botanischen Garten mit einem eigenen Parkplatz, hier wurden wir dann fündig. Allerdings darf man dort nur 5 Stunden mit Parkscheibe parken. Wir merkten erst zum Schluss unseres Besuches, wie knapp diese Zeit doch eigentlich ist. Nach einem kurzen Spaziergang durch den Botanischen Garten ist man dann auch schon beim Eingang des Den Gamle By angekommen. Schnell noch den Eintritt von 135 DKK pro Person bezahlen und ab hinein in die Geschichte.

Den Gamle By

Den Gamle By

Den Gamle By

Den Gamle By

Den Gamle By

Den Gamle By

Wir waren während unseres Rundgangs zeitweise wirklich sprachlos. Nicht nur aufgrund der Größe des Geländes, in dem wir uns tatsächlich unsere Füße wundgelaufen haben :-) sondern einfach auch aufgrund der Vielseitigkeit, den vielen kleinen Details und den massenhaften Informationen. So viele Epochen, von Werkstatt bis Wohnung. Man kann alles sehen, vieles sogar anfassen oder testen. Zudem laufen Angestellte in authentischer Kleidung herum und beziehen einen teilweise sogar richtig in das Geschehen mit ein. Wenn wir gewollt hätten, hätten wir sogar das heutige Mittagessen kosten können ;-) Es gibt auch eine kleine Bäckerei mit sehr leckeren Keksen und Kuchen. Hinter jeder Ecke lauert ein weiteres originalgetreu ausgestattetes Zimmer, Geschäft oder eine Werkstatt. Es war einfach nur toll, aber auch wirklich viel. Wir schauten immer mal wieder auf unsere Uhr und die Zeit schwand nur so. Kurz bevor unsere Parkuhr abgelaufen war, haben wir fast alles geschafft, nur nicht die große Ausstellung mit den Kleidungsstücken der Epochen. Was wir sehr schade fanden. Im Museum lernt man sehr viel über das damalige Leben und erhält so viele Eindrücke von den vergangenen Epochen, dass man irgendwann gar nicht mehr so richtig aufnahmefähig ist. Man sollte auf alle Fälle sehr viel Zeit mitbringen und wenn man alles in Ruhe anschauen möchte, am besten den ganzen Tag einplanen. Hunde sind im Übrigen auf dem Gelände erlaubt, allerdings in den Gebäuden nicht. So müsste immer einer draußen mit den Vierbeinern warten.

Den Gamle By

Den Gamle By

Wir gingen dann schnellen Fußes zurück zu unserem Wohnmobil, damit wir kein Knöllchen bekommen. Naja, wir stellten die Uhr noch schnell eine halbe Stunde vor und gingen eine kleine Runde mit Gonzo und Baili durch den Botanischen Garten, da wir die beiden im Wohnmobil gelassen hatten ;-) In Aarhus war allgemein tatsächlich ziemlich viel los. Nicht nur das Food Festival fand an diesem Wochenende statt, in der Innenstadt wurde eine Straße für eine Streetart-Ausstellung gesperrt und irgendwo im Zentrum fand auch noch ein Rock-Konzert statt. Also wenn man in Aarhus ist, bieten sich anscheinend auch abseits der Sehenswürdigkeiten der Stadt ausreichend Möglichkeiten, seinen Tag zu gestalten. Im Anschluss fuhren wir weiter bis nach Flensburg. Dort gingen wir lediglich noch tanken und einkaufen, bevor wir diesmal den Stellplatz am Industriehafen in Flensburg ausprobierten. Wir bekamen tatsächlich auch noch einen Platz. Man steht direkt am Wasser. Es gibt zwar keine Versorgungseinrichtungen, dafür ist der Platz auch kostenfrei und man kann ein bisschen am Hafen spazieren gehen. Für uns komplett ausreichend, da für uns meist sowieso nur wichtig ist, dass wir ordentlich mit den Hunden gehen können und der Platz daher möglichst beleuchtet sein sollte.

Gefahren sind wir 195,4 km.

 

 

08.09.2018

  • Flensburg

  • Haithabu Wikingermuseum

 

Dies sollte nun der letzte Tag auf unserer Norwegen und Dänemark-Tour sein. Kaum zu glauben, wie schnell diese drei Wochen wieder herum waren. Auch unseren letzten Tag wollten wir noch ein bisschen genießen und so versuchten wir zunächst noch den Hafen von Flensburg anzuschauen. In dem Moment, als wir unser Wohnmobil verließen, hat es natürlich wieder angefangen zu regnen. Daher blieb es dann bei einem ziemlich kurzen Sparziergang.

