• Stephan Lorenz

Norwegen mit Wohnmobil und Hunden - unsere Tipps

Wir sind ja wirklich große Skandinavien-Fans und Norwegen steht hier natürlich ganz oben auf unserer Beliebtheitsskala. Inzwischen waren wir bereits fünfmal in Norwegen und dieses Jahr folgt die sechste Reise in den hohen Norden; in das Land der Fjorde, Berge und Gletscher. Daher möchten wir hier nun gerne unsere Erfahrungen und Tipps mit euch teilen:

An- und Weiterreise:

Um nach Norwegen zu gelangen gibt es mehrere Möglichkeiten und eigentlich habe alle ihren Reiz:

Wir sind die ersten Male immer von Deutschland nach Dänemark übergesetzt (Rostock-Gedser) und über die Öresundbrücke nach Schweden gefahren. Allerdings ist die Öresundbrücke gerade für Wohnmobile nicht sonderlich günstig, was der große Nachteil dieser Variante ist. Es gibt allerdings von Rostock oder Sassnitz auch Fähren nach Trelleborg in Südschweden. Wir haben z.B. in diesem Jahr festgestellt, dass diese Varianten günstiger sind, da wir somit die Öresundbrücke meiden können. Bei beiden Varianten fährt man schließlich über Schweden nach Norwegen. Die schwedische Schärenküste entlang dieser Strecke ist sehr schön, die kleinen Fischerorte mit den Holzhäusern haben wirklich ihren Reiz und es gibt sogar einige Felsritzungen zu bestaunen. Vorteil ist ganz klar, dass man von Rostock nach Gedser nur ca. 2 Std. benötigt und somit ist dies eine sehr schöne Variante für Hunde. Von Sassnitz nach Trelleborg fährt man schon ca. 4 Std., was aber auch noch in Ordnung ist, da man die Hunde mit an Deck nehmen darf und sich u.a. die Fahrt durch Dänemark spart.


Eine weitere gute Möglichkeit der Anreise nach Norwegen sind die Schnellfähren ab Dänemark, z.B. von Hirtshals nach Kristiansand. Diese Variante haben wir erstmals im letzten Jahr getestet. Wenn man nicht ganz so seefest ist, kann die Überfahrt allerdings für etwas Grummeln im Bauch sorgen, da bei stärkerem Seegang die Fähre ganz schön über das Wasser springt. Auf der Hinfahrt hatten wir dieses Problem und mussten unseren Blick schon starr auf den Horizont richten, um Übelkeit zu vermeiden. Auf der Rückfahrt war die See gerade friedlich und so war auch die Überfahrt sehr entspannt. Hunde dürfen auch mit auf's Außendeck genommen werden, jedoch wird man hier durch die Gischt auch relativ nass. Je nach Fährunternehmen dauert die Überfahrt 2:15 Std. oder 3:15 Std. Auch Dänemark lohnt durchaus einen Besuch, gerade die Strände entlang der Nordsee sowie z.B. die Wanderdüne Råbjerg Mile oder die Nordspitze Grenen sind sehr schön und von daher können wir auch diese Route nach Norwegen sehr empfehlen.


Es gibt zudem auch eine Fährstrecke von Kiel direkt nach Oslo, was dann quasi einer kleinen Kreuzfahrt ähnelt, aber natürlich mit Hunden nicht gut zu bewerkstelligen ist.


Da die Preise teilweise stark variieren können, geben wir euch noch den Tipp, vor Buchung bei den verschiedenen Fährunternehmen die Kosten zu vergleichen, teilweise werden einige Häfen von verschiedenen Reedereien angefahren, weshalb sich dies durchaus lohnen kann. Wir haben zudem die Erfahrung gemacht, dass es meist günstiger ist, direkt beim Fährunternehmen zu buchen, es gibt ansonsten z.B. auch Vergleichsportale, die aber bei unseren letzten Buchungen immer teurer abgeschnitten haben.


Zum Schluss entscheidet natürlich nicht nur der Preis, sondern auch was ihr euch anschauen möchtet :-) Schaut doch einmal in unseren Reiseberichten und sucht euch Anregungen für eure Reiseroute.


