Reisebericht Südnorwegen & Schweden - Teil 3

13.09.2020

  • Wanderung am Höga Kusten Hotel

  • Västernorrlands Freilichtmuseum – Mubergert in Härnösand

  • Norra Berget – Freilichtmuseum in Sundsvall

  • Möljien Hudiksvall

Unseren Tag starteten wir mit einer kleinen Wanderung, die beim Höga Kusten Hotel beginnt. Wir folgten der blauen Ausschilderung und kamen wirklich zu schönen Aussichtspunkten und genossen die Natur um uns herum. Gerade als Einstieg in das Höga Kusten-Gebiet eignet sich diese Wanderung eigentlich sehr gut, zudem dort auch der Högakustenleden (gelbe Ausschilderung) entlangführt. Der Rundweg, der schließlich wieder zurück zum Hotel führt, war ungefähr 2,7 km lang und durchweg gut zu gehen. Es gab nur leichte Steigungen, weshalb er auch gut mit Kindern gegangen werden kann.

​Högakustenbron

Högakustenbron

​Höga Kusten

Höga Kusten

​Höga Kusten

Höga Kusten

​Höga Kusten

Höga Kusten

​Höga Kusten

Höga Kusten

​Höga Kusten

Höga Kusten

​Höga Kusten

Höga Kusten

​Högakustenbron

Högakustenbron

Nach dieser „kurzen“ Runde, fuhren wir weiter nach Härnösand, wo wir zunächst einkaufen gingen und dann noch hinauffuhren zum Muberget und schauten uns dort das Västernorrlands Freilichtmuseum an. In unserer Erinnerung, denn wir waren dort 2016 Schon einmal, war alles etwas besser erhalten und insgesamt schöner „drapiert“. Die Gebäude wurden unserer Meinung nach nicht schön arrangiert, vielleicht ist es aber auch Meckern auf hohem Niveau, denn immerhin ist der Zugang kostenfrei und die Beschreibungen der Informationstafeln sind sogar auf Deutsch, also kann man zu jedem Gebäude nachvollziehen, wo dieses herkommt und welchen Zweck es einmal hatte.

Västernorrlands Freilichtmuseum

Västernorrlands Freilichtmuseum

Västernorrlands Freilichtmuseum

Västernorrlands Freilichtmuseum

Västernorrlands Freilichtmuseum

Västernorrlands Freilichtmuseum

Västernorrlands Freilichtmuseum

Västernorrlands Freilichtmuseum

Västernorrlands Freilichtmuseum

Västernorrlands Freilichtmuseum

Västernorrlands Freilichtmuseum

Västernorrlands Freilichtmuseum

Nach einer Runde durch dieses Museum fuhren wir direkt weiter zum nächsten, nämlich dem Norra Berget Freilichtmuseum in Sundsvall. Hier war richtig viel los, was aber eher an dem schönen Spielplatz lag, den Eltern mit ihren Kindern besuchten. Die Gebäude des Freilichtmuseums sehen schön aus, es sind nur leider doch ziemlich wenige, dafür wurden diese – gerade im Eingangsbereich – mit schönen Gärten bestückt. Wir glauben, dass das Gebiet eigentlich von den Tiergehen lebt, doch Tiere konnten wir weit und breit keine entdecken. Außerdem gibt es einen Aussichtsturm, von dem aus man einen schönen Ausblick auf Sundsvall genießen kann, was wir auch taten.

Norra Berget Freilichtmuseum

Norra Berget Freilichtmuseum

Norra Berget Freilichtmuseum

Norra Berget Freilichtmuseum

Norra Berget Freilichtmuseum

Norra Berget Freilichtmuseum

Norra Berget Freilichtmuseum

Norra Berget Freilichtmuseum

Norra Berget Freilichtmuseum

Norra Berget Freilichtmuseum

Norra Berget Freilichtmuseum

Norra Berget Freilichtmuseum

Schließlich gingen wir zurück zum Wohnmobil und fuhren weiter nach Hudiksvall. Hier hatten wir uns einen Stellplatz direkt am Wasser rausgesucht, doch da dieser Komplex des Hafens gerade komplett neugebaut wurde, mussten wir umplanen. Also hielten wir nur kurz, um uns die alten Bootshäuser „Möljien“ anzuschauen. Was wir sehr bedauerlich fanden ist, dass diese historischen Häuser tatsächlich teilweise mit Graffiti beschmiert wurden. Wir finden das einfach nur beschämend und können nicht nachvollziehen, wie man sowas machen kann.

Möljien Hudiksvall

Möljien Hudiksvall

Möljien Hudiksvall

Möljien Hudiksvall

Möljien Hudiksvall

Möljien Hudiksvall

Möljien Hudiksvall

Möljien Hudiksvall

Wir fanden ein Stückchen außerhalb der Stadt einen Parkplatz an einem Strand, am Ende des Sölvägen. Man hat zwar nicht direkt Strandblick, und der Parkplatz ist nur eine Sand-/Schotterfläche, aber es ist kostenlos und man ist in nicht einmal einer Minute bei dem kleinen Strand. Also eigentlich ein sehr schöner Übernachtungsplatz.

Gefahren sind wir 176,9 km.

