Reisebericht Südnorwegen & Schweden - Teil 2

06.09.2020

  • Wanderung auf den Besseggen

  • Vågåmo

 

Unser Tag startete heute kalt – sehr kalt. In den höheren Lagen ist frischer Schnee gefallen, was schon verdeutlicht, dass wir nachts Minusgrade hatten. Wir mussten etwas eher aufstehen, da wir für unsere Besseggen-Wanderung die „Fähre“ von Gjendesheim nach Memurubu gebucht hatten. Ganz billig ist dies leider nicht, doch diese Wanderung stand schon lange auf unserer Wunschliste, weshalb wir in den sauren Apfel bissen. Buchen könnt ihr euer Ticket unter folgender Homepage: https://www.gjende.no/de/ Unser Schiff ging 9:30 Uhr, und wir mussten noch die 15 km auf dem Valdresflye hinter uns lassen. Die Landschaft war natürlich wieder wunderschön, wir hatten leider nur keine Zeit, noch irgendwo auszusteigen. Gegen 8:30 Uhr kamen wir beim Parkplatz an und erlebten den nächsten Schock, der obere Parkplatz kostet 250 NOK Tagestarif. Mal wieder eine absolute Frechheit, aber die Touristen bezahlen ja. Oben wird angezeigt, dass es keinen weiteren Langzeitparkplatz weiter unten gibt, doch später sahen wir, dass es neben dem Café doch noch einen leicht günstigeren Parkplatz gab (200 NOK für den Tag). Wir machten uns fertig und gingen dann zur Abfahrt des Shuttlebusses, der uns nach Gjendeheim zum Fährableger bringen wird. Diese Busfahrt ist im Ticketpreis integriert.

​Abfahrt in Gjendesheim

Abfahrt in Gjendesheim

​Abfahrt in Gjendesheim

Abfahrt in Gjendesheim

​Abfahrt in Gjendesheim

Abfahrt in Gjendesheim

​Ankunft Memurubu

Ankunft Memurubu

Bei Memurubu angekommen gingen wir noch einmal kurz auf Toilette und dann konnte die laut Ausschilderung 14,5 km lange Wanderung beginnen. Da wir natürlich nicht die einzigen auf der Fähre waren, war es gerade am Anfang eher Kolonnenlaufen, was uns nicht so gefiel. Wir machten daher immer mal wieder ein paar Fotostopps, damit sich dieser Effekt langsam auflöste. Nach einem „kurzen“ Anstieg ging es nicht mehr ganz so steil bergauf und die ersten schönen Ausblicke auf den Gjende, Schneefelder, Gletscher und andere Seen taten sich auf. Der Weg war zwar steinig, aber sehr gut zu gehen. Wir brauchten nur ewig, da wir so oft zum Fotografieren anhielten :-) Es war einfach magisch.

​Ausblick auf den Gjende Memurubu

Ausblick auf den Gjende & Memurubu

​Wanderung Besseggen

Wanderung Besseggen

​Wanderung Besseggen

Wanderung Besseggen

​Wanderung Besseggen

Wanderung Besseggen

​Wanderung Besseggen

Wanderung Besseggen

​Wanderung Besseggen

Wanderung Besseggen

​Wanderung Besseggen

Wanderung Besseggen

​Wanderung Besseggen

Wanderung Besseggen

Wir hatten tatsächlich bis dahin relativ gutes Wetter, steuerten dann aber frontal in eine Regen/Schneefront hinein. Die dunklen Wolken ließen alles noch einmal dramatischer aussehen, was uns gar nicht so sehr störte, doch wir verlangsamten unser Tempo etwas, damit die Wolke vom Grat wegzieht. Wir wurden zwar nicht nass, aber kamen dennoch in leichten Schneefall, was die Steine etwas rutschig machte. Unsere beiden Hunde hatten bisher keine Probleme, die Strecke war bis dahin gut für sie zu gehen. Es wurde erst ab dem Grat etwas haarig, denn diesen sollte man besser auf allen Vieren besteigen. Denn es gibt nur die Steine zum Festhalten. Es war steil, erforderte enorme Trittsicherheit und ging entsprechend sehr stark bergab, falls mal ein Tritt nicht so sitzen sollte. Unsere beiden Chis hätten diese Strecke niemals mit ihren kleinen Beinen alleine geschafft, weshalb wir sie ab hier dann auch tragen mussten. Wir waren hochkonzentriert, damit wir wirklich keinen Fehler machen und trauten uns gar nicht nach unten zu blicken. Als wir dann etwas stabileren Stand hatten, schauten wir erstmals zurück. Wir waren halbwegs oben angekommen und konnten den unglaublich schönen Ausblick auf den Grat, den Gjende und den Bessvatnet genießen.

