Smoo Cave

Reisebericht Schottland, 2015                       (Teil 2)

27.05.2015 von Tongue nach Gairloch

Heute wollten wir gar nicht aufstehen, denn man hörte deutlich den Regen auf das Dach prasseln und der Wind rüttelte am Wohnmobil. Sehr schade, dass das schottische Wetter sich nun richtig bemerkbar macht. Wir gingen eine kleine Runde mit den Hunden und setzten uns nach dem Frühstück dann auch schon in Bewegung – erster Halt bei der Smoo Cave bei Durness. Die Landschaft auf dem Weg dorthin war wieder grandios, wie schön musste das alles dann erst bei gutem Wetter und somit besserer Sicht aussehen? Die Wolken verzogen sich leider nicht, jedoch setzte der Regen ab und an mal aus.Die feinen Sandstrände an der Küste entlang sind wirklich wunderschön. Wenn sich die Sonne mal für ein paar Sekunden durch die dicke Wolkendecke gekämpft hat, färbte das Wasser Türkis und der feine Sand der Strände fing an im Licht zu schimmern – Karibik in Schottland.Wir kamen nun auch bei der Smoo Cave an, stellten unser Wohnmobil auf dem kleinen Parkplatz davor ab und gingen die Treppen hinunter. Eigentlich hatten wir vor die Führung mitzumachen, jedoch war der Wasserstand in der Höhle leider zu hoch, sodass heute keine Führungen angeboten wurden. Also gingen wir zu dem kostenfrei zugänglichen Wasserfall im Inneren der Höhle, machten ein paar Fotos und gingen wieder zum Wohnmobil. Ein kurzer Besuch der Höhle lohnt sich wirklich, denn auch das Gesamtbild von der Höhle, dem Moos und den Pflanzen an den Felswänden und den Steilklippen bzw. der Bucht ist wirklich beeindruckend. Anschließend fuhren wir weiter nach Durness, um dort kurz zu tanken und schauten uns den Strand der Kyle of Durness an. Bei besserem Wetter sicherlich ein atemberaubender Anblick, leider fing es bei uns jedoch wieder stark an zu regnen, sodass wir zwar die weitreichenden Sandbänke gesehen haben, jedoch der Reiz verloren ging.Wir folgten der Straße weiter zum Loch Assynt, passierten dabei auch viele kleine schöne Orte, so u.a. auch Kylestrome, von wo aus wir eigentlich eine Wanderung zu einem Wasserfall machen wollten, jedoch hat uns das Wetter diesen Ausflug etwas „verhagelt“. Nichtsdestotrotz war die Natur um uns herum während der ganzen Fahrt absolut einzigartig - Berge, Flüsse, kleine Seen, überall Heidegewächse und Stechginster sowie Moos. Beim Loch Assynt angekommen, hielten wir an einem schönen Punkt – bei den für den See bekannten Bauminseln. Eine schöne Kulisse für Fotos, sowohl bei gutem und auch nicht ganz so gutem Wetter. Gleichzeitig liegt ein Stück weiter auch das Ardvreck Castle im See. Vom Parkplatz aus führt ein kurzer Weg hinunter, der Zugang ist kostenfrei. Der Wasserstand war jedoch so hoch, dass wir nicht direkt bis zur „Schlossinsel vordringen konnten“ :-)Anschließend stand eigentlich Ullapool auf dem Programm, wir kamen allerdings ca. 2,5 km von Inchnadamph entfernt noch bei den Bone Caves vorbei und hielten spontan an. Es standen ein paar Autos davor, also schien der Wanderweg sehr vielversprechend zu sein und so beschlossen wir, unsere Tagesplanung etwas abzuändern und den ca. 4,5 km langen Rundweg zu gehen. Wir hatten zwar gute Wanderschuhe an, doch war alles so matschig, dass wir genau schauen mussten, wo wir hintraten. Auf dem Trail kommt man fast noch am Anfang an einem kleinen Wasserfall vorbei und folgt dann dem Fluss, teilweise sieht man auch die Quellen des Flusses, also wie das Wasser aus der Erde nach oben sprudelt. Über