​Sölvägen

Sölvägen

​Sölvägen

Sölvägen

14.09.2020

  • Färnebofjärden Nationalpark, Eingang bei Gysinge

  • Gamla Uppsala

  • Sigtuna

 

Wir haben wieder einmal super geschlafen. Es war sehr ruhig und am nächsten Morgen genossen wir den Blick direkt aufs Wasser. Nach einer kurzen Runde mit den Hunden fuhren wir los. Heute wollten wir ein paar Kilometer hinter uns lassen, weshalb unser erstes Ziel erst der Färnebofjärden Nationalpark war. Unterwegs passierte nicht viel, wir fuhren an ein paar schönen Rastplätzen vorbei, die entlang der E4 an Seen oder Flüssen liegen. Wir wählten für den Nationalpark den Eingang etwas unterhalb von Gysinge. Es gibt einen halbwegs großen Parkplatz, wo man sich als Wohnmobil gut an die Ecke stellen kann. Ansonsten kommt entlang der Straße noch eine kleinere Parkmöglichkeit. Wir liefen quasi eine Acht und gingen zunächst die 4 km des Bändan (rote Markierung) und überquerten dann die Straße und liefen noch den 1 km langen Kungsslingang. Bei beiden Wegen läuft man durch Wald und am Wasser entlang und hat schöne Ausblicke auf die Landschaft des Färnebofjärden. Die Wanderung ist sehr leicht, der Weg wird lediglich ab und an durch ein paar herausragende Wurzeln erschwert. Ansonsten sind bestimmte Abschnitte der Strecke mit Holzplanken vereinfacht und man kommt auch fast überall sehr gut an das Wasser heran. Insekten fühlen sich in dem Gebiet sehr wohl, einige Mücken hatten uns auch zum Fressen gern, aber das gehört dann einfach mal dazu. Wir konnten auch einige Pilze finden (ob essbar oder nicht, war uns egal, sie ergaben ein schönes Fotomotiv) und außerdem hatten viele der umgestürzten Bäume Nagespuren von Bibern. Insgesamt konnten wir die kurze Wanderung natürlich nicht mit den anderen beeindruckenden Wanderungen vergleichen, die wir in diesem Urlaub bereits gemacht haben, aber es war sehr schön und idyllisch und einfach auch mal etwas komplett Anderes in diesem Urlaub, was wir auch einmal genossen.

Färnebofjärden Nationalpark

Färnebofjärden Nationalpark

Färnebofjärden Nationalpark

Färnebofjärden Nationalpark

Färnebofjärden Nationalpark

Färnebofjärden Nationalpark

Färnebofjärden Nationalpark

Färnebofjärden Nationalpark

Färnebofjärden Nationalpark

Färnebofjärden Nationalpark

Färnebofjärden Nationalpark

Färnebofjärden Nationalpark

Färnebofjärden Nationalpark

Färnebofjärden Nationalpark

Färnebofjärden Nationalpark

Färnebofjärden Nationalpark

Nachdem wir beim Absuchen unserer Hunde noch ein paar Zecken entfernt hatten, fuhren wir weiter nach Uppsala. Dort wollten wir erneut nach Gamla Uppsala, um uns die Grabhügel sowie das Freilichtmuseum anzuschauen. Mit dem Womo findet man bequem Platz auf dem großen Parkplatz beim Besucherzentrum/Museum. Die Grabhügel dürfen nicht mehr betreten werden, wie wir es von 2014 noch kannten. Da gerade die Sonne unterging und teilweise das Sonnenlicht zwischen den Hügeln hervorstach, wirkte es sehr mystisch und dem Ort angemessen.

Wir liefen weiter zum Freilichtmuseum, doch leider ist dieses nur bis zum 31.08. geöffnet, weshalb wir von außen versuchten, ein paar Fotos zu machen, aber sehr enttäuscht waren, dass wir nicht hineingehen konnten, denn das kleine Gelände sah sehr vielversprechend aus. Auf dem Rückweg gingen wir noch an der Kirche vorbei.

​Gamla Uppsala

Gamla Uppsala

​Gamla Uppsala

Gamla Uppsala

​Gamla Uppsala

Gamla Uppsala

​Gamla Uppsala

Gamla Uppsala

​Gamla Uppsala

Gamla Uppsala

​Gamla Uppsala

Gamla Uppsala

Unser nächstes Ziel war Sigtuna, wo wir auf dem Stellplatz am Hafen noch ein Plätzchen ergattern wollten, um dann morgen diesen als Ausgangspunkt für eine kleine Runde durch Sigtuna, der ältesten Stadt Schwedens, zu nutzen. Wir kamen an, als es gerade dunkel geworden ist und sahen erst jetzt, dass der Stellplatz auf dem Schotterparkplatz 200 SEK kostet. Die Gebühr soll im Hafengebäude bzw. beim Hafenpersonal bezahlt werden, aber wir wussten nicht, wo wir danach suchen sollten. So ging es auch Campern, die gleichzeitig mit uns angekommen sind und ebenfalls etwas verwirrt über den Platz liefen, der im Übrigen Platz für bis zu vier Wohnmobile bietet. Wir liefen schließlich einfach weiter am Hafen entlang und kamen dann bei den sanitären Anlagen an (links vom Parkplatz, wenn man auf den Hafen blickt). Daneben befindet sich ein kleines Häuschen, darin saß ein älterer Herr. Wir klopften an und fragten, ob wir denn richtig sind. Sein Englisch war eher schlecht, aber mit Händen und Füßen konnten wir uns verständigen und haben dann per Kreditkarte die Gebühr beglichen.