​Wanderung Besseggen

Wanderung Besseggen

Wanderung Besseggen

Wanderung Besseggen

​Besseggengrat

Besseggengrat

​Wanderung Besseggen

Wanderung Besseggen

​Wanderung Besseggen

Wanderung Besseggen

​Blick auf Gjende und Bessvatnet

Blick auf Gjende und Bessvatnet

Schon allein dafür hatten sich die „Strapazen“ gelohnt. Aber natürlich war die Wanderung hier dann noch nicht vorbei. Es ging zunächst noch weiter nach oben zu einer Art Plateau und ab dann stetig nach unten. Auch hier hatte man immer wieder schöne Aussichten. Die Hunde konnten wir im Übrigen kurz nach dem Grat dann wieder freilaufen lassen, die Strecke verlief dann wieder halbwegs ungefährlich und so konnten sie ihren kleinen Beinchen wieder über die Steine fliegen lassen. Der Rückweg war tatsächlich dann doch relativ beschwerlich, da uns dieses stetige Bergab doch ziemlich auf die Knie ging. Aber als sich dann der Parkplatz in der Ferne erblicken ließ, gingen die letzten Kilometer doch relativ schnell voran. Die Wanderung war sehr lohnenswert, wir würden es aber tatsächlich nicht andersrum (von Gjendesheim nach Memurubu) erwandern, da man dann den Grat hinuntergehen müsste, und hoch musste man schon schwindelfrei sein. Mit den Hunden hat die Wanderung super geklappt, auch wenn wir sie an manchen Stellen hochnehmen mussten. Dies waren dann aber eher rutschige Stellen, die wir sie hätten nicht selbst gehen lassen oder etwas höhere Absätze, die sie alleine nicht herunter- oder hochgekommen wären. Ansonsten war das absolut machbar, wir haben auch welche mit größeren Hunden gesehen, haben aber leider nicht mitbekommen, ob es dort Probleme bei der Gratquerung gab. Die Wanderung ist ansonsten absolut atemberaubend, man sollte sich wirklich viel Zeit nehmen, um die Eindrücke auf sich wirken zu lassen.

Wanderung Besseggen

Wanderung Besseggen

Wanderung Besseggen

Wanderung Besseggen

Wanderung Besseggen

Wanderung Besseggen

Wanderung Besseggen

Wanderung Besseggen

Wanderung Besseggen

Wanderung Besseggen

Wanderung Besseggen

Wanderung Besseggen

Schlussendlich fuhren wir mit dem Shuttle-Bus wieder zurück zu unserem Wohnmobil. Dort rasteten wir kurz, bevor wir bald weiterfuhren. Unser nächstes Ziel war Vågåmo, dort wollten wir tanken, entsorgen und auch gleich einen Stellplatz suchen. Die Landschaft bis dorthin wurde zwar wieder vegetationsreicher, aber nicht minder schön. Außerdem kamen wir an vielen alten historischen Höfen vorbei, quasi Freilichtmuseen im Vorbeifahren :-) Auch Vågåmo hat einen historischen Touch. Die Gebäude der Innenstadt wirkten ebenfalls alt, was zusammen genommen super ins Stadtbild passte. Bei der Circle befindet sich auch wieder eine kostenfreie Ver- und Entsorgung, die wir auch nutzten. Auf dem Weg zu unserem Stellplatz hielten wir dann noch fix bei der Stabkirche, die wirklich sehr schön ist und machten ein paar Fotos.

Vågåmo Stabkirche

Vågåmo Stabkirche

Vågåmo Stabkirche

Vågåmo Stabkirche

Wir wurden allerdings von kleinen Viechern belagert, von denen wir annahmen, dass es sich um Kriebelmücken handelte, weshalb wir unseren Besuch dort sehr kurz hielten. Am Ende des Nedre Nordheraldsvegen befindet sich ein schöner Parkplatz, den wir als Stellplatz nutzten. Er liegt direkt am türkisblauen Vågåvatn und bietet sich auch direkt für Stadterkundungen an.

Gefahren sind wir 76,9 km.

Vågåvatn

Vågåvatn

Vågåvatn

Vågåvatn

Vågåvatn

Vågåvatn

Vågåvatn

Vågåvatn

07.09.2020

  • Formokampen, Rondane Nationalpark

  • Dovre – E6

 