uns hoch auf dem Berg graste auch eine große Herde Rehe. Wir genossen die Natur, auch wenn es immer mal wieder anfing zu tröpfeln und wir uns teilweise gegen den Wind stellen mussten, um vorwärts zu kommen. Um die Höhlen herum wuchsen viele wilde gelbe Primeln und die Höhlen selbst waren mit Moos bedeckt. Man sollte natürlich eine Taschenlampe dabei haben, um weiter in die Höhlen hineinzugucken. Es ist alles frei zugänglich, sodass man auf Kinder extra achten sollte, zumal es in den Höhlen auch durch das Wasser sehr glatt war. Wahrscheinlich sind wir auch die einzigen, die sich da solche Sorgen machen würden, denn eine andere Familie ließ ihre Kinder dort frei „rumturnen“.Obwohl unsere Hosen jetzt dreckig und unsere Klamotten durchgeweicht waren, haben wir diesen Ausflug nicht bereut, die Aussicht entschädigt alles. Wieder beim Wohnmobil angekommen, haben wir uns umgezogen und uns eine Kleinigkeit aus dem Kühlschrank gegönnt.In Ullapool waren wir wieder unser Abendessen beim Tesco einkaufen und haben das Wohnmobil gleich noch einmal voll aufgetankt, die günstige Tesco Tankstelle mussten wir doch nutzen. Wir nahmen dann den Abzweig nach Gairloch auf die A832. Kurz nach dem Abzweig kam auch schon die Ausfahrt zum Corrieshalloch Gorge National Nature Reserve und den dortigen Falls of Measach. Absolut beeindruckende Schlucht, in die der Wasserfall hinunterstürzt. Es gibt zwei Aussichtspunkte, einen direkt beim Wasserfall (eine Hängebrücke) und ein Stück weiter einen in die Schlucht und man bekommt schon ein mulmiges Gefühl, wenn man dort hinunter blickt und hofft, dass die Plattform wirklich hält. Wir setzten unseren Weg wieder fort und hielten kurz darauf bei einem Viewpoint zum Little Loch Broom. Wie fuhren weiter, sahen sogar unterwegs ein paar Bergziegen und fragten uns, ob diese wohl freilebend waren.Wir hielten beim Little Gruinard Beach und gingen hinunter zum schönen Sandstrand. Anschließend hielten wir beim Viewpoint vom Loch Ewe und fuhren dann direkt bis nach Poolewe zu den Inverewe Gardens, nur vielen diese dann leider sprichwörtlich ins Wasser, denn kurz bevor wir angekommen sind, fing es wieder sturzbachartig an zu regnen, sodass wir direkt bis nach Gairloch zum Campingplatz gefahren sind. Der Platz war nicht sonderlich groß und auch wirklich nicht mehr der neuste. Es war jedoch noch ein Platz für uns frei und so durften wir nicht wählerisch sein. Wir parkten auf der Grünfläche und hofften, dass wir uns nicht festfuhren, denn wir standen relativ schief und kamen schon kaum auf die Auffahrkeile hinauf. Was auch nicht verwunderlich war, denn jeder Schritt auf dem Gras machte „schmatzende“ Geräusche und ein Ende des Regens war nicht in Sicht. Dafür war auf dem Platz das WLAN kostenfrei und auch zumindest von unserem Stellplatz aus gut erreichbar. Wir zahlten 19 Pfund für eine Nacht inkl. Strom. Die sanitären Anlagen ließen auch bereits zu wünschen übrig, es gibt ein altes Duschhaus und ein neu saniertes, dem neu sanierten sieht man die „Moderne“ auch nicht gerade an, aber es ging und man konnte wieder kostenfrei duschen, was auf alle Fälle ein Plus ist.Im Übrigen haben wir stark über die Investition in eine „Chinesische Winkekatze“ nachgedacht, denn bei jedem Passing Place hebt man die Hand zum Gruß und Wohnmobilinsassen grüßen sich ja sowieso, sodass man teilweise aus dem „Winken“ selbst kaum herauskommt. ;-) Wir sind heute 252 km gefahren, bei fast durchgängigem Regen und höchstens 10 °C.