Gefahren sind wir 323,6 km.

 

 

15.09.2020

  • Stadtrundgang Sigtuna

  • Skokloster Slott

  • Anundshög

  • Kristinehamn

 

Den Morgen nutzten wir direkt für einen ruhigen Stadtrundgang durch Sigtuna. Die Nacht war im Übrigen sehr ruhig und auch am Abend genossen wir die abschließende Runde mit den Hunden sehr, es war einfach alles so friedlich, sodass wir selbst komplett herunterfuhren und einfach zufrieden waren. Wir haben uns 2014 nicht so viel Zeit in Sigtuna genommen, wie wir es hätten machen sollen und so haben wir dies heute nachgeholt. Leider war es sehr diesig und wolkenverhangen, gerne hätten wir die Stadt mit ein bisschen mehr Sonnenschein erkundet, aber auch so ist Sigtuna sehr schön. Wir liefen zunächst am Ufer des Mälaren entlang. Die Promenade wurde sehr schön angelegt und wenn die zahlreichen Seerosen blühen, kommt man sicherlich ins Träumen. Auch wir hielten uns eine Weile auf dem Holzsteg auf, aber nicht, weil unsere Aussicht so schön war, sondern weil wir kleine Entenküken beobachtet haben. Es war so süß, wie sie versucht haben durch die Seerosen zu schwimmen und dann doch immer wieder über die Blätter gelaufen sind.

​Stellplatz in Sigtuna

Stellplatz in Sigtuna

​Mälaren - Sigtuna

Mälaren - Sigtuna

​Stellplatz in Sigtuna

Stellplatz in Sigtuna

​Mälaren - Sigtuna

Mälaren - Sigtuna

Wir bogen dann nach links zur St. Olof Kirchenruine ab und liefen über den Friedhof zu den Überresten der Kirche. Innen machte die Ruine nicht mehr so viel her, aber von außen mit den umliegenden Gräbern bot es ein schönes Motiv.

​St. Olof Kirchenruine

St. Olof Kirchenruine

​St. Olof Kirchenruine

St. Olof Kirchenruine

Von dort gingen wir dann wieder hinunter zur Stora Gatan und auch zu dem dortigen kleinsten Rathaus Schwedens. Echt süß, wie dieses kleine Gebäude auf dem Platz steht und man eigentlich niemals vermuten würde, dass es sich dabei um ein Rathaus handeln würde. Aber in dem Fall wirkt der Minimalismus, denn es passt einfach komplett ins Stadtbild. Wir befanden uns schließlich in der kleinen „Bummelmeile“ von Sigtuna. Kleine alte Holzhäuser in verschiedenen Farben reihten sich aneinander und alle beherbergen unterschiedliche Geschäfte. Über uns schwebten ein paar Schweden-Wimpel und wir verliebten uns einfach in dieses kleine süße „Stadtzentrum“.

​Rathaus Sigtuna

Rathaus Sigtuna

​Stora Gatan Sigtuna

Stora Gatan Sigtuna

​Stora Gatan Sigtuna

Stora Gatan Sigtuna

​Stora Gatan Sigtuna

Stora Gatan Sigtuna

In der Mitte der Stora Gatan bogen wir kurz nach oben ab, denn wir gingen zur St. Lars Kirchenruine. Von der Kirche ist kaum noch etwas übrig, aber dafür findet man dort zwei Runensteine aus der Wikingerzeit. In der Stadt kann man noch weitere Runensteine finden, welche im Übrigen alle Original sind. Wir gingen wieder hinunter zur Stora Gatan und kamen an dem Sigtuna Museum vorbei, vor dem auch ein Runenstein steht.

​Runensteine Sigtuna

Runensteine Sigtuna

​Runensteine Sigtuna

Runensteine Sigtuna

Am Ende der Straße bogen wir wieder nach oben ab und gingen zur St. Per’s Kirchenruine. Von dieser Ruine ist noch am meisten erhalten und sie beherbergt ebenfalls einen Runenstein. Nachdem wir einen kleinen Rundgang durch die Ruine beendet hatten (so viel anzuschauen gibt es leider nicht), gingen wir wieder hinunter zur Uferpromenade und gingen langsam zurück zu unserem Wohnmobil.

​St. Per's Kirchenruine

St. Per's Kirchenruine

​St. Per's Kirchenruine

St. Per's Kirchenruine

Wir fuhren nun weiter zum Skokloster Slott. Das weiße Schloss schaut eigentlich ziemlich imposant aus, doch hatten wir mal wieder Glück, denn das Schloss wurde gerade außen von Spinnenweben und Dreck befreit, d.h. es standen zwei Hubbühnen vor der Fassade, und die Arbeiter gingen ihrem Gewerk nach. So ist es halt, wenn man in der Nebensaison reist :-) Jetzt im September hatte das Schloss leider nur am Wochenende geöffnet, weshalb wir nicht hineingehen konnten. Wenn man der Internetseite glauben kann, sieht es aber sehr vielversprechend aus. Wir liefen ein bisschen durch den Park und am Wasser entlang und gingen schließlich wieder zurück zum Wohnmobil. Im Übrigen dürfen Wohnmobile dort über Nacht stehen bleiben, kostet aber 100 SEK.