Schließlich in Norwegen angekommen, werdet ihr feststellen, dass die Straßen eigentlich durchgängig gut ausgebaut sind. Es gibt einige wenige Strecken, die etwas enger sind, was gerade bei älteren Straßen in abgelegenen Gebieten oder bei Straßen, die direkt am Fjord entlangführen, sein kann. Das Straßennetz selbst ist zwar auch gut, kann aber natürlich - gerade in den ländlicheren Gebieten - nicht mit dem in Deutschland verglichen werden. Sollte eine Straße mal gesperrt sein, z.B. wegen einem Erdrutsch, dann muss man manchmal lange Umwege in Kauf nehmen. Wenn bei Baustellen ein Schild "manuel dirigering" steht, bitte dort warten, denn dann fahrt ihr in einer Kolonne durch die Baustelle und ein Führungsfahrzeug holt euch ab.

Leider werden inzwischen immer mehr Tunnel in Norwegen gebaut, teilweise so lang, dass man sehr viel schöne Landschaft verpasst. Wenn es die Möglichkeit gibt, umfahrt die langen Tunnel und nehmt euch lieber die Zeit, die schönen Passstraßen anzuschauen. Dies betrifft z.B. den Lærdalstunnel, hier solltet ihr lieber die Strecke über das Aurlandsfjell wählen, denn die Landschaft dort ist atemberaubend.


Natürlich muss man auch einige Fährfahrten einplanen um von A nach B zu kommen, gerade in Küstennähe kommt ihr so schneller voran. Wir haben dabei allerdings nie vorab die Überfahrt reserviert, sondern sind immer zum Fährhafen gefahren und haben uns hinten angestellt. Meist gibt es verschiedene Fahrpläne (Zeiten) für die Haupt- und Nebensaison. Da auch hier je nach Strecke verschiedene Reedereien zuständig sind, googelt einfach nach der Fährstrecke und ihr findet dann auf den Homepages die geltenden Fahrpläne und Preisübersichten.

Seit dem 01.01.2019 gibt es zudem die sogenannte Ferjekort von Autopass. Hierbei handelt es sich um eine Art Prepaidkarte für Fährfahrten in Norwegen, mit der ihr richtig viel Geld sparen könnt. Als Privatperson spart ihr mit dieser Karte für eurer Fahrzeug pro Überfahrt 50% und für alle Beifahrer jeweils 17%. In dem sehr guten Beitrag von Nordlandblog könnt ihr detailliert nachlesen, wie ihr diese Karte bestellt.


Ein weiteres Thema ist die Maut: Ihr werdet nicht darum herumkommen Maut in Norwegen zu bezahlen. Am besten ihr registriert euch vorher mit eurem Fahrzeug bei EPC, dann werden die von euch in Norwegen verursachten Mautkosten direkt von eurer Kreditkarte abgezogen und ihr müsst euch um nichts mehr kümmern. Alle Informationen findet ihr hier: https://www.autopass.no/de/zahlung-fur-besucher

Auf der Homepage https://bompengekalkulator.no/ könnt ihr eure Mautkosten komplett kalkulieren. Die Homepage bietet euch zudem alternative Routen an. Mit "+Via" könnt ihr eure Zwischenziele festlegen.

Bitte fahrt natürlich immer sehr vorsichtig und vorausschauend, besonders, wenn es anfängt zu dämmern. Bei uns standen öfter mal Elche am Straßenrand und wir waren immer sehr froh, dass diese nicht die Straße überqueren wollten. Genauso gibt es viele Rentiere, gerade im Norden und natürlich auch Schafe, die sich nicht immer an die Straßenverkehrsordnung halten :-)


Es gibt eigentlich ausreichend Tankstellen, nur haben diese auch manchmal erhebliche Preisunterschiede, was uns erstmals im letzten Jahr stark aufgefallen ist. Wenn es also günstig ist, tankt :-) Falls euer Wohnmobil ein bisschen mehr zu Trinken benötigt, dann tankt gerade im Norden Norwegens immer etwas vorausschauender, denn hier gibt es durchaus längere Strecken ohne Zivilisation.