 

28.05.2015 von Gairloch zur Isle of Skye/Waterstein Head

Nach dem Aufstehen gingen wir noch mit den Hunden an der Uferpromenade von Gairloch entlang und brachen dann auch schon auf, denn heute lagen wieder ein paar Kilometer vor uns. Wir befreiten uns vom Campingplatz, brauchten zwar zwei Anläufe bis wir von der Wiese herunter waren und hinterließen auch eine leicht aufgewühlte Stelle, aber was sollten wir machen. Im Übrigen hat es die ganze Nacht durchgeregnet und auch jetzt war kein blauer Himmel in Sicht. Unser erster Halt war beim Loch Maree. Eigentlich waren wir auf der Suche nach den Victoria Falls, nahmen dann einfach eine Ausfahrt und kamen auch bei einem Wanderweg heraus, direkt am Ufer des Sees. Der richtige Wanderweg zu dem Wasserfall war es sowieso nicht, also fuhren wir wieder weiter. Kurz danach kam dann auch das Schild zu den Victoria Falls, jedoch war der Parkplatz nicht befahrbar, denn dort wurde gerade gebaut. Recht ratlos mussten wir dann weiterfahren, denn mit dem Wohnmobil konnten wir schlecht einfach am Straßenrand stehenbleiben. Unsere weitere Strecke führte uns auch vorbei am Berg Beinn Eighe und dem dortigen Visitor Center sowie zahlreichen Wanderwegen und atemberaubender Landschaft, die keine Wünsche offen ließ.Wir passierten nun Torridon, kurz darauf kam auch ein schöner Viewpoint auf den Loch Torridon und die Sonne ließ sich auch mal blicken, nur der Wind blieb hartnäckig. Nun fuhren wir schon in Lochcarron ein und nutzten die Gelegenheit zum Tanken. Man hat das Gefühl, als würde der Ort nur aus einer weißen Häuserzeile direkt am Ufer bestehen. Fährt man um den See herum, hat man vom Rastplatz bei „South Strome“ einen wunderbaren Ausblick auf den Loch Carron. Nun stand Plockton auf dem Plan. Wir trauten uns die enge Straße entlang, mussten jedoch wirklich Vorsicht walten lassen, denn die Strecke bietet nicht nur wunderbare Ausblicke auf türkise Buchten, sondern ist auch stark bewachsen, also musste man bei Gegenverkehr schon ab und an mal anhalten. Leider ist Plockton kein Geheimtipp mehr, sodass wir mit dem Wohnmobil einfach keinen Parkplatz gefunden haben. Aber auch die kurze Durchfahrt hat sich schon gelohnt, denn aufgrund des Golfstroms stehen hier sogar Palmen und viele subtropische Pflanzen. Ein Besuch lohnt sich und wir wären wirklich gerne noch ein bisschen durch die Straßen gelaufen. Als wir aus dem Ort herausgefahren sind, standen Kälber von Highland Cattles auf der Straße. Auch die Mutter mit ihren riesigen Hörnern konnte frei herumlaufen. Da will man sich gar nicht vorstellen, was sie mit diesen Dingern alles anstellen könnte ;-)Nun stand die Isle of Skye auf dem Programm und schon auf dem Weg nach Kyle of Lochalsh sah man die bekannte Brücke, die die Gemüter spaltet. Jedoch ist die Skye Bridge für uns eine unkomplizierte Art auf die Isle of Syke zu kommen. Es bietet sich auch eine herrliche Aussicht von der Brücke. Wir fuhren zunächst ein Stück und hielten auf der Insel das erste Mal am Loch Ainort. Wir waren müde und machten kurz Rast, damit wir wieder offen für die Eindrücke der Insel waren. Kurz nachdem wir wieder aufgebrochen sind, hielten wir schon bei einem kleinen Wasserfall, der direkt neben der Straße lag. Anschließend fuhren wir durch Portree, eine sehr schöne Stadt und auch eine gute Gelegenheit die Vorräte noch einmal aufzufüllen.Wir nährten uns nun dem Loch Leathan und schon aus der Ferne thronte unser nächstes Ziel über dem See, die Felsnadel „Old Man of Storr“. Es war sehr voll, auf dem Parkplatz war leider nichts mehr frei, wir taten es dann einfach allen anderen gleich und parkten am Straßenrand. Zunächst hatten wir vor die Hunde mit auf die Wanderung zu nehmen, denn der Anfangsweg war neu gemacht und gut aufgeschüttet. Doch es war viel zu windig, bevor wir überhaupt richtig losgehen konnten, beschlossen wir auch wieder die Kleinen doch im Wohnmobil zu lassen, das war auch allgemein sicherer so. Wir liefen den ersten Teil des Trails, der zwar nur bergauf ging, aber doch relativ einfach war, noch ganz mühelos. Trotz des massiven Windes kamen wir gut voran. Erst als der Weg nicht mehr direkt ausgebaut war, wurde es auch kniffliger, denn auch hier hatte das Wetter bereits sein Übriges getan. Der weitere Weg war sehr matschig und rutschig. Wir ließen unseren Blick immer wieder über die unglaubliche Landschaft streifen und schauten auch immer mal wieder zurück aufs Meer und die Seen. Wir hatten immer wieder einen Sonne-, Wolken-, Regen-Mix und über dem Meer hat sich auf einmal ein Regenbogenschimmer gebildet. Kein Regenbogen im eigentlichen Sinne, sondern wirklich nur die Regenbogenfarben, die knapp über dem Wasser schimmerten. Es war wirklich sehr spektakulär. Stephan rutschte, als er ein Foto von diesem Ereignis machen wollte, auch einmal aus, war zwar danach extrem dreckig, hat sich aber Gott sei Dank nichts weiter getan. Wir liefen nun quasi um den Old Man of Storr herum und konnten somit auch das umliegende Gebirge bestaunen und fanden sogar ein kleines Stückchen des Gesteins, in dem sich ein „Kristall“ oder „Mineral“ gebildet hat. Wir packten es vorsichtig ein, um es uns zu Hause in die Urlaubs-Errungenschaften-Vitrine zu stellen. Das Gestein um uns herum hatte viele solcher Einschlüsse, jedoch war es bei diesem Stück noch nicht beschädigt, also scheint es erst frisch abgebrochen zu sein. Ein netter Herr hat dann auch noch ein Foto von uns beiden vor der Felsnadel gemacht und freute sich auch, dass wir über die Natur genauso erstaunt waren wie er. Als wir wieder hinuntergehen wollten, stand ein Pärchen direkt oben neben dem Old Man of Storr und dann war man sich wirklich erst der Ausmaßen bewusst, denn die beiden Personen wirkten neben diesem Felsmassiv wie kleine Ameisen. Spektakulär war dann auch ihr Abstieg. Sie rannten den steilen Weg einfach wieder hinunter. Wir liefen nun auch wieder zurück durch den Matsch und mussten uns teilweise stark gegen den Wind stellen und extrem aufpassen, damit wir nicht ausrutschten. Wenn man auf der Isle of Skye ist, gehört eine Wanderung zum Old Man of Storr einfach dazu, es ist absolut unglaublich und einmalig.Wir wärmten uns im Wohnmobil kurz auf und fuhren dann weiter zum Kilt Rock und den dortigen Mealt Falls, die direkt ins Meer fallen. Für einen kurzen Augenblick hatten wir sogar Sonne, bevor es wieder anfing stark zu regnen. Man sah den Wind förmlich über das Wasser fegen und dieser beherrschte zumindest die Wasseroberfläche ganz klar.