Heute schien beim Aufstehen endlich mal wieder die Sonne :-) Es war dennoch ziemlich kalt, weshalb wir uns nur schwer aus dem warmen Bett lösen konnten. Nach einer kurzen Runde mit den Hunden setzen wir unser rollendes zu Hause in Bewegung. Da wir gestern Abend noch unsere Gasflasche wechseln mussten, wollten wir diese gerne wieder direkt füllen. Laut Homepage wurde in Vågåmo eine Füllstation bei einer Tankstelle angezeigt, also fuhren wir zunächst dorthin. Doch da der Chef leider nicht da war, konnte uns auch keiner die Gasflasche auffüllen. Also müssen wir jetzt abwarten, bis wir das nächste Mal eine Station finden. Wir fuhren dann auf die E6 nach Høvringen, zur Herberge Putten Seter, denn dort befindet sich ein Wanderparkplatz, von dem aus wir auf den Formokampen wanderten. Zunächst führt die Fv437 stetig bergauf und dann zweigt in Richtung Putten Seter eine unbefestigte Straße ab, die zu einer Mautstraße wurde. Die Maut kostet 40 NOK und muss in bar bezahlt werden. Das alles läuft wieder auf Vertrauensbasis, denn in einem Kasten liegen Umschläge parat, in denen man das Geld verstaut und entsprechend Namen und Kennzeichen drauf schreibt. Ca. 5 km weiter erreicht man den Wanderparkplatz, der auch zugleich Zugang zum Rondane Nationalpark ist. Vor unserem Womo lagen mehrere Schafe in der Sonne, die teilweise sehr viel Interesse an uns oder an dem aus dem Womo schauenden Gonzo hatten :-) Wir zogen uns wetterfest an und gingen los. Die Länge der Tour hin und zurück beträgt ca. 9 km. Der erste Teil der Route verläuft fast ebenerdig entlang der Büsche, Moose und Flechten, die in den verschiedensten Farben schillerten. Wir konnten schon jetzt einen schönen Weitblick auf die umliegenden Berge genießen.

​Wanderung Formokampen

Wanderung Formokampen

​Wanderung Formokampen

Wanderung Formokampen

​Wanderung Formokampen

Wanderung Formokampen

​Wanderung Formokampen

Wanderung Formokampen

Später zog der Weg etwas an und es ging stetig nach oben auf den Formokampen. Nachdem die Kilometer von gestern noch in unseren Beinen steckten, waren wir dann doch ganz froh, als wir oben angekommen sind. Es zog ein kalter Wind, der extrem unangenehm wurde. Daher gingen wir einmal zu jedem Aussichtspunkt und versuchten noch anhand der Anzeigetafel die Berge in der Entfernung zu benennen J und machten uns anschließend wieder auf den Rückweg, auch, da langsam Wolken aufzogen, die wohl Regen mit sich bringen werden.

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Froland Verk

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Froland Verk

Auf dem Weg nach oben sind wir etwas um den Berg herumgegangen, da wir den steileren Weg nach oben nicht gesehen hatten, doch nun gingen wir genau am „Grat“ zurück und sahen dort dann eine Ausschilderung für die Überreste einer Rentierfalle, die tatsächlich noch von den Wikingern stammt. Eigentlich war es mehr oder weniger eine kleine Grube mit Steinen drin, doch, wenn man bedenkt, wie alt dies ist und welchen Nutzen dies hatte, dann ist es schon wieder faszinierend.

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Wanderung Himmelsyna

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Wanderung Himmelsyna

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Wanderung Himmelsyna

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Wanderung Himmelsyna

Wir schafften es noch vor dem Regen wieder zurück zum Wohnmobil. Im Womo aßen wir dann Frühstück oder besser Mittag ;-) und fuhren dann die ganze Strecke wieder zurück zur E6, wo wir nach Dombås abbogen. Natürlich regnete es nun auch, weshalb wir uns für den restlichen Tag nichts mehr weiter vorgenommen haben. In Dombås gingen wir einkaufen und suchten uns einen Stellplatz entlang der E6, damit wir morgen unsere Wanderung zum Mehøe starten können. Ein Stück nach Dombås wurden wir am Storrhusranden Rastplatz fündig, dieser wurde relativ neu angelangt und dahinter befindet sich ein kleiner See. Inzwischen war es auch schon 17 Uhr, weshalb es nicht weiter schlimm war, dass wir den restlichen Tag im Womo verbringen „mussten“.

Gefahren sind wir 92,9 km.

​Storrhusranden Parkplatz

Storrhusranden Parkplatz

​Storrhusranden Parkplatz

Storrhusranden Parkplatz

 

08.09.2020

  • Mehøe

  • Moskusstien bei Kongsvoll

 

Wir blieben heute im Dovrefjell. Es war sonnig, aber leider auch sehr windig, weshalb es dennoch ziemlich kalt blieb. Wir wollten heute als erstes zum Mehøe wandern. Eigentlich startet die Wanderroute bei der Furuhaugli Fjellhyter, doch da wir nicht wussten, ob man dort auch als „Nicht-Gast“ parken darf, gingen wir vom Rastplatz Storrhusranden los, auf dem wir ohnehin übernachtet hatten. Da dort auch der Fahrradweg „Tour de Dovre“ entlangführt, sind wir diesen bis zur Fjellhyter gegangen und sind dort dann der Ausschilderung gefolgt. Die Umrundung des Berges wollten wir nicht machen, wir sind „lediglich“ hinaufgegangen. Das letzte Stückchen des Aufstiegs hätte eigentlich etwas anstrengender sein müssen, doch wir hatten wirklich starken Rückenwind, sodass wir eigentlich schon fast hinaufgetragen wurden. Oben angekommen flogen wir dann schon fast weg. Doch man hat natürlich – wie wahrscheinlich von jedem Gipfel im Dovrefjell – einen guten Ausblick auf die Landschaft. Aufgrund des einsetzenden Herbstes schimmerte alles in den verschiedensten Farben. Es ist immer wieder eine Freude das alles zu sehen. Durch die vorbeiziehenden Wolken änderte sich das Farbenspiel jede Sekunde. Unser Rückweg lief dann zumindest weiter oben doch noch etwas schwieriger ab, da wir komplett gegen den Wind kämpfen mussten, der uns Tränen in die Augen schießen lies.