​Skokloster Slott

Skokloster Slott

​Skokloster Slott

Skokloster Slott

​Skokloster Slott

Skokloster Slott

​Skokloster Slott

Skokloster Slott

Wir fuhren nun weiter in Richtung des Vänern, wo wir uns heute bei Kristinehamn niederlassen wollen. Vorher bogen wir noch vor Västerås zum Grabhügel bzw. den Schiffssetzungen Anundshög ab. Bei dem Grabhügel handelt es sich um den größten Grabhügel Schwedens und auch die Schiffssetzungen sind sehr schön. Wir waren 2016 schon einmal hier, es hat sich seitdem aber nichts weiter verändert. Wir finden es einfach immer wieder mystisch, wenn wir an die Zeit der Wikinger zurückdenken. Wir haben heute erst gelesen, dass die dortigen Hügelgräber noch nicht erforscht wurden und man daher auch gar nicht weiß, wer in diesem Grabhügel beerdigt wurde. Aufgrund der Größe und den Gestaltungen der Umgebung geht man davon aus, dass es eine höhere Person oder gar ein König sein könnte. Da kommt unser Entdeckerdrang durch und am liebsten würden wir uns mit einer Schaufel bewaffnen und graben gehen :-) Wir finden Relikte aus der Wikingerzeit ja immer wieder interessant und können gar nicht genug davon bekommen.

Anundshög

Anundshög

Anundshög

Anundshög

Anundshög

Anundshög

Anundshög

Anundshög

Nach einiger Zeit fuhren wir dann nach Kristinehamn und steuerte dort einen Parkplatz in der Nähe der Picasso-Skulptur an, die wir uns morgen dann noch anschauen werden. Der Parkplatz liegt im Vålösundsvägen, verfügt über einen direkten Zugang zur Hafenpromenade, eine Toilette und ist eben sowie beleuchtet. Also alles, was man braucht und über Nacht stehen wird auch nicht verboten. Also stellten wir den Motor ab und blieben für diese Nacht hier. Wir genossen noch den traumhaften Sonnenuntergang, von dem wir heute bei der Wolkendecke gar nicht mehr geträumt hätten und ließen den Abend in Ruhe im Womo ausklingen.

Gefahren sind wir 279,5 km.

​Kristinehamn

Kristinehamn

Kristinehamn

Kristinehamn

​Kristinehamn

Kristinehamn

Kristinehamn

Kristinehamn

16.09.2020

  • Picassoskulptur Kristinehamn

  • Hamnholmarna & Arnäs Udden im Naturreservat Segerstads Skärgård

  • Felsritzungen von Högsbyn, im Naturreservat Tisselskog

 

Nach einem kurzen Spaziergang mit den Hunden entlang der Bootsreihen, fuhren wir die wenigen Kilometer zur Picassoskulptur in Kristinehamn. Wenn man schone einmal in der Gegend ist, sollte man sich doch einen echten Picasso nicht entgehen lassen, zumal er im Freien steht :-) Sind wir mal ehrlich, es ist zwar ganz interessant, dass diese Skulptur von einem äußerst bekannten Künstler stammt und man darin auch seine Art der Kunst wiedererkennt, aber ansonsten könnte man die Skulptur auch missachten. Etwas Farbe würde ihr ganz gut stehen… Wir sind halt doch Kulturbanausen :-) Nach ein paar Fotos fuhren wir weiter.

​Picassoskulptur

Picassoskulptur

​Picassoskulptur

Picassoskulptur

​Picassoskulptur

Picassoskulptur

​Picassoskulptur

Picassoskulptur

Bei Vålberg am Vänern befindet sich das Naturreservat Segerstads Skärgård und hier die Landzunge Hamnholmarna und Arnäs Udden. Die Wanderung dorthin beginnt bei einem Waldparkplatz, den man über einen Schotterweg erreicht. Wir sind zuerst zur Hamnholmarna gelaufen, zunächst läuft man kurz einen Waldweg entlang und gelangt schließlich an den Vänern. Holzbrücken, eingebettet von hoch gewachsenem Schilf, führen nun bis ans Ende der Landzunge, wo sich auch ein Unterstand befindet. Außerdem überraschte uns eine wunderschöne Schärenküste, die Sonne ließ das Wasser glitzern und so blieben wir einfach eine Weile dort sitzen und genossen die Aussicht.