Wir fuhren durch Staffin hinauf zum Duntulm Castle, welches zwar dauerhaft geschlossen war, jedoch konnte man die Strecke bis zur Ruine noch gehen. Diesmal nahmen wir die Hunde auch mit, zum Leidwesen dieser, denn auf dem Rückweg sollte es stark anfangen zu stürmen und zu regnen. Die Ruine war eher unspektakulär, es grasten sogar Schafe darin. Wir trauten uns nicht das abgesperrte Gelände zu betreten, die Schließung hat sicherlich ihre Ursachen. Neben uns rauschten die Wellen an den Strand und als wir, dann wirklich patschnass, wieder im Wohnmobil waren, kam auf einmal die Sonne wieder heraus, so als wäre nichts gewesen. Manchmal ist das schottische Wetter wirklich sehr launisch. Wir fuhren nun nach Uig und tankten dort. Es gibt auch hier noch Möglichkeiten zum Einkaufen. Vorher kamen wir im Übrigen auch noch beim Skye Museum of Island Life vorbei. Zumindest von außen wirkte es sehr interessant, jedoch war es natürlich so spät am Tag bereits geschlossen und unsere Zeit hätte sowieso nicht mehr ausgereicht, um dieses noch detaillierter anzuschauen. Wir beschlossen nun jedoch noch einen Programmpunkt von Morgen vorzuziehen und fuhren nach Claigan zum Coral Beach. Aufgrund des Wetters haben wir so viele Regenbögen wie noch nie gesehen und die Landschaft unterwegs war wieder wunderschön. Die Straße wurde zum Schluss wieder etwas enger, also mit dem Wohnmobil immer vorsichtig unterwegs sein. Vom Parkplatz aus ist es ein 1,8 km langer Wanderweg bis zum Strand. Unser Plan, danach einfach auf dem Platz stehenzubleiben, ging leider nicht auf, denn Übernachtstehen ist verboten. Wir zogen unsere nassen Sachen wieder an, denn sicherlich sollten wir auch jetzt nicht trocken bleiben und gingen zum wunderschönen Strand. Der Weg war auch hier wieder stark durchweicht und Kühe grasten neben uns. Beim ersten Abschnitt angelangt, staunten wir nicht schlecht, als wir Köpfe aus dem Wasser gucken sahen. Eine große Robbengruppe beobachtete uns und wir dann natürlich auch sie. Immer abwechselnd streckten sie ihre Köpfe heraus und schauten genauestens, was wir machten. Solche wunderschönen Geschöpfe mit diesen großen treuen Augen. Wir rissen uns los und gingen dann auch das restliche Stück zum Strand. Welch ein Anblick! Die Sonne ging auch bereits langsam unter, sodass das Farbenspiel noch viel schöner war. Zudem ist der Strand einzigartig. So etwas hatten wir noch nie gesehen. Zwar sind die Partikel nicht wirklich komplett Korallen sondern Algen, aber es war dennoch unglaublich. Ein absolutes Muss für den Schottland-Urlaub. Wir kamen natürlich wie vorhergesagt wieder nass beim Wohnmobil an, für dieses Erlebnis nimmt man dies aber gerne in Kauf. Wir zogen uns wieder um und mussten jetzt eigentlich über einen Stellplatz nachdenken. Also die Strecke wieder zurück in Richtung Dunvegen und hoffen, dass sich unterwegs etwas bietet. So kamen wir auch schon am Dunvegan Castle vorbei, welches wir aber aufgrund des Regens kaum erkennen konnten und somit das mit dem Foto haben gleich sein lassen. Wir fuhren die Strecke weiter hinauf zum Waterstein Head und ließen uns dann irgendwann, als es bereits dunkel war, vor einer alten Schule nieder. Der beste Stellplatz war es leider nicht, aber wir standen gerade und konnten nun endlich zur Ruhe kommen. Wir gingen noch kurz mit den Hunden und fielen dann auch schon fast im Tiefschlaf ins Bett. Die Landschaft war auch jetzt auf dem letzten Stück unserer Tagestour wieder so beeindruckend, dass man es kaum in Worte fassen kann. Schottland hat so viele Facetten, die sich uns in den letzten Tagen schon gezeigt haben. Wir haben schon so viel gesehen und so viel zu verarbeiten, was wir ohne diesen Reisebericht und die Fotos zum Schluss alles nicht mehr wissen würden oder nicht mehr zuordnen könnten. Schon deshalb lohnt sich diese Aufarbeitung :-)

Heute sind wir 326 km gefahren, bei einem ständigen Wechsel von Wind, Regen und Sonne bei ca. 10 bis 15 °C.