Wenn ihr zu einer kälteren bzw. verschneiten Jahreszeit in Norwegen seid, beachtet unbedingt die Verkehrsinformationen des "Statens Vegens", die darüber Auskunft geben, ob bestimmte Straßen passierbar sind bzw. unter welchen Bedingungen (z.B. als Kolonne) diese befahren werden dürfen. Am besten geht dies über folgende Homepage: https://www.vegvesen.no/trafikkbeta?at=64.39163&long=13.72169&zoom=4&listView=false (leider nur auf norwegisch (aber "stengt" heißt gesperrt)). Auf dieser Karte könnt ihr euch im Übrigen auch alle Mautstationen und Fährhäfen anzeigen lassen, dazu oben rechts auf Meny drücken und entsprechend auswählen.

Hier findet ihr auch die Termine der Wintersperrungen der Touristenstraßen: https://www.nasjonaleturistveger.no/de/presse/routen-im-winter-gesperrt

Visit Norway hat auch eine sehr informative Seite zum Autofahren in Norwegen zusammengestellt. Hier findet ihr alle Informationen von Geschwindigkeitsbestimmungen bis hin zu zur Maut: https://www.visitnorway.de/reiseplanung/mobilitat-vor-ort/auto

Sognefjellsvegen - Wohnmobilfahren in Norwegen ist ein Genuss

PS: Was ihr lieben werdet sind die zahlreichen schönen Rastplätze und Ausfahrten. Oftmals liegen diese direkt am Wasser oder an einem atemberaubenden Ausblick. In Norwegen ist auch ganz klar der Weg das Ziel, denn die faszinierende Landschaft wird euch in den Bann ziehen :-)

beste Reisezeit

Die für euch beste Reisezeit richtet sich ganz klar danach, was ihr sehen möchtet. Wir präferieren Mitte August bis September. Viele Touristen kommen im Juni/Juli um die langen Sommernächte bzw. die Mitternachtssonne genießen zu können. Ab Mitte August wird es dann schon deutlich ruhiger, was wir immer sehr genießen. Die Straßen sind zu dieser Zeit schneefrei, allerdings liegt auch auf den Bergen somit nicht mehr so viel Schnee. Aber die Natur Norwegens hat in allen Jahreszeiten ihren Reiz. Beispiel: Im Mai ist der Sognefjellsvegen (Bild oben) noch stark verschneit und man fährt an hohen Schneemauern vorbei. Im August ist dieser inzwischen weitestgehend weggetaut und man kann die schöne karge Landschaft, die in den verschiedensten Farben schillert, genießen. Es hat beides seinen Reiz! Ab Ende August - wahrscheinlicher jedoch eher ab September - kann man mit etwas Glück im hohen Norden bereits die Nordlichter sehen. Wir konnten bisher dreimal dieses Naturschauspiel erleben und es ist immer wieder ein Traum. Nachteil ist wiederum, dass ab September einige Campingplätze und Sehenswürdigkeiten geschlossen bleiben. Auch der Winter ist sehr reizvoll, Schnee ist in Norwegen garantiert, die Frage ist nur in welcher Menge :-) Wobei wir gerade hier mit den Straßenverhältnissen auch unsere Erfahrungen gemacht haben. Am besten ihr schaut euch hierfür unseren Reisebericht aus 2017 an.

Mit dem Hund nach Norwegen

Zunächst ganz wichtig: Hunde sind in Norwegen sehr gern gesehene Gäste. Wir fühlten uns überall mit unseren Fellnasen willkommen und man ist unter vielen Gleichgesinnten.

Der Hund muss allerdings ein paar Bestimmungen erfüllen:

  • Er benötigt einen Microchip oder eine Tätowierung (wenn vor dem 03.07.2011 gestochen).

  • Er benötigt einen EU-Heimtierausweis.

  • Tollwutimpfung, mind. 21 Tage vor Anreise (hier ist zu beachten, dass der Microchip vor der Impfung implantiert werden muss)

  • Entwurmungskur maximal 24 h bis 120 h vor Einreise

  • detaillierte Informationen findet ihr hier: https://www.norway.no/de/germany/dienstleistungen-info/mit-tieren-nach-norwegen/

Sobald ihr die norwegische Grenze überschreitet, müsst ihr eure Vierbeiner beim Zoll anmelden.