Naturreservat Segerstads Skärgård

Naturreservat Segerstads Skärgård

Naturreservat Segerstads Skärgård

Naturreservat Segerstads Skärgård

Naturreservat Segerstads Skärgård

Naturreservat Segerstads Skärgård

Naturreservat Segerstads Skärgård

Naturreservat Segerstads Skärgård

Naturreservat Segerstads Skärgård

Naturreservat Segerstads Skärgård

Naturreservat Segerstads Skärgård

Naturreservat Segerstads Skärgård

Im Anschluss bogen wir noch zur Arnäs Udden ab, wobei es sich um einen kleinen Strandabschnitt mit Unterstand handelt. Die Küste ist hier nicht ganz so beeindruckend, wie bei Hamnholmarna, aber um die Sonne zu genießen ist es dennoch super. Allgemein eine sehr schöne kurze Wanderung, die wohl noch nicht so überlaufen ist. Und am Vänern hat man ohnehin das Gefühl, dass man sich am Meer befindet. Die Schärenküste trägt zusätzlich dazu bei. Einfach schön :-)

Naturreservat Segerstads Skärgård

Naturreservat Segerstads Skärgård

Naturreservat Segerstads Skärgård

Naturreservat Segerstads Skärgård

Naturreservat Segerstads Skärgård

Naturreservat Segerstads Skärgård

Naturreservat Segerstads Skärgård

Naturreservat Segerstads Skärgård

Wir verließen nun langsam die Vänern-Region und fuhren nach Högsbyn zum Naturreservat Tisselskog, denn dort kann man direkt am See – also auch noch mit einem wunderbaren Ausblick – zahlreiche Felsritzungen bestaunen. Durch das Naturreservat führt ein ca. 2 bis 3 km langer Rundweg, wir waren allerdings etwas „faul“ und gingen nur zu den jeweiligen Felsritzungen und nahmen uns die Zeit, die aufgestellten Informationsschilder zu lesen und die Ritzungen zu „entziffern“. Einfach immer wieder erstaunlich, wie die Menschen sich damals ausdrückten und dass wir heute noch Mutmaßungen über deren Bedeutung anstellen. Der Ausblick auf den See macht diesen Ausflug wirklich perfekt, denn so hat man Natur und Kultur auf einmal – echt super!

Naturreservat Tisselskog

Naturreservat Tisselskog

Naturreservat Tisselskog

Naturreservat Tisselskog

Naturreservat Tisselskog

Naturreservat Tisselskog

Naturreservat Tisselskog

Naturreservat Tisselskog

Naturreservat Tisselskog

Naturreservat Tisselskog

Naturreservat Tisselskog

Naturreservat Tisselskog

Wir wollten heute eigentlich bis zur Küste fahren, haben uns aber in den Naturreservaten aufgrund des schönen Wetters und der tollen Landschaft so viel Zeit gelassen, dass wir doch in der Umgebung blieben. Wir fuhren nur wenige Kilometer weiter zum Parkplatz des Naturreservats Baldersnäs bei Ekebol, auf dem wir die Nacht verbrachten. Der Parkplatz ist kostenfrei und über Nacht stehen ist nicht verboten. So können wir diese Möglichkeit nutzen und morgen noch eine kurze Runde durch das Naturreservat Baldersnäs drehen. Außerdem befindet sich hier auch noch das Herrenhaus Baldersnäs, welches zwar ein Hotel ist, aber einen schönen angelegten Garten besitzt. Wir lassen uns morgen mal überraschen.

Gefahren sind wir 193,9 km.

Naturreservats Baldersnäs

Naturreservats Baldersnäs

Naturreservats Baldersnäs

Naturreservats Baldersnäs

17.09.2020

  • Naturreservat und Herrenhaus Baldersnäs

  • Fjällbacka

  • Smögen

 

Unseren Tag starteten wir mit einer Runde durch das Naturreservat Baldersnäs. Wir gingen zunächst zum Herrenhaus, welches ein Hotel beherbergt. Es wirkt aber eher wir ein kleines Schloss :-) Wir gingen dann noch eine Weile am Ufer des Låxsjön entlang und kamen etwas später an ein paar Kühen vorbei, die uns etwas misstrauisch anschauten, doch eine der älteren „Damen“ ließ sich dann auch von uns streicheln :-) Es war ein wirklich schöner Morgenspaziergang.

Naturreservat Baldersnäs

Naturreservat Baldersnäs

Naturreservat Baldersnäs

Naturreservat Baldersnäs

Naturreservat Baldersnäs

Naturreservat Baldersnäs

Naturreservat Baldersnäs

Naturreservat Baldersnäs

Naturreservat Baldersnäs

Naturreservat Baldersnäs

Naturreservat Baldersnäs

Naturreservat Baldersnäs

Wir fuhren schließlich weiter nach Fjällbacka, gingen zwischendurch noch bei Tanumshede einkaufen und überlegten doch noch kurz, ob wir erneut bei den Felsritzungen stoppen sollten, aber wir wollten dann doch lieber direkt ans Meer. Wie all die Jahre zuvor, gingen wir in Fjällbacka zunächst durch die Schlucht „Kungsklyftan“ hinauf auf den Vetteberget. Wir genossen dort oben eine ganze Weile die atemberaubende Aussicht auf Fjällbacka und die Schärenküste. Es ist doch immer wieder unglaublich schön. Danach bummelten wir einfach noch etwas am Pier entlang, sogen den Anblick der Holzhäuser und die Sonne in uns auf.