 

29.05.2015 von Waterstein Head nach Arisaig

Wir sind heute gegen 6:30 Uhr aufgestanden und dann, kurz nachdem wir mit den Hunden draußen waren, zum Neist Point Lighthouse gefahren. Auf der Strecke gab es auch einen kurzen Abschnitt, der so eng war, dass man nicht mal die auf der Straße laufenden Schafe überholen konnte. Auch auf den umliegenden Weiden haben wir mehr Hasen als Schafe gesehen. Die scheinen sich hier sehr wohl zu fühlen. Bei uns sieht man ja, wenn man Glück hat, mal einen Feldhasen, aber diese Masse an kleinen herumhoppelnden Hasen hat uns erstaunt. Beim Parkplatz angekommen haben wir uns etwas geärgert, dass wir gestern Abend nicht einfach das kurze Stück weitergefahren sind, um dann hier zu übernachten, denn die Aussicht war traumhaft. Aber nicht so schlimm, wir nutzten dennoch unsere Chance und frühstückten noch gemütlich, bevor wir zum Leuchtturm aufgebrochen sind. Schon der Weg zum Leuchtturm offenbarte weitere wunderbare Aussichten. Zunächst muss man ein paar steile Stufen hinab, also weiß man auch schon, was einem auf dem Rückweg blüht. :-) In der Ferne sah man auch zwei Wasserfälle, die über die Steilklippen direkt ins Meer fielen. Als wir den Leuchtturm erreichten, waren wir etwas erschrocken, weil viele Türen und sogar Fenster aufgebrochen wurden. Dass der Leuchtturm mal ein Hotel war, haben wir oben an einem alten Schild gesehen, aber wir hätten nicht damit gerechnet, dass auch noch alles komplett eingerichtet ist. Selbst der Strom ging noch. Etwas unheimlich war es jedoch schon, da bei der Kapitänshütte bereits die Tapeten von der Decke kamen und in roter Schrift das Wort “Death” über die Wand geschrieben wurde, alles war verwüstet. Es wirkte wie die Szene eines Horrorfilms. Die Geschichte dahinter würde uns schon interessieren, auch wenn es wirklich schade ist, dass so viel zerstört wurde. Als wir heute Morgen aufgebrochen sind, schien noch die Sonne und selbst die Temperaturen waren ganz in Ordnung, jedoch zogen jetzt schon wieder die ersten Regenwolken auf. Wir machten uns nun wieder auf den Weg und fuhren nach Struan und hielten bei dem dortigen Viewpoint. Leider war die Sicht aufgrund des eingesetzten Regens miserabel, sodass wir einfach noch kurz gewartet haben, bis die Sonne wieder rauskam, um noch ein paar gute Fotos zu bekommen. Nun steuerten wir wieder das Festland an und genossen noch die wunderbare Landschaft unterwegs. Bei der Skye Bridge angekommen, hielten wir direkt nach der Brücke am Straßenrand, da wir noch ein paar Fotos von der Brücke aus machen wollten, denn der Ausblick auf die Küste war schon alleine aufgrund der gerade wieder herausgekommenen Sonne atemberaubend, zudem hat man von der einen Seite der Skye Bridge auch einen relativ guten Blick auf die Ruine des Castle Moil. Anschließend fuhren wir weiter zum Eilean Donan Castle. Klar ist dieses Schloss eine klare Touristenattraktion, dies merkt man auch schon, wenn man auf den Parkplatz fährt. Es gibt auch einen extra Bereich für Wohnmobile, sodass man eigentlich noch ein Plätzchen finden müsste. Wir machten zunächst ein paar schöne Fotos vom Schloss und mussten dann kurzerhand im Souvenirgeschäft Zuflucht finden, da es plötzlich unvorhersehbar angefangen hat zu regnen. Im gleichen Gebäude befindet sich auch die Kasse und wir holten unsere zwei Tickets für das Schloss und stöberten ein bisschen. Als es dann halbwegs nachgelassen hat, sind wir über die Brücke ins Schloss gegangen. Gleich nach dem Eingang sollte man bereits stehenbleiben, denn an die Steinwand projiziert läuft ein Film über die Geschichte des Schlosses und das sehr kreativ, denn Schauspieler stecken in Kostümen und erzählen die Geschichte aus der Sicht der damaligen Besitzer und Clans. Vom Schloss aus hat man auch einen schönen Ausblick auf den Loch Duich. Die eigentliche Burg wurde 1719 zerstört und erst 1912 wurde mit den Restaurierungsarbeiten begonnen, d.h. das Schloss ist gar nicht so alt wie man denken könnte, aber nicht minder beeindruckend. Teile der ursprünglichen Burg bleiben einem jedoch auch nicht verborgen, wenn man genau hinschaut. In den Ausstellungsräumen ist Fotografieren verboten, was sehr schade ist, denn ein Foto mit dem in authentischer Kleidung herumlaufenden Personal wäre schon schön gewesen. Ansonsten befinden sich hinter den Mauern originalgetreu eingerichtete Räume sowie eine Küche in der jede Menge los ist und einem schon mal der Magen knurren kann. Die Burg ist nicht nur eines der am meisten fotografierten Motive in Schottland, sondern steht auch oft als Filmkulisse vor der Kamera. Im Service-Center hängt auch eine Liste mit allen Filmen, die dort gedreht wurden. Wer also z.B. Fan von James Bond ist, sollte dem Schloss auch einen Besuch abstatten, denn der Film „Die Welt ist nicht genug“ wurde u.a. auch dort gedreht, sowie z.B. auch zwei Bollywood-Filme. Der Eintritt ist im Übrigen mit 7 Pfund p.P. auch noch ganz angemessen.