​Wanderung Mehøe

Wanderung Mehøe

​Wanderung Mehøe

Wanderung Mehøe

​Wanderung Mehøe

Wanderung Mehøe

​Wanderung Mehøe

Wanderung Mehøe

Etwas weiter unten wurde der Wind minimal sanfter und wir liefen wieder zurück zu unserem Womo. Ein paar Schafe stellten sich uns noch in den Weg, wussten aber wohl nicht so recht, was sie mit uns anfangen sollen :-)

​Wanderung Mehøe

Wanderung Mehøe

​Wanderung Mehøe

Wanderung Mehøe

​Wanderung Mehøe

Wanderung Mehøe

​Wanderung Mehøe

Wanderung Mehøe

Bevor wir weiterfuhren aßen wir noch unser verspätetes Frühstück und überlegten dann, noch einmal zum Viewpoint des Snøhetta zu wandern. Doch da wir dort schon zweimal waren, wollten wir bei dem Sonnenschein heute doch lieber noch die Chance nutzen und entschieden uns, den Moskusstien bei Kongsvoll zu gehen. Der Parkplatz befindet sich u.a. vor dem Restaurant/der Herberge Kongsvoll. Als Womo muss man ein bisschen schräg parken, damit man nicht auf der Straße steht. Der Wanderweg beginnt auf der gegenüberliegenden Straßenseite, es gibt verschiedene Routen, größer oder kleiner. Auf allen soll man wohl eine erhöhte Chance haben, Moschusochsen sehen zu können. Wir liefen zunächst hoch zur Hochebene und hielten uns dann rechts zur Aussicht vom Høgsnyta. Der Ausblick war wieder einmal sehr schön, doch Moschusochsen haben wir leider keine sichten können. Nachdem uns dort oben auch der kalte Wind um die Nase wehte, gingen wir wieder zurück zum Wohnmobil, nahmen diesmal aber den Weg über die Kongsvoll Bahnstation. Leider verlaufen dann die letzten Meter der Strecke entlang der E6, aber das ging noch. Insgesamt waren es dann ca. 9 km.

Moskusstien Dovrefjell

Moskusstien Dovrefjell

Moskusstien Dovrefjell

Moskusstien Dovrefjell

Moskusstien Dovrefjell

Moskusstien Dovrefjell

Moskusstien Dovrefjell

Moskusstien Dovrefjell

Da wir die Hunde aufgrund des starken Windes heute eher im Wohnmobil gelassen haben, gingen wir beim Parkplatz dann noch eine kleine Runde und entdeckten über uns eine Art botanischen Garten. Dieser war zwar wegen Erneuerungsarbeiten in diesem Jahr geschlossen, was uns aber nicht davon abhielt über die Brücken zu gehen :-) Wenn dieser wieder neu angelegt wird, mit Beschriftungen etc., ist er sicherlich sehr interessant. Da es inzwischen schon 18 Uhr war, blieben wir dann gleich in der Gegend und fuhren nur wenige Kilometer zurück zu einem Rastplatz mit Zugang zum Pilgrimsleden (Pilgerweg). Ab morgen müssen wir entscheiden, wie wir unsere Route fortsetzen, da die Regenfront nun auch in den Osten Norwegens ziehen soll. Laut Wetterbericht wird das Wetter wohl erst besser, wenn wir Norwegen schon wieder verlassen müssen.

Gefahren sind wir 36,9 km.

Stellplatz Dovrefjell

Stellplatz für diese Nacht

Stellplatz Dovrefjell

Stellplatz für diese Nacht

Stellplatz Dovrefjell

Stellplatz für diese Nacht

Stellplatz Dovrefjell

Stellplatz für diese Nacht

 

09.09.2020

  • Sollia Kirche

  • Rondane Touristenweg

  • Sohlbergplassen

  • Strømbu

  • Gamle Grimsa bru

 

Nach einem kurzen Rundgang mit den Hunden auf dem Parkplatz fuhren wir zunächst in Richtung Alvdal. Unser Ziel war eigentlich die Schlucht Jutulhogget, doch kurz vor der Einfahrt zur Schlucht standen wir in einer riesigen Baustelle und mussten wieder auf das voranfahrende Baustellen-Fahrzeug warten. Schließlich wussten wir nicht, ob wir beim Passieren der Einfahrt die Reihe der fahrenden Autos verlassen durften und fuhren so dann dummerweise vorbei. Später merkten wir, dass dies wohl erlaubt gewesen wäre, blöd nur, dass die Baustelle ca. 8 km lang war. Da diese komplett aus Schotter, Dreck und Schlaglöchern bestand, waren wir so froh, dass wir es endlich geschafft hatten, dass wir einfach nicht noch einmal zurückfahren wollten :-) Wir fuhren also die Rv3 einfach weiter runter, bis wir beim Abzweig nach Sollia auf die Fv219 abbogen. Bei Sollia gab es dann einen Rastplatz, von dem aus man auch zur schönen Holzkirche gelangt. Wir schauten uns diese in Ruhe an und nutzten den Rastplatz für eine kurze Pause.