Geprüft wird lediglich, ob im Haustierausweis alle nötigen Daten und Stempel vorhanden sind. Wir haben dies zwar immer gemacht, aber es wird einem auch nicht schriftlich bestätigt bzw. vermerkt, dass man dort war und alles in Ordnung ist.


Solltet ihr über Schweden einreisen, muss auch dort der Hund beim Zoll angemeldet werden. Dies kann man inzwischen auch online machen: http://tullverket.se/4.7df61c5915510cfe9e75b56.html


Falls ihr innerhalb eurer Reise die Grenze zwischen Schweden und Norwegen öfter überquert oder die 120 h für die Entwurmung bis zur Einreise nach Norwegen nicht einhalten könnt, gilt die 28-Tage Regel. Euer Hund müsste hiernach vor der Reise innerhalb von 28 Tagen zweimal entwurmt werden. Die nächste Entwurmung wäre dann wieder nach 28 Tagen fällig, falls ihr weiterhin die Grenze überquert. Wenn ihr im Anschluss in Norwegen verbleibt, muss die letzte Behandlung nach Grenzübertritt in Norwegen erfolgen. Die komplette Regelung kann auf Englisch auch noch einmal auf dieser Seite nachgelesen werden.


Natürlich sollten Hunde möglichst angeleint werden, besonders wenn Nutz- und Wildtiere in der Nähe sind.

Und die Hinterlassenschaften sind selbstverständlich wegzuräumen. Gerade aufgrund der vielen Wandermöglichkeiten ist es immer wieder toll mit seinem Vierbeiner in Norwegen unterwegs zu sein.

Wir haben wirklich selten erlebt, dass Hunde nicht erlaubt waren. Campingplätze mit Hundeverbot bilden die Ausnahme. Auch viele Sehenswürdigkeiten akzeptieren Hunde.

unsere beiden Zwerge in Trondheim

Stell- und Campingplätze

Campingplätze gibt es viele, hier braucht man sich wirklich kein Sorgen zu machen und das beste in Norwegen ist das Vertrauenssystem. Ganz oft kann man nach den Öffnungszeiten anreisen und bezahlt entweder am nächsten Tag oder es gibt einen Briefkasten, in den man das Geld werfen kann. Wir finden das immer so klasse, da man dann nicht ständig an feste Zeiten gebunden ist. Wir können uns jedoch gut vorstellen, dass Campingplätze, die an Hauptsehenswürdigkeiten liegen, wie z.B. am Geirangerfjord, in der Hauptsaison vorab reserviert werden müssen. In der Nebensaison hatten wir nie Probleme, allerdings könnten auch ein paar der Plätze, wie bereits oben erwähnt, ab September bereits geschlossen sein.

Strom kostet auf Campingplätzen inzwischen leider oft extra. Auch für die Duschen benötigt man immer öfter spezielle Coins oder Kronen. Dafür sind die Plätze und die sanitären Anlagen doch meist sauber und modern. Hunde waren immer überall erlaubt, wir haben nicht einen Campingplatz angesteuert, auf dem Hunde verboten gewesen wären. Viele der Campingplätze haben eine zusätzliche, gut ausgestattete, Küche. Wir haben auch ab und an gesehen, dass es extra Plätze gab, um seinen frisch gefangenen Fisch zu verarbeiten.


Schöner ist allerdings, dass man in Norwegen auch oft frei stehen kann und es entlang der Strecken Ent- und Versorgungsstationen an Rastplätzen oder Tankstellen gibt - Was wir wirklich schon als Luxus bezeichnen möchten und Norwegen für uns auch zum idealen Wohnmobil-Land macht :-)

Zwar wird für das Freistehen auch oftmals das Jedermannsrecht zitiert, allerdings gilt dieses nur für nicht motorisierte Camper. Aber wenn man die Natur so hinterlässt, wie man sie vorgefunden hat und kein campingähnliches Verhalten an den Tag legt, wird das Freistehen bisher toleriert. Natürlich sollten ausdrückliche Park- und Campingverbote beachtet werden. Zudem ist zu beachten, dass die Anwohner nicht gestört werden dürfen und man sich nicht auf landschaftliche Nutzflächen stellt. Es gibt aber so viele Rast- und Parkplätze, gerade an Sehenswürdigkeiten oder Wanderwegen, sodass ihr hier eigentlich immer fündig werden solltet.