Nach dem Schloss brachen wir auf, um nach Fort Augustus zu fahren und passierten dabei auch das schöne Gletschertal Glen Shiel. Leider regnete es mal wieder aus Eimern, was unsere Laune etwas trübte. In Invergarry machten wir kurz Halt um u.a. auch zu tanken und fuhren dann weiter durch. In Fort Augustus gibt es genügend Parkmöglichkeiten und diese sind außerhalb der Saison sogar kostenfrei. Wir gingen in ein paar Souvenirgeschäfte und liefen dann noch einmal hinunter zum Loch Ness, bevor wir dann auch schon wieder aufgebrochen sind. Eigentlich wollten wir uns die Inverlochy Castles bei Fort William anschauen, jedoch ist dieser Ausflug mal wieder komplett ins Wasser gefallen, denn es hat so stark geregnet, dass wir nicht mal mehr die Beschilderung richtig erkennen konnten. Also sind wir einfach grummelnd weitergefahren nach Glenfinnan, um uns dort das Monument und das Viadukt, welches aus dem Harry Potter Film bekannt ist, anzuschauen. Der Parkplatz war kostenpflichtig und man zahlte einen Einheitspreis. Wir gingen hinauf zu dem Aussichtspunkt, von wo aus man nicht nur einen guten Blick auf das Viadukt hat, sondern auch ein schönes Panoramabild vom Monument und dem dahinterliegendem Loch Shiel machen kann. Leider kam gerade nicht der Hogwarts-Express (eine Dampflok mit langer Rauchfahne) vorbei, ansonsten wäre das Foto noch schöner gewesen.Wir fuhren nun weiter nach Arisaig und suchten einen Campingplatz. Laut Google sollte es genügend in dieser Gegend geben. Wir entschlossen uns zunächst für den Sunnyside Campingplatz und hofften, dass auf dem Platz, der noch relativ neu war, noch ein Plätzchen frei ist. Kurz nachdem wir wieder aufgebrochen sind, fuhren wir ein Stück an der Bahnstrecke entlang, auf der auch der Hogwarts-Express unterwegs ist. Wir konnten unseren Augen kaum trauen, als auf einmal vor uns eine große Rauchfahne auftauchte und das typische Schnaufen der Dampflok zu hören war. Hätten wir nur 15 Minuten beim Glenfinnan Viadukt gewartet, hätten wir wirklich den Zug dort entlangfahren sehen, der immerhin nur zweimal täglich fährt. Wie ärgerlich! Auf dem Weg nach Arisaig haben wir dann auch noch an verschiedenen Rastplätzen gehalten um Fotos der Küstenlandschaft zu machen, denn gerade jetzt hat sich auch die Sonne wieder gezeigt, was das Wasser blau färbte und die kleinen Inseln besonders in Szene setzte. Beim Campingplatz angekommen haben wir den letzten Platz ergattert. Der Campingplatz ist zwar nicht sehr günstig, aber dafür auch sehr modern und es gibt einen Zugang zu einem wunderschönen Strand. Die sanitären Anlagen sind dementsprechend natürlich auch so gut wie neu und auch die Stromzufuhr funktioniert mit „Stromkarten“. Die Besitzer waren sehr freundlich und haben alles gut erklärt. Wir richteten uns ein, der Besitzer kam auch noch vorbei um uns die Stromkarte zu aktivieren und dann machten wir uns auch schon mit den Hunden auf den Weg zum Strand. Genau bei Sonnenuntergang kamen wir unten an und liefen mit unseren Hunden über den Strand, wobei auch ein schönes Foto von Baili vor der untergehenden Sonne entstand. Ansonsten eine traumhafte Aussicht und Urlaubsfeeling pur.Wir kochten uns heute Abend mal wieder gebratene Nudeln, denn die schon fertig geschnittenen Zutaten dafür gibt es im Tesco und das ist so schön praktisch und geht super schnell.

Irgendwo auf der Strecke haben sich auch ein paar Scherzkekse einen schönen Spaß bei den „Passing Place“-Schildern erlaubt, denn es wurden Buchstaben entfernt, sodass auf einem Schild „Ass Place“ und auf dem anderen „a sing Place“ stand. Wir fanden es lustig. Ansonsten kam die Sonne heute zwar öfter mal heraus, jedoch hat es auch genauso oft geregnet. Es waren so ca. 15 °C. Gefahren sind wir 303 km.