​Sollia Kirche

Sollia Kirche

​Sollia Kirche

Sollia Kirche

Es gab ein paar Optionen für unsere weitere Reise, doch da es bereits wieder anfing zu regnen, ließen wir die Wanderungen ausfallen und fuhren geradeaus weiter, sodass wir uns kurze Zeit später auf der Fv27 in Richtung Folldal befanden, welche auch zu den „Norwegian Scenic Routes“ (Rondane Landschaftsroute) gehört. Die Landschaft entlang der Strecke war wirklich schön, der Waldboden war bedeckt mit mintgrünen Flechten, es sah schon fast unecht aus :-) Wir hielten dann direkt beim Sohlbergplassen Rastplatz. Hier hat man nicht nur einen relativ schönen Ausblick auf die Berge des Rondane Nationalparks, der Parkplatz ist auch mal wieder sehr schön mit seinen geschwungenen Formen in die Natur eingebunden.

​Sohlbergplassen

Sohlbergplassen

​Sohlbergplassen

Sohlbergplassen

​Sohlbergplassen

Sohlbergplassen

Nach einem kurzen Stopp fuhren wir weiter. Entlang der Strecke waren immer wieder Wandermöglichkeiten ausgeschildert. Wir hielten als nächstes beim Parkplatz Strømbu, welcher hauptsächlich als Wanderparkplatz genutzt werden kann. Allerdings fließt auch der Atna direkt am Rastplatz entlang und so kann man, wenn man nicht wandern möchte, zumindest etwas am Fluss entlanggehen.

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Wanderung Kjeragbolten

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Wanderung Kjeragbolten

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Wanderung Kjeragbolten

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Wanderung Kjeragbolten

Wir fuhren wieder weiter in Richtung Folldal und kurz vorher war ein weiterer Rastplatz ausgeschildert. Von hier kann man zu Wasserfällen wandern, aber wir haben hiervon leider kein Bild gesehen und auch keine Länge der Strecke, weshalb wir nur den kurzen Weg zur Gamle Grims bru gelaufen sind. So konnten wir die Landschaft noch einmal zu Fuß genießen, denn auch hier war wieder alles in verschiedenste Farben getaucht und vor allem der mit Flechten übersäte Waldboden ist wunderschön.

​auf dem Weg zur Gamle Grims bru

auf dem Weg zur Gamle Grims bru

​Gamle Grims bru

Gamle Grims bru

​auf dem Weg zur Gamle Grims bru

auf dem Weg zur Gamle Grims bru

​Gamle Grims bru

Gamle Grims bru

Wir fuhren im Anschluss weiter in Richtung Røros, was dann morgen als Sprungbrett für unsere Überfahrt nach Schweden dienen soll. In Tynset waren wir dann nur schnell einkaufen und in Tolga ließen wir uns auf dem Rastplatz bei der Gamle Bru für die Nacht nieder. An der alten Brücke waren wir 2018 schon, hatten hier allerdings nur einen kurzen Stopp eingelegt. Nun nutzen wir diesen schönen ruhigen Platz einfach für eine Übernachtung. Wir konnten ideal mit den Hunden gehen und das Rauschen des Flusses stört uns ist keiner Weise.

Gefahren sind wir 304,7 km.

​Gamle Bru Tolga

Gamle Bru Tolga

​Gamle Bru Tolga

Gamle Bru Tolga

10.09.2020

  • Überquerung der schwedischen Grenze

  • Anderssjöåfallet

  • Meteor Crater, Funäsdalen

  • Hede hembygdsgård

  • Fränsta, Vikbron

 

Als wir am Morgen mit den Hunden rausgegangen sind, lag der Nebel wunderschön über dem Fluss, sodass wir schnell ein paar Fotos machen mussten. Der Stellplatz war sehr ruhig, auch wenn ab und an hinter der Brücke ein Zug vorbeifuhr und lautstark hupte.

Gamle Bru Tolga

Gamle Bru Tolga

Gamle Bru Tolga

Gamle Bru Tolga

Kurze Zeit später fuhren wir ab, mit Schweden als Ziel. Wir fuhren zunächst nach Røros und haben dort die kostenfreie Ver- und Entsorgung beim Statens Vegvesen genutzt und sind dann noch zu einer Autowerkstatt weitergefahren, die auch Gasflaschen auffüllt, denn unsere erste Flasche hatte vor ein paar Tagen nachts den Geist aufgegeben, sodass wir lieber auf Nummer sichergehen wollten und beide Flaschen noch einmal auffüllen ließen. Das Gas wird in Kilo abgerechnet, weshalb es eigentlich ein ganz faires Prozedere ist. Erst haben wir noch überlegt uns Røros noch einmal anzuschauen, doch es war so bitterlich kalt (4°C), dass wir davon abließen und doch direkt nach Schweden fuhren. Bei Fjällnäs fuhren wir ab zum Natur-Rastplatz, von dem aus viele Wandertouren starten. Wir sind hier den Anderssjöåfallet heraufgewandert. Ein sehr schöner Wasserfall, für den sich der Abstecher wirklich lohnt. Man kann diese kurze Wanderung auch mit weiteren Wanderrouten kombinieren und diese entsprechend ausdehnen. Oben ließ sich dann auch noch ein Rentier blicken, welches uns interessiert anschaute, aber wahrscheinlich hat es sich nur gefragt, was wir die ganze Zeit so blöd gucken :-) Ein sehr schönes Wandergebiet – auf der Homepage von Fjällnäs werden noch weitere Wanderrouten sehr gut beschrieben.

Anderssjöåfallet

Anderssjöåfallet

Anderssjöåfallet

Anderssjöåfallet

Wanderung Anderssjöåfallet

Wanderung Anderssjöåfallet

Anderssjöåfallet

Anderssjöåfallet

Anderssjöåfallet

Anderssjöåfallet

​Rentier beim Anderssjöåfallet

Rentier beim Anderssjöåfallet

Wir fuhren im Anschluss weiter und sahen die Ausfahrt zum Meteorkrater. Vom Parkplatz an der Straße sind es nur wenige Meter bis zum Krater, dieser ist leider nicht sonderlich spektakulär, aber das zerbrochene Gestein am Boden des Kraters ist schon beeindruckend.

​Meteorkrater bei Fjällnäs

Meteorkrater bei Fjällnäs

​Meteorkrater bei Fjällnäs

Meteorkrater bei Fjällnäs

Ein wenig später passierten wir Hege und hielten dort zum Tanken. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite sahen wir ein kleines Freilichtmuseum, das „Hede hembygdsgård“ und beschlossen spontan dieses kostenfreie Museum zu besichtigen. Die alten Gebäude sind natürlich wieder sehr schön und die alte Deko haucht dem ganzen Leben ein.

Hede hembygdsgård

Hede hembygdsgård

Hede hembygdsgård

Hede hembygdsgård

Hede hembygdsgård

Hede hembygdsgård

Hede hembygdsgård

Hede hembygdsgård

Im Anschluss fuhren wir weiter nach Fränsta, dort übernachteten wir an der Vikbron. Wenn man der Ausschilderung folgt, sieht man sogar etwas später, dass der Parkplatz als offizieller Stellplatz ausgeschildert wird. Er liegt an einer alten Holzbrücke direkt am Fluss, eignet sich also auch super zum Angeln. Die ganze Fahrt entlang der riesigen Waldgebiete, die hin und wieder durch einen Blick auf einen See oder Fluss unterbrochen wurden, war wirklich schön. Zusammen mit den alten Ortschaften, wirkte alles wie aus einem Schweden-Bilderbuch :-) In der einsetzenden Abendsonne wurde es sogar noch schöner.

Gefahren sind wir 351 km.

11.09.2020

  • Höga Kusten:

  • Nordingrå Kyrkogård

  • Stortorget beim Mannaminne

  • Naturreservat Rotsidan

 

Als wir heute Morgen aufgestanden sind, hatten wir eine wunderbare Aussicht auf den Torpsjö bzw. den Fluss Ljungan mit aufsteigenden Nebelschwaden. Wir mussten direkt rausgehen, um die Aussicht zu genießen. Der Stellplatz war sehr ruhig und gerade am Morgen wirkte alles so romantisch-idyllisch. Auf der anderen Seite der Brücke waren Holzplanken im Wasser, auf denen aufgereiht Enten saßen. Es war einfach ein rundum perfektes Bildbuchbild :-)

​Vikbron Torpsjö

Vikbron Torpsjö

​Vikbron Torpsjö

Vikbron Torpsjö

​Vikbron Torpsjö

Vikbron Torpsjö

​Vikbron Torpsjö

Vikbron Torpsjö

​Vikbron Torpsjö

Vikbron Torpsjö

​Vikbron Torpsjö

Vikbron Torpsjö

Heute fuhren wir zur Ostseeküste. Nach der Höga Kusten Bron fuhren wir ab in Richtung Nordingrå, dort hielten wir bei der Kirche und schauten uns sowohl die Kirchenruine, die etwas neuere Kirche und die alten Stallhäuser neben dem Friedhof an.

​Nordingrå Kirche

Nordingrå Kirche

​Nordingrå Kirchenruine

Nordingrå Kirchenruine

​Nordingrå alte Stallhäuser

Nordingrå alte Stallhäuser

​Nordingrå alte Stallhäuser

Nordingrå alte Stallhäuser

Nach einiger Zeit fuhren wir weiter zum Freilichtmuseum Mannaminne. Hinter dem Grundstück startet der kurze, aber steile Aufstieg auf den Stortorget, von dem aus man einen ganz schönen Ausblick hat. Dort oben gibt es einige Sitzmöglichkeiten, welche dazu einladen, die schwedische Sonne zu genießen.

Das Mannaminne, welches wir durchqueren mussten, hatte heute nicht geöffnet, aber es wirkte absurd interessant. Es standen U- und S-Bahnwagons, ein Düsenjet und weitere Kuriositäten herum. Nach weiteren Recherchen soll das Museum wohl Fragen aufwerfen und alles etwas kontrovers betrachten. Wenn man sich etwas Zeit nimmt und sich alles in Ruhe anschaut, dann ist das Museum sicherlich sehr interessant.

​Freilichtmuseum Mannaminne

Freilichtmuseum Mannaminne

​Ausblick vom Stortorget

Ausblick vom Stortorget

​Freilichtmuseum Mannaminne

Freilichtmuseum Mannaminne

​auf dem Stortorget

auf dem Stortorget

Nach unserem kurzen Ausflug auf den Stortorget fuhren wir die paar Kilometer weiter zum Naturreservat Rotsidan. Die letzten zwei Kilometer der Route sind unbefestigte Straße, aber diese ist für Wohnmobile ganz gut zu befahren. Am Ende wartet dann ein großer Parkplatz mit Toilette etc. Die Zugänge zur Küste sind jeweils ausgeschildert, wir folgten dem rechten Weg, von dem aus es wohl 500 Meter bis zum Wasser waren. Der Küstenabschnitt ist insgesamt ca. 4 km lang. Die Besonderheit liegt bei den rotbraunen Diabaststeinen, auf denen man wunderbar entlanglaufen oder auch sonnenbaden kann. Die Küstenlinie war wunderschön, die Steine glitzerten in der Sonne und wir genossen es, dort einfach entlangzulaufen. Nachdem sich ein paar Wolken vor die Sonne schoben und der Wind auffrischte, gingen wir zurück zum Wohnmobil und suchten uns einen Platz für die Nacht.

​Naturreservat Rotsidan

Naturreservat Rotsidan

​Naturreservat Rotsidan

Naturreservat Rotsidan

​Naturreservat Rotsidan

Naturreservat Rotsidan

​Naturreservat Rotsidan

Naturreservat Rotsidan

​Naturreservat Rotsidan

Naturreservat Rotsidan

​Naturreservat Rotsidan

Naturreservat Rotsidan

Ursprünglich hatten wir vor, in Docksta direkt an der E4 den Parkplatz am Hafen zu nehmen, doch als wir dort standen, war es uns einfach zu laut, sodass wir doch direkt zum Parkplatz des Südeingangs vom Skuleskogen Nationalpark, in welchem wir morgen erneut eine Runde drehen wollen, gefahren sind. Dort standen schon ein paar andere Wohnmobile, aber es ist eigentlich ausreichend Platz. Nur leider sind die Plätze leicht schräg, was uns nicht so stört, aber die anderen standen doch meist mit Auffahrkeilen.

Gefahren sind wir 233,2 km.

12.09.2020

  • Wandern im Skuleskogen Nationalpark

 

Da wir heute Nacht auf dem Parkplatz des südlichen Nationalparkeingangs geparkt haben, konnten wir direkt am Morgen losgehen. Auf unserem Plan stand eine größere Tour zur Tärnättholmarna und von dort weiter auf den Slåttdalsberget. Wir liefen zunächst die bekannten Holzstege entlang und bogen nach unten ab. Dort folgten wir der Ausschilderung in Richtung Näskebodarna, da der Weg am Wasser entlangführte, konnte man immer mal wieder einen Stopp an den Stränden einlegen, einige davon verfügten auch über Sitzmöglichkeiten oder sogar eine Feuerstelle. Bei Näskebodarna folgten wir der Ausschilderung zur Tärnättholmarna, der Weg führte zunächst weiterhin durch wunderschönen Wald. Uns ist sogar ein Rentier über den Weg gelaufen, niemals hätten wir gedacht, dass wir in dieser Region noch ein Rentier sehen würden. Wie ist dieses denn dorthin gekommen? Wir haben im Anschluss auch gegoogelt, ob sie dort natürlich vorkommen, Rentiere werden aber auf der Nationalparkseite nicht aufgeführt.

​Skuleskogen Nationalpark

Skuleskogen Nationalpark

​Skuleskogen Nationalpark

Skuleskogen Nationalpark

​Skuleskogen Nationalpark

Skuleskogen Nationalpark

​Skuleskogen Nationalpark

Skuleskogen Nationalpark

​Skuleskogen Nationalpark

Skuleskogen Nationalpark

​Skuleskogen Nationalpark

Skuleskogen Nationalpark

Die Inseln Tärnättholmarna sind durch bewachsene Sandbänke mit dem Festland verbunden, es ist also kein Problem, auf die letzte Insel zu gelangen. Es gibt schöne Rastmöglichkeiten und auch Hütten. Wir machten kurz Rast und genossen die Sonne.