Zum Suchen von Camping- oder Stellplätzen nutzen wir gerne auch die Apps "StellplatzRadar" von Promobil und "park4night".

Stellplatz in Norwegen bei Lodingen

Öffnungszeiten

Die großen Supermärkte sind meist bis mindestens 20 Uhr geöffnet, in Touristengegenden haben diese manchmal auch am Sonntag auf, dann allerdings deutlich kürzer. Jedoch ändert sich dies auch, sobald man in ruhigere Gefilde kommt. Die Öffnungszeiten von Museen solltet ihr bei der jeweiligen Homepage nachschauen, denn nach unserer Erfahrung wird hier auch nach Haupt- und Nebensaison unterschieden. Ansonsten sind fast alle Sehenswürdigkeiten Norwegens Naturschauspiele und diese sind natürlich rund um die Uhr geöffnet :-)

Wetter

Das Wetter kann sehr launisch sein. Je nachdem wann ihr fahrt und wohin ihr fahrt, kann das Klima stark schwanken. In Südnorwegen habt ihr noch sonnige 20°C, ein paar Tage später am Nordkap benötigt ihr bei kalten 5 °C Handschuhe und Mütze. Es ist halt nordisch ;-) Packt euch daher von allem etwas ein. Regenkleidung ist ohnehin Pflicht, denn ihr werdet wohl keinen Norwegen-Urlaub ohne Regen erleben. Falls ihr im Winter oder Frühjahr fahrt, packt euch unbedingt Spikes für eure Schuhe ein, denn dann habt ihr bei Wanderungen im Schnee weniger Probleme. Wir durften z.B. die Wanderung zum Preikestolen im November bei Schnee nur mit Spikes absolvieren. Es war sogar jemand vor Ort, der dies kontrolliert hat. Seid also auf alles vorbereitet...

Geld und Preise

In Norwegen zahlt ihr mit Norwegischen Kronen. Damit ihr den Preis-Überblick nicht verliert, hilft es, gerade beim Einkaufen, doch ab und an mal umzurechnen. Derzeitiger Kurs: 1 EUR = 9,6 bis 9,7 NOK.

Wir empfinden es immer nur als kleinen Nachteil, dass Dänemark und Schweden ihre eigenen Währungen haben und wir somit beim Durchqueren der verschiedenen Länder immer anderes Bargeld dabei haben müssten. Vorteil ist jedoch, dass die skandinavischen Länder sehr modern sind und man sowieso fast überall mit Kreditkarte bezahlen kann, auch auf den Campingplätzen. Also große Mengen Bargeld sind nicht notwendig. Wir hatten allerdings immer eine Notkrone :-) dabei, damit wir bei Campingplätzen mit Vertrauenskasse auch entsprechend bezahlen können.


Und ja es stimmt, Norwegen ist leider deutlich teurer als andere Länder. Was man dagegen machen kann? Nicht viel, denn ihr müsst ja schließlich essen, doch aufgrund des Stauraums im Wohnmobil könnt ihr etwas vorsorgen... Restaurants sind nicht gerade kostengünstig und daher kochen wir fast immer selbst, wenn wir in Norwegen unterwegs sind. Wir nehmen viele unverderbliche Lebensmittel bereits aus Deutschland mit. Natürlich erhaltet ihr in den Supermärkten fast alles was das Herz begehrt, auch dort könnt ihr auf die Preise achten und Angebote kaufen. Zudem packen wir unseren Kühlschrank wirklich randvoll bevor wir losfahren :-) Da Norwegen ebenfalls Flaschenpfand hat, nehmen wir Getränke nicht extra aus Deutschland mit, denn wir würden auch diese 0,25 Cent pro Flasche nicht verschenken wollen und der Stauraum im Wohnmobil ist nun einmal auch begrenzt.


Zusätzliches Plus: Norwegen hat ein sehr gut ausgebautes Mobilfunknetz (Telefonie und Internet). Selbst in eher entlegenden Gegenden hatten wir vollen Empfang! Echt super!


Falls ihr weitere Fragen habt, könnt ihr uns wie immer gerne kontaktieren :-)


#Tipps #Wohnmobilreise #Norwegen




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