 

30.05.2015 von Arisaig nach Oban

Nach dem Aufstehen sind wir zunächst mit den Hunden wieder an den Strand gegangen. Diese Möglichkeit wollten wir uns nicht entgehen lassen. Ansonsten trödelten wir so vor uns hin, übernahmen noch die Ver- und Entsorgung und kamen erst gegen 10:45 Uhr los.

Zunächst sind wir noch nach Morar gefahren, um dort die angeblich traumhaften Strände aufzusuchen. Vielleicht haben wir an der falschen Stelle gesucht, aber so traumhaft erschienen sie uns nicht, wer weiß woran das gelegen hat.Nun führte uns unsere Route entlang der Küstenstraße Richtung Glenuig. Wir passierten auch die Baumgruppe “Seven Man of Moidart”. Die Landschaft unterwegs zog uns auch hier wieder in den Bann. Ein Stück weiter lagen in einem kleinen Dorf zwei Lämmchen auf der Straße. Wir hatten schon die Sorge, dass eines davon tot ist. Also fuhren wir langsam vorbei, als es dann auch den Kopf hob und uns die Steinbrocken nur so von den Herzen vielen. Aber zur Seite sind die beiden auch nicht gegangen. Die Straße war wahrscheinlich so schön aufgeheizt ;-) Unser Weg führte nun weiter nach Dorlin zum Castle Tioram. Auch hier ist die Straße sehr eng und man muss mit dem Wohnmobil sehr vorsichtig sein, gerade wenn man einen Alkoven hat, aber der Ausflug lohnt sich. Bei strahlendem Sonnenschein, der die letzten Tage so selten war und Ebbe konnten wir über den wunderschönen Strand zur Schlossruine laufen. Die Aussicht auf den Loch Moidart ist atemberaubend. Auch Muschelsammler kommen bei Ebbe auf ihre Kosten, wir fanden ein paar schöne Stücke. Auf der Wiese vor der Ruine blühten wieder rosa Strand-Grasnelken und Stechginster. Das Schloss ist noch zugänglich, jedoch auf eigene Gefahr. Innen liegen Helme bereit, aber sehr vertrauenserweckend sahen die auch nicht mehr aus. Das Grundstück ist stark verwildert und da es die letzten Tage durchgängig geregnet hat, war es auch extrem rutschig. Aber interessant war es natürlich dennoch, auch wenn von den Raumstrukturen nicht mehr so viel erhalten geblieben ist. Anschließend machten wir uns auf den Weg nach Arivegaig, um zu den Singing Sands zu wandern. Fährt man bis zum Ende der Straße gibt es einen kleinen Parkplatz vor einer geschlossenen Holzbrücke. Hier ist Endstation für das Auto. Die Parkmöglichkeiten für das Wohnmobil sind dabei etwas beschränkt, was wir schmerzlich und abenteuerlich lernen mussten. Viel Platz zum Rangieren gibt es nicht und damit wir in den letzten Parkplatz reinpassten mussten wir etwas rumhantieren und leider auch rückwärtsfahren. Wohin wir fuhren, sahen wir zu spät, denn es war gerade Ebbe und wir fuhren nur ein kleines Stück hinunter in einen Meereszulauf, nur kamen wir dort dann nicht mehr heraus. Durch das nasse Wetter der letzten Tage und auch den sicherlich höheren Wasserstand bei Flut, war bis auf die Straße alles durchweicht. Damit haben wir überhaupt nicht gerechnet, zumal auch alles voller Kies war. Zunächst brachen wir noch nicht in Panik aus, aber nach fünf Versuchen, in denen wir uns natürlich auch nicht noch weiter einwühlen wollten, beschlich uns das Gefühl, dass wir evtl. Hilfe brauchen. Wir nahmen auch umliegende Bretter und legten diese vor die Vorderräder, damit diese genug Gripp bekommen, jedoch hatten wir so wenig Schub, dass wir noch nicht einmal auf diese Bretter heraufkamen. Unsere einzige Möglichkeit bestand jetzt nur noch darin, mehr Schwung zu holen und mehr in den Meereszulauf hineinzufahren und somit bei dem festen Kiesbett zu landen. Schlimmer konnte es ja schließlich kaum werden. Wir rangierten das Wohnmobil so, dass wir nicht wieder in unsere alte Fahrspur hineinkommen, setzten weiter zurück, sodass wir mit den Hinterrädern einige Meter im Wasser standen und fuhren dann endlich nach dem mindestens zehnten und letzten Versuch mit Holpern und Ruckeln wieder auf die Straße hinauf. Wir parkten akkurat in dem noch übrigen Parkplatz, denn nun hatten wir die richtige Position um hineinzukommen. Wir lachten und strahlten, uns war zum Tanzen zumute und feierten unseren Triumph mit einem Stück Kuchen. Welch eine Erleichterung, hätten wir es bei diesem Versuch auch nicht geschafft, wäre uns nichts anderes übrig geblieben, als den ADAC anzurufen, wahrscheinlich auf eigene Kosten. Also konnten wir jetzt beruhigt den ca. 4 km langen Trail zu dem Strand