Fjällbacka

Fjällbacka

Fjällbacka

Fjällbacka

Fjällbacka

Fjällbacka

Fjällbacka

Fjällbacka

Fjällbacka

Fjällbacka

Fjällbacka

Fjällbacka

Nach einiger Zeit konnten wir uns losreißen und steuerten unser nächstes Ziel an: Smögen. Schon die Fahrt war sehr schön, da wir immer mal wieder einen schönen Ausblick auf die Schärenküste erhaschen konnten. Schließlich in Smögen angekommen, parkten wir ganz hinten oberhalb des Smögenbryggan. Ab dem 31.08. sind die Parkplätze dort kostenfrei, sodass wir auch spontan beschlossen, dort über Nacht stehen zu bleiben. Der Parkplatz ist ein super Ausgangspunkt, für verschiedene Erkundungen. Z.B. kann man hier auch an der Schärenküste entlangwandern auf dem sog. Friluftsled Kleven oder Hästen. Natürlich gingen wir zunächst hinunter zu den alten bunten Bootshäusern, einem der bekanntesten Fotomotive Schwedens.

​Smögen

Smögen

​Smögen

Smögen

​Smögen

Smögen

Smögen

Smögen

Im Anschluss liefen wir den Friluftsled Kleven entlang und genossen den sich annähernden Sonnenuntergang. Der Weg ist sehr gut ausgeschildert, führt komplett über die Steinküste und hat teilweise einige Holzstege zur Vereinfachung. Etwas entfernt sieht man den Hållö Fyr, der auf einer Insel liegt. Der Sonnenuntergang war einfach herrlich. Auch vom Parkplatz aus konnten wir diesen dann noch weiter genießen. Dieser Tag fand somit einen gebührenden Abschluss.

Wir sind 133,8 km gefahren.

Friluftsled Kleven Smögen

Friluftsled Kleven Smögen

Friluftsled Kleven Smögen

Friluftsled Kleven Smögen

Friluftsled Kleven Smögen

Friluftsled Kleven Smögen

Friluftsled Kleven Smögen

Friluftsled Kleven Smögen

Friluftsled Kleven Smögen

Friluftsled Kleven Smögen

Friluftsled Kleven Smögen

Friluftsled Kleven Smögen

18.09.2020

  • Marstrand

  • Tjolöholms Slott

 

Den erneut sonnigen Morgen nutzten wir für einen ausgiebigen Spaziergang mit den Hunden durch die Schären, wir gingen einen Teil des Friluftsleds Hästen in Smögen, der gestrige Wanderweg „Kleven“ hat uns allerdings etwas besser gefallen. Langsam nähert sich unsere Reise dem Ende und so saugen wir jeden schönen Moment wie ein Schwamm auf.

Friluftsleds Hästen

Friluftsleds Hästen

​Parkplatz in Smögen

Parkplatz in Smögen

Etwas später starteten wir unser Womo und fuhren nach Marstrand. Wir parkten in der Nähe des Hafens, luden uns mal wieder eine App herunter, um die Parkkosten zu bezahlen, denn der Automat wollte unsere Münzen nicht und schon waren wir mit unseren beiden Fellnasen unterwegs. Wir wollten nicht auf die Insel fahren, obwohl die kurze Überfahrt kaum Zeit in Anspruch genommen hätte, denn es sind nicht einmal 250 Meter bis auf die andere Seite. Aber wir müssen heute leider noch ein paar Kilometer fahren und wussten, dass wir dort einfach zu viel Zeit verbracht hätten :-) Vom Hafen aus arbeiteten wir uns vor in Richtung Schärenküste. Die möglichen Wanderwege sind auf den Informationstafeln in der Stadt gut eingezeichnet, wir wählten einen Teil der schwarzen Route und liefen auf dieser bis zu einem wunderbaren Aussichtspunkt, mit Rundumblick auf Marstrand und die Schären. Leider hat sich die Sonne inzwischen so weit gedreht, dass die Festung und Marstrand eher diesig waren, dafür hatten wir aber einen ungetrübten Blick auf die Schärenküste. Wir saßen einfach eine Weile dort, kuschelten mit unseren Fellnasen und brachen nur widerwillig etwas später wieder auf. Bei unserem nächsten Schweden-Besuch werden wir uns wohl für Marstrand etwas mehr Zeit mitbringen müssen. Es lohnt sich auf alle Fälle.

​Marstrand

Marstrand

​Marstrand

Marstrand

​Marstrand

Marstrand

​Marstrand

Marstrand

​Marstrand

Marstrand

​Marstrand

Marstrand

​Marstrand

Marstrand

​Marstrand

Marstrand

Wir fuhren nun weiter südlich und hatten eigentlich noch gar kein richtiges Ziel vor Augen, einfach so weit wie wir kamen, damit wir morgen eine gute Ausgangsposition haben. Bis zur Hauptstraße war die Strecke ab Marstrand wirklich schön, immer wieder kam man an schönen kleinen Häfen vorbei, die von der wunderbaren Schärenküste umrahmt wurden. Wirklich ein Traum.