Am Stellplatz - Industriehafen Flensburg

Hafen von Flensburg

Am Stellplatz - Industriehafen Flensburg

Hafen von Flensburg

Also fuhren wir schließlich wieder auf die Autobahn, doch weit kamen wir nicht, denn wir beschlossen noch, beim Wikingermuseum Haithabu in Busdorf einen Stopp einzulegen. Dieser Stopp dauerte dann tatsächlich länger als wir es erst gedacht hätten, denn das Museum war nicht nur sehr interessant, sondern auch größer, als es von außen den Anschein machte. Als wir angekommen sind, war der große Parkplatz noch fast komplett leer. Da wir bereits im Internet geschaut hatten, wussten wir, dass Hunde im Museum nicht erlaubt sind, jedoch draußen angebunden werden können. Naja, wir ließen unsere Fellnasen dann lieber direkt im Wohnmobil. Das Museum besteht aus zwei Teilen: Der Ausstellung mit den zahlreichen Fundstücken aus der Gegend und den Nachbauten von einigen Wikingerhäusern. Haithabu war eine große Wikingerhandelsmetropole und so konnten dort entsprechend viele archäologische Funde geborgen werden. Der Eintritt kostet tatsächlich nur 7 EUR pro Person. Was wir durchaus in Ordnung finden. Wir gingen zunächst zu den Wikingerbauten und schauten uns dort etwas um. Leider wurde der Bootssteg saniert, doch der Nachbau eines Wikingerbootes lag am Ufer und ein weiteres Boot trieb auf dem See. In den nachgebauten Häusern spazierten auch immer mal wieder als Wikinger verkleidete Angestellte herum. So wie wir es mitbekommen haben, werden auch ab und an die verschiedenen Wikingergewerke vorgeführt, z.B. Brot backen oder das Holzhandwerk.

Wikingermuseum Haithabu

Wikingermuseum Haithabu

Wikingermuseum Haithabu

Wikingermuseum Haithabu

Wir liefen dann das Stück auf der alten Wallanlage zurück und gingen in die Ausstellung. Hier wurden wir tatsächlich mehr als überrascht. Die vielen Ausstellungsstücke waren alle sehr gut beschriftet, sodass man nicht nur sehr viel zu lesen hatte, teilweise wurde anhand von Videos auch noch besser verdeutlicht, wie die verschiedenen Stücke eingesetzt wurden oder entstanden sind. Im dritten Raum wurden dann auch Grabbeigaben ausgestellt und im fünften sogar Überreste eines Wikingerschiffes.

Wikingermuseum Haithabu

Wikingermuseum Haithabu

Wall Haithabu

Wikingermuseum Haithabu

Wir hätten nie gedacht, dass Deutschland solch eine Wikingergeschichte zu bieten hat, wenn man einmal davon absieht, dass das ganze Gebiet früher noch zu Dänemark gehörte :-) Wir haben auch komplett die Zeit vergessen und stellten gegen 14 Uhr fest, dass wir allmählich die restlichen Kilometer nach Hause fahren müssen. Also gingen wir, als wir zurück beim Wohnmobil waren, noch eine Runde mit den Hunden, bevor wir dann die restlichen Kilometer nach Hause abspulten. Im Übrigen war der Parkplatz bei unserer Rückkehr auch rappelvoll und eigene Parkplätze für Wohnmobile gab es nicht. Daher lohnt es sich, zeitig da zu sein, damit man auch als Wohnmobil noch eine Chance hat. Unsere restliche Heimfahrt verlief auch relativ stressfrei. Erst ab Berlin wurde es etwas voller. Schließlich kamen wir wieder zu Hause an und räumten schon teilweise unser Wohnmobil aus. Aufgrund unseres Besuches in Haithabu war es somit ein krönender Abschluss unserer Reise und die Geschichte der Wikinger passte thematisch sogar noch zu Skandinavien ;-)

Gefahren sind wir 568,9 km.

Gesamtkilometer der Reise: 7.955,9 km

Genutzte Reiseführer zur Reiseplanung:

Norwegen, Michael Müller Verlag, 3. Aufl. 2016

Norwegen, DuMont Reise-Handbuch, 4. Aufl. 2017

Skandinavien der Norden, Reise KnowHow, 13. Aufl. 2016/2017

Dänemark, ADAC Reiseführer Sonderedition, Aufl. 2016

  • Instagram
  • YouTube Social  Icon
  • Twitter Social Icon