zurücklegen. Der Wanderweg führt zunächst an einem Stück der Kentra Bay entlang. Es war Ebbe und die Schafe grasten auf den Grünflächen, die eigentlich normalerweise vom Wasser bedeckt sind, wie wir auf dem Rückweg dann festgestellt haben. Anschließend führt die meiste Strecke durch einen dunklen Wald. Was wir vermissten waren Kilometerangaben, um einschätzen zu können, wann der Abzweig zu den Singing Sands kommt. Man sollte auf alle Fälle eine Jacke mitnehmen, denn selbst wenn es sonnig ist, kommt kein Sonnenstrahl am Boden an. Wir kamen nun bei einem Abzweig an, jedoch war nicht ersichtlich ob dies der richtige Weg ist. Gerade als wir scherzhaft um ein kleines Zeichen gebeten haben, sahen wir den kleinen Schriftzug „Beach“, der in den Abzweig zeigte. Weit ist es von da an nicht mehr. Der Strand ist schön, hat auch wieder etwas karibikähnliches, doch erschloss uns zunächst nicht, warum er Singing Sands heißt, denn er hat gar keine Geräusche gemacht, das lag aber daran, dass wir die Füße hoben. Macht man dies nicht und läuft etwas schlurfend über den Sand quietscht dieser. Wir hatten zwar etwas anderes erwartet, jedoch ist dies auch ein Naturphänomen, welches nicht allzu oft vorkommt. Wir genossen die Ruhe, setzten uns auch einfach mal an den Strand und ließen die Seele baumeln, bevor wir dann den Rückweg antraten. Für diesen benötigten wir dann ca. 1 Std. Wieder beim Wohnmobil angekommen, mussten wir zunächst feststellen, dass die Stelle bei der wir vorher versunken sind aufgrund der Flut inzwischen wieder komplett unter Wasser stand. Also passten wir beim Ausparken genau auf, wo wir hinfuhren. ;-) Zunächst ging es Richtung Strontian bzw. Corran zur Fähre. Was soll man noch sagen, auch hier war die Umgebung wieder extrem sehenswert. Beim Loch Linnhe machten wir kurz Halt, eigentlich um die schneebedeckten Berge im Hintergrund zu fotografieren, als wir dann die vielen Robben auf einer Steininsel im Wasser sahen. Kaum zu erkennen, da sie die gleiche Farbe hatten wir der Stein, aber unseren geschulten Augen sind sie nicht entgangen. In Corran setzten wir mit der kleinen Fähre über nach Inchree und zahlten dafür 8 Pfund. Bei South Ballachulish haben wir getankt und nutzten die Zeit auch noch, um das Wohnmobil mit einem Hochdruckreiniger abzuspülen. Manchmal muss auch sowas im Urlaub sein. Endstation für heute sollte Oban sein, jedoch hielten wir noch beim Castle Stalker. Natürlich musste es jetzt auch zum ersten Mal für heute anfangen zu regnen. Von dem Café aus soll man einen guten Ausblick auf das Schloss haben, wenn man die Büsche und Bäume, die einen den Blick verhindern mal beiseitelässt. Das Schloss liegt mitten im Wasser und die beste Sicht hat man wahrscheinlich wirklich von einem Boot aus, jedoch sieht man es auch noch ganz gut von der Straße, aber anhalten ist da dann leider nicht so wirklich möglich.Wir fuhren nun durch bis Oban, passierten hierbei auch den kleinen schönen Ort Connel. Oban macht beim Hineinfahren zunächst nicht so einen guten Eindruck, der bessert sich aber. Über allem thront dann natürlich der McCaig's Tower, der das römische Kolosseum als Vorbild hat. Abends wird dieses auch schön rot angestrahlt. Wir stellten unser Wohnmobil auf einem Parkplatz neben einem riesigen Tesco ab und gingen uns dann abends noch ein Eis im Tesco holen, denn dieser hat tatsächlich durchgängig und rund um die Uhr geöffnet. Somit ging auch dieser Tag wieder zu Ende.

Zurückgelegt haben wir heute zwar nur 176 km, aber dafür ging es auch etwas entspannter zu. Der Regen hat uns leider abends wieder eingeholt, ansonsten war es meist sonnig, bei wieder ca. 15 °C.

Smoo Cave

Landschaft Richtung Kylestrome

Loch Assynt mit Ardvreck Castle

Bone Caves Trail

Falls of Measach

Little Gruinard Beach

Loch Maree

Loch Carron

Plockton

Loch Ainort

Wasserfall beim Loch Ainort

Landschaft Old Man of Storr

Old Man of Storr

Kilt Rock/Mealt Falls

Coral Beach

Coral Beach

Waterstein Head

Neist Point Lighthouse

Waterstein Head

Blick von Skye Bridge

Skye Bridge

Eilean Donan Castle

Fort Augustus

Glenfinnan Viaduct

Glenfinnan Monument

Strand von Arisaig

Castle Tioram

Castle Tioram/Loch Moidart

Arivegaig/Kentra Bay

Singing Sands/Kentra Bay

Singing Sands/Kentra Bay

Castle Stalker

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