​Skuleskogen Nationalpark - Tärnättholmarna

Skuleskogen Nationalpark - Tärnättholmarna

​Skuleskogen Nationalpark - Tärnättholmarna

Skuleskogen Nationalpark - Tärnättholmarna

​Skuleskogen Nationalpark - Tärnättholmarna

Skuleskogen Nationalpark - Tärnättholmarna

​Skuleskogen Nationalpark - Tärnättholmarna

Skuleskogen Nationalpark - Tärnättholmarna

​Skuleskogen Nationalpark - Tärnättholmarna

Skuleskogen Nationalpark - Tärnättholmarna

​Skuleskogen Nationalpark - Tärnättholmarna

Skuleskogen Nationalpark - Tärnättholmarna

Von dort gingen wir dann wieder zurück bis zur letzten Weggabelung und folgten der Ausschilderung zur Slåttdalsskrevan. Der Weg stieg nun an, war verwurzelt und später steinig bzw. mussten wir über Geröll nach oben klettern. Schließlich erreichten wir den Tärnättvattnen, den nicht nur wir für eine Rast nutzten.

​Skuleskogen Nationalpark

Skuleskogen Nationalpark

​Skuleskogen Nationalpark

Skuleskogen Nationalpark

​Skuleskogen Nationalpark

Skuleskogen Nationalpark

Skuleskogen Nationalpark - Tärnättvattnen

Skuleskogen Nationalpark - Tärnättvattnen

​Skuleskogen Nationalpark

Skuleskogen Nationalpark

Gonzo :-)

Gonzo :-)

​Skuleskogen Nationalpark

Skuleskogen Nationalpark

Skuleskogen Nationalpark - Tärnättvattnen

Skuleskogen Nationalpark - Tärnättvattnen

Schließlich gingen wir um den See herum und der Weg führte uns weiter nach oben, bis wir genau bei der Schlucht Slåttdalskrevan herauskamen. Wir durchquerten die Schlucht und bogen danach nach links ab, um auf den Slåttdalsberget zu gelangen. Der Aufstieg war ziemlich beschwerlich, da die Steine durch den gestrigen Regen noch ziemlich rutschig gewesen sind und auch so steil waren, dass unsere Hunde teilweise nicht alleine hinaufgekonnt hätten. Die Menschen, die uns entgegengekommen sind, hatten allerdings mehr Probleme, denn runter ist immer schwieriger als hoch … Wir genossen dort oben dann noch einmal die wunderbare Aussicht, bevor wir uns langsam auf den Weg zurück zum Wohnmobil machten.

Wir verließen den Berg und kamen bei den Geröllhaufen heraus, die wir noch aus dem letzten Jahr kannten und folgten den restlichen Kilometern zurück zum Südeingang. Die meiste Zeit verlief der Weg dann wieder ganz bequem auf Holzplanken. Schlussendlich waren wir ca. 15 km unterwegs, die sich bis auf die wenigen Kletterpartien aber sehr gut liefen, da der Weg unten an der Küste fast durchweg ebenerdig verläuft und die Streckenabschnitte auf den Holzplanken sich ohnehin gut laufen. Wir lieben diesen Nationalpark aufgrund seiner Vielseitigkeit, es war wieder einmal einfach nur schön.

​auf dem Weg zur Slåttdalskrevan

auf dem Weg zur Slåttdalskrevan

Slåttdalsberget

Slåttdalsberget

Skuleskogen Nationalpark​

Skuleskogen Nationalpark

Slåttdalskrevan

Slåttdalskrevan

Slåttdalsberget

Slåttdalsberget

Skuleskogen Nationalpark​

Skuleskogen Nationalpark​

Im Wohnmobil angekommen versorgten wir unsere müden Beine dann mit Nährstoffen ;-) und fuhren schließlich die Holperstraße wieder zurück zur E4. Nur bogen wir nicht auf diese ab, sondern fuhren geradeaus rüber auf den Parkplatz vom Naturum, denn dort befindet sich eine Ver- und Entsorgung beim WC. Wir entsorgten unsere Chemie-Toilette und füllten unser Frischwasser auf. Leider gibt es keinen Bodenauslass für das Grauwasser, sodass wir mühsam mit Eimer unser Grauwasser in die Latrine kippten. Aber da es kostenlos ist, dürfen wir uns nicht beschweren :-) Von dort fuhren wir die wenigen Kilometer bis zur Högakustenbron, wo wir unser heutiges Nachtlager aufschlugen. Diesmal standen deutlich mehr Wohnmobile mit uns hier und genossen abends noch die Aussicht auf die Brücke. Leider fing es etwas später an zu regnen, weshalb unsere Abendrunde mit den Hunden etwas nass ausfiel. Aber ab morgen soll wieder die Sonne scheinen :-)

Gefahren sind wir 52,4 km.

​Högakustenbron

Högakustenbron

​Högakustenbron

Högakustenbron

​Högakustenbron

Högakustenbron

​Högakustenbron

Högakustenbron