Nach Göteborg war dann das Tjolöholms Slott ausgeschildert und wir beschlossen spontan mal zu schauen, was sich dort innerhalb der letzten Jahre geändert hat. :-) Das Schloss war so schön wie immer, was uns auch nicht wunderte. Der fordere Schlossgarten wurde mit ein paar Kräuter- und Blumenbeeten verschönert und es wurden ein paar Bäume angepflanzt. Nach einem kurzen Abstecher zum Strand hinter dem Schloss, gingen wir wieder zu unserem Womo und beschlossen noch ein paar weitere Kilometer zu fahren.

​Tjolöholms Slott

Tjolöholms Slott

​Tjolöholms Slott

Tjolöholms Slott

​Tjolöholms Slott

Tjolöholms Slott

​Tjolöholms Slott

Tjolöholms Slott

Wir befanden uns jetzt auf Stellplatzsuche. Wir hatten gehofft, beim Ringsegårds Naturreservat einen Platz zu finden, doch die Zufahrt wurde für uns dann so eng, dass wir diesen Versuch abbrachen. Wir wussten im Anschluss noch nicht so richtig wohin, versuchten es zunächst beim Strand von Ringsegård, doch dort war das Parken für Wohnmobile ab 22 Uhr untersagt. Wir kamen am Parkplatz des Naturreservats Grimsholmen vorbei und ließen uns dort auch direkt nieder. Es war bereits dunkel und so waren wir froh, doch so „schnell“ noch einen Parkplatz ohne Camping- bzw. Wohnmobilverbot gefunden zu haben, was in dieser Gegend scheinbar nicht so einfach ist. Das Naturreservat werden wir dann im Hellen mit unseren Fellnasen erkunden. Ansonsten machten wir uns noch schnell ein paar Nudeln zum Abendessen – was denn auch sonst ;-)

Gefahren sind wir 298,8 km.

19.09.2020

  • Grimsholmen Naturreservat

  • Haverdals Naturreservat

  • Skanör / Falsterbo

 

Unser halbwegs letzter Tag in diesem Urlaub startete leider eher bewölkt, aber das ist nicht schlimm, so lange es nicht regnet. Wir gingen früh eine Runde mit den Hunden durch das Grimsholmen Naturreservat und wurden dort von Schafen und Kühen in Augenschein genommen. Die Umgebung sah sehr schön aus und man hätte dort auch noch eine ganze Weile spazieren gehen können. Bietet sich also durchaus für einen kurzen Stopp an.

​Grimsholmen Naturreservat

Grimsholmen Naturreservat

​Grimsholmen Naturreservat

Grimsholmen Naturreservat

​Grimsholmen Naturreservat

Grimsholmen Naturreservat

​Grimsholmen Naturreservat

Grimsholmen Naturreservat

Nach einem kurzen Abstecher zum Strand fuhren wir weiter zum Haverdals Naturreservat. Die letzten Meter der Zufahrt zum Parkplatz waren leider ziemlich verwachsen, sodass wir stark darauf achten mussten, dass wir uns nicht die Seiten zerkratzen. Der Parkplatz war auch fast voll, als wir angekommen sind. Es war Samstag und entsprechend viele Menschen fahren raus in die Natur. Es hat sich aber im Naturreservat sehr gut verlaufen, sodass man eigentlich kaum in Berührung kam mit den anderen „Besuchern“. Wir gingen auch hier nur eine nicht allzu große Runde, da wir etwas mehr Zeit am Strand verbringen wollten. Aber der umgebende Wald ist sehr schön, da die Bäume so wunderbar geschwungen und verworren aussehen, ein schönes Zusammenspiel mit den angrenzenden Sanddünen. Am Waldrand wuchsen die verschiedensten Pilze und es blühte teilweise noch der Erika. Der einsetzende Herbst ist auch eine sehr schöne Jahreszeit :-)

Haverdals Naturreservat

Haverdals Naturreservat

Haverdals Naturreservat

Haverdals Naturreservat

Haverdals Naturreservat

Haverdals Naturreservat

Haverdals Naturreservat

Haverdals Naturreservat

Haverdals Naturreservat

Haverdals Naturreservat

Haverdals Naturreservat

Haverdals Naturreservat

Wir wollten heute noch bis nach Trelleborg fahren und vorher noch einkaufen, damit wir noch ein paar Kleinigkeiten mit nach Deutschland nehmen können. Also fuhren wir einfach weiter in Richtung Süden. Kurzfristig entschieden wir uns noch zum Strand Skanör bei Falsterbo zu fahren. Leider dürfen Wohnmobile auf dem großen Tagesbesucher-Parkplatz am Hafen nicht stehen. Die einzige Parkmöglichkeit direkt am Strand für Wohnmobile ist ein Stellplatz für max. 10 (!) Wohnmobile für 300 SEK (!). Und davon war nicht einmal mehr ein Platz frei, da einige Camper dachten, dass es sich bei dem Stellplatz um einen Campingplatz handelt und entsprechend mit Tisch und Stühlen neben ihren Wohnmobilen saßen und die Plätze blockierten. Egal, wir wollten ohnehin nicht für 30 EUR parken, um nur zwei Stunden am Strand spazieren zu gehen. Aber darüber aufregen müssen wir uns dennoch hier kurz :-) Wir fuhren also zurück nach Falsterbo und suchten eine andere Parkmöglichkeit. In der Nähe des Hafens fanden wir leider keine, überall dürfen nur reguläre Pkws parken. Relativ mittig in der Ortschaft wurden wir fündig, waren dann aber schon zu weit vom Hafen weg, sodass wir gar nicht erst versuchten, noch dorthin zu laufen. Am Strand angekommen liefen wir daher einfach in Richtung Falsterbo Fyr. Wir kamen schließlich beim Gebiet Måkläppen an, welches wir jedoch nicht betreten durften: Um die Robben zu schützen, ist das Gebiet bis zum 31.10. geschützt und darf von niemanden betreten werden.

Strand Skanör bei Falsterbo

Strand Skanör bei Falsterbo

Strand Skanör bei Falsterbo

Strand Skanör bei Falsterbo

Strand Skanör bei Falsterbo

Strand Skanör bei Falsterbo

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Strand Skanör bei Falsterbo

Strand Skanör bei Falsterbo

Strand Skanör bei Falsterbo

Falsterbo Fyr

Falsterbo Fyr

Strand Skanör bei Falsterbo

Strand Skanör bei Falsterbo

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Strand Skanör bei Falsterbo

Wir gingen den Innenweg am Leuchtturm vorbei zurück und konnten einen schönen Sonnenuntergang genießen, was insoweit klappte, bis die Mücken versucht haben uns aufzufressen. Kurz vor Abzweig in die Stadt kamen wir noch an den für den Strand bekannten bunten Strandhäusern vorbei. Die Anzahl war allerdings eher bescheiden, die meisten stehen vorne direkt am Hafen.

Wir flohen nun endgültig vor den Mücken und gingen schnellen Schrittes zurück zum Wohnmobil. Sobald wir nur kurz stehen blieben, setzten sich unzählige Mücken auf unsere Beine, es war kaum auszuhalten. Im Übrigen macht auch die Innenstadt von Falsterbo einen sehr schönen Eindruck. Die Häuser sind allerdings kaum aus Holz, sondern haben eher dänischen Charakter oder sind gar Fachwerkhäuser. Aber das zusammengenommen versprüht auch einen wundervollen Charme. Wir fuhren schließlich weiter nach Trelleborg. Eigentlich wollten wir dort außerhalb der Stadt auf einem Strandparkplatz parken, der wurde aber inzwischen mit großen Felsbrocken so blockiert, dass kein Wohnmobil mehr Platz gehabt hätte, außer wir hätten quer gestanden, aber auch dann wären die Autos, die dort noch parkten, nicht mehr rausgekommen. Also fuhren wir weiter. Wir haben überlegt, den gleichen Parkplatz zu wählen, wie im letzten Jahr, doch irgendwie wollten wir noch einmal mit Meerblick stehen und entschieden uns daher, den zahlungspflichtigen Stellplatz bei der Strandridaregatan zu nehmen. Die Nacht kostet 100 SEK oder 10 EUR. Man kann nur bar bezahlen, aber da der „Pförtner“ auch Euro akzeptiert, benötigt man kein schwedisches Bargeld. Wir ergatterten auch noch einen Parkplatz direkt mit Ostseeblick und so genossen wir die letzten roten Schatten des Sonnenuntergangs am Himmel.

Wir sind 245,1 km gefahren.

​Stellplatz Trelleborg

Stellplatz Trelleborg

​Stellplatz Trelleborg

Stellplatz Trelleborg

20.09.2021

  • Rückreise

 

Heute um 11 Uhr ging unsere Fähre zurück nach Rostock. Wir nutzten den Morgen, um noch in Ruhe mit unseren Hunden eine Runde zu gehen. Unsere nächste Amtshandlung lag dann nur noch darin, auf die Fähre zu fahren. Für die Überfahrt hatten wir wieder eine Innenkabine gebucht, in der Hunde erlaubt sind, damit wir einfach unsere Ruhe haben, das war uns tatsächlich wert. Ein schöner Urlaub nahm somit sein Ende. Wir bereuten es überhaupt nicht, unsere Route in Norwegen abgebrochen zu haben, um dem schlechten Wetter zu entfliehen, denn auch Schweden hat sich wieder von seiner wunderschönen Seite präsentiert. Egal wo wir uns im Norden Europas aufhalten, wir fühlen uns immer heimisch und sind von Natur und Geschichte fasziniert. Uns zieht es einfach immer wieder in den Norden und, obwohl wir vieles schon kennen, sind wir doch immer wieder sprachlos. So wie wir uns kennen, werden wir hier schon bald erneut von einer Skandinavien-Reise berichten. :-)

Gefahren sind wir 366,5 km.

​Stellplatz Trelleborg

Stellplatz Trelleborg

​Stellplatz Trelleborg

Stellplatz Trelleborg

​warten auf die Fähre

warten auf die Fähre

​Abfahrt in Trelleborg

Abfahrt in Trelleborg

​Stellplatz Trelleborg

Stellplatz Trelleborg

​Stellplatz Trelleborg

Stellplatz Trelleborg

​Abfahrt in Trelleborg

Abfahrt in Trelleborg

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Abfahrt in